{"id":257138,"date":"2025-07-21T19:26:09","date_gmt":"2025-07-21T16:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/nur-ein-drittel-von-luxemburg-so-viel-investiert-deutschland-in-die-schiene\/"},"modified":"2025-07-21T19:26:28","modified_gmt":"2025-07-21T16:26:28","slug":"nur-ein-drittel-von-luxemburg-so-viel-investiert-deutschland-in-die-schiene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/nur-ein-drittel-von-luxemburg-so-viel-investiert-deutschland-in-die-schiene\/","title":{"rendered":"Nur ein Drittel von Luxemburg \u2013 So viel investiert Deutschland  in die Schiene"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Schiene herrscht in Deutschland Investitionsstau. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und investiert Milliarden in die maroden Bahnstrecken\u00a0\u2013 und das nicht erst seit dem beschlossenen Sonderverm\u00f6gen. Doch wie steht Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich da?<\/p>\n<p>Der Lobbyverband Allianz pro Schiene und die Unternehmensberatung SCI Verkehr berechnen j\u00e4hrlich, wie viel Geld ausgew\u00e4hlte europ\u00e4ische Staaten pro Kopf in ihre Schieneninfrastruktur investieren. F\u00fcr das Vergleichsjahr 2024 ermitteln sie in Deutschland einen Anstieg der Pro-Kopf-Investitionen auf 198 Euro. Dabei handelt es sich um Investitionen, die noch unter der Ampel-Regierung get\u00e4tigt wurden. Im Vergleich zu 2023 entspricht das einem Sprung von 74 Prozent.  <\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt werden alle Investitionen des Staates in die Eisenbahninfrastruktur. Hierzu z\u00e4hlen etwa Gleise und Weichen, Bahnhofsanlagen, Signalanlagen und Stellwerke sowie Oberleitungen. Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. <\/p>\n<h3>L\u00e4nder nur schwer vergleichbar<\/h3>\n<p>Die europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. Der Verband argumentiert jedoch, dass auch in L\u00e4ndern mit einfacherer Topographie mehr pro Kopf in die Schiene investiert werde. So landet Gro\u00dfbritannien in der Berechnung vor Deutschland. \u201eMit topografischen Unterschieden lassen sich die geringen Schieneninvestitionen in Deutschland also nicht erkl\u00e4ren\u201c, so der Lobbyverband. <\/p>\n<p>Dass etwa L\u00e4nder wie Frankreich so weit hinten in der Berechnung landen, liege mitunter daran, dass dort bestimmte Infrastrukturinvestitionen in \u00f6ffentlich\u2011privaten Partnerschaften realisiert werden und damit nicht in die Kalkulation einflie\u00dfen.  <\/p>\n<p>\u201eWir sehen zwar einen deutlichen Aufw\u00e4rtstrend bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur, planm\u00e4\u00dfig auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre \u2013 aber mehr Geld allein reicht nicht\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege.  \u201eDer Abbau des Investitionsstaus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.\u201c Diese Aufgabe sei mit dem Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t noch nicht gel\u00f6st. Vielmehr brauche es eine Verstetigung der Mittel im Bundeshaushalt. Der Verband fordert daher einen Eisenbahninfrastrukturfonds, wie er bereits im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot angek\u00fcndigt wurde. Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. <\/p>\n<p>Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus251899252\/Generalsanierung-Diese-Sperrungen-erwarten-Bahnfahrer-zwischen-Hamburg-und-Berlin.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus251899252\/Generalsanierung-Diese-Sperrungen-erwarten-Bahnfahrer-zwischen-Hamburg-und-Berlin.html\">Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin<\/a> verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c <\/p>\n<p>Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256378446\/Ewige-Baustelle-Deutsche-Bahn-genuegen-selbst-die-ganzen-Milliarden-nicht.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256378446\/Ewige-Baustelle-Deutsche-Bahn-genuegen-selbst-die-ganzen-Milliarden-nicht.html\">Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau<\/a>. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. Auch Flege warnt daher: \u201eTrotz der Rekordinvestitionen kommt der Neu- und Ausbau des Schienennetzes weiterhin zu kurz. In der Finanzplanung des Bundes klafft eine Milliardenl\u00fccke.