{"id":256982,"date":"2025-07-21T11:26:08","date_gmt":"2025-07-21T08:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/unternehmen-sagen-investitionen-in-hohe-von-631-milliarden-euro-zu\/"},"