\u201c <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/klemens-handke\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/klemens-handke\/\"><em><b>Klemens Handke<\/b><\/em><\/a><em><b> ist Redakteur im Wirtschaftskompetenzzentrum. Er berichtet \u00fcber Verkehrspolitik und die Deutsche Bahn.<\/b><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Schiene herrscht in Deutschland Investitionsstau. 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Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. L\u00e4nder nur schwer vergleichbarDie europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. 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Dass etwa L\u00e4nder wie Frankreich so weit hinten in der Berechnung landen, liege mitunter daran, dass dort bestimmte Infrastrukturinvestitionen in \u00f6ffentlich\u2011privaten Partnerschaften realisiert werden und damit nicht in die Kalkulation einflie\u00dfen. \u201eWir sehen zwar einen deutlichen Aufw\u00e4rtstrend bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur, planm\u00e4\u00dfig auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre \u2013 aber mehr Geld allein reicht nicht\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. \u201eDer Abbau des Investitionsstaus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.\u201c Diese Aufgabe sei mit dem Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t noch nicht gel\u00f6st. Vielmehr brauche es eine Verstetigung der Mittel im Bundeshaushalt. Der Verband fordert daher einen Eisenbahninfrastrukturfonds, wie er bereits im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot angek\u00fcndigt wurde. Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. Auch Flege warnt daher: \u201eTrotz der Rekordinvestitionen kommt der Neu- und Ausbau des Schienennetzes weiterhin zu kurz. In der Finanzplanung des Bundes klafft eine Milliardenl\u00fccke.\u201c Klemens Handke ist Redakteur im Wirtschaftskompetenzzentrum. Er berichtet \u00fcber Verkehrspolitik und die Deutsche Bahn.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nur ein Drittel von Luxemburg \u2013 So viel investiert Deutschland in die Schiene - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Auf der Schiene herrscht in Deutschland Investitionsstau. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und investiert Milliarden in die maroden Bahnstrecken\u00a0\u2013 und das nicht erst seit dem beschlossenen Sonderverm\u00f6gen. 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Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. L\u00e4nder nur schwer vergleichbarDie europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. Der Verband argumentiert jedoch, dass auch in L\u00e4ndern mit einfacherer Topographie mehr pro Kopf in die Schiene investiert werde. So landet Gro\u00dfbritannien in der Berechnung vor Deutschland. \u201eMit topografischen Unterschieden lassen sich die geringen Schieneninvestitionen in Deutschland also nicht erkl\u00e4ren\u201c, so der Lobbyverband. Dass etwa L\u00e4nder wie Frankreich so weit hinten in der Berechnung landen, liege mitunter daran, dass dort bestimmte Infrastrukturinvestitionen in \u00f6ffentlich\u2011privaten Partnerschaften realisiert werden und damit nicht in die Kalkulation einflie\u00dfen. \u201eWir sehen zwar einen deutlichen Aufw\u00e4rtstrend bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur, planm\u00e4\u00dfig auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre \u2013 aber mehr Geld allein reicht nicht\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. \u201eDer Abbau des Investitionsstaus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.\u201c Diese Aufgabe sei mit dem Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t noch nicht gel\u00f6st. Vielmehr brauche es eine Verstetigung der Mittel im Bundeshaushalt. Der Verband fordert daher einen Eisenbahninfrastrukturfonds, wie er bereits im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot angek\u00fcndigt wurde. Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. 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Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. L\u00e4nder nur schwer vergleichbarDie europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. 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Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. Auch Flege warnt daher: \u201eTrotz der Rekordinvestitionen kommt der Neu- und Ausbau des Schienennetzes weiterhin zu kurz. In der Finanzplanung des Bundes klafft eine Milliardenl\u00fccke.\u201c Klemens Handke ist Redakteur im Wirtschaftskompetenzzentrum. 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Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. L\u00e4nder nur schwer vergleichbarDie europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. 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Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. 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Doch wie steht Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich da?Der Lobbyverband Allianz pro Schiene und die Unternehmensberatung SCI Verkehr berechnen j\u00e4hrlich, wie viel Geld ausgew\u00e4hlte europ\u00e4ische Staaten pro Kopf in ihre Schieneninfrastruktur investieren. F\u00fcr das Vergleichsjahr 2024 ermitteln sie in Deutschland einen Anstieg der Pro-Kopf-Investitionen auf 198 Euro. Dabei handelt es sich um Investitionen, die noch unter der Ampel-Regierung get\u00e4tigt wurden. Im Vergleich zu 2023 entspricht das einem Sprung von 74 Prozent. Ber\u00fccksichtigt werden alle Investitionen des Staates in die Eisenbahninfrastruktur. Hierzu z\u00e4hlen etwa Gleise und Weichen, Bahnhofsanlagen, Signalanlagen und Stellwerke sowie Oberleitungen. Nicht ber\u00fccksichtigt werden staatliche Ausgaben, die keine Infrastrukturinvestitionen sind, sowie Ausgaben, die auf L\u00e4nderebene get\u00e4tigt werden.Bei den Pro-Kopf-Investitionen r\u00fcckt Deutschland damit im europ\u00e4ischen Vergleich ins obere Mittelfeld auf. L\u00e4nder wie Spanien, Frankreich oder Italien landen in der Berechnung auf den letzten Pl\u00e4tzen. Zur europ\u00e4ischen Spitze geh\u00f6rt Deutschland damit jedoch weiterhin nicht. In L\u00e4ndern mit wenig Einwohnern wie Norwegen (294 Euro), \u00d6sterreich (352 Euro) oder der Schweiz (480 Euro) werde seit Jahren konsequent mehr pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert. Spitzenreiter bleibt das kleine Nachbarland Luxemburg mit Investitionen von 587 Euro pro Kopf. L\u00e4nder nur schwer vergleichbarDie europ\u00e4ischen L\u00e4nder sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Klar ist: Die Infrastruktur in den Alpenl\u00e4ndern kostet pro Kilometer zum Beispiel mehr als auf dem flachen Land. 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Zudem m\u00fcsse die Bundesregierung mehr den genauen Einsatz der Mittel kontrollieren. Maria Leenen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Beratungsunternehmen SCI Verkehr, kritisiert hierzulande die lahmende Digitalisierung der Schiene. Allen voran beim Ausbau des Sicherheitssystems ETCS. Bei der Sanierung der Strecke Hamburg\u2013Berlin verzichtet die Bahn entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan auf eine Installation der europ\u00e4ischen Technik. Deutschland k\u00f6nne Leenen zufolge hier etwa von Italien lernen, \u201edas mit einem klaren Zeitplan und einer soliden Finanzierung Tempo gemacht und Kapazit\u00e4t gewonnen hat.\u201c Und auch mit Blick auf die Investitionen der neuen Bundesregierung ist Vorsicht geboten. Im vorl\u00e4ufigen Haushalt des Verkehrsministeriums geht Erhalt vor Neubau. Die Mittel f\u00fcr neue Strecken sind im Vergleich zur Ampel-Regierung sogar geschrumpft. 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Dass etwa L\u00e4nder wie Frankreich so weit hinten in der Berechnung landen, liege mitunter daran, dass dort bestimmte Infrastrukturinvestitionen in \u00f6ffentlich\u2011privaten Partnerschaften realisiert werden und damit nicht in die Kalkulation einflie\u00dfen. \u201eWir sehen zwar einen deutlichen Aufw\u00e4rtstrend bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur, planm\u00e4\u00dfig auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre \u2013 aber mehr Geld allein reicht nicht\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. \u201eDer Abbau des Investitionsstaus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.\u201c Diese Aufgabe sei mit dem Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t noch nicht gel\u00f6st. Vielmehr brauche es eine Verstetigung der Mittel im Bundeshaushalt. Der Verband fordert daher einen Eisenbahninfrastrukturfonds, wie er bereits im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot angek\u00fcndigt wurde. 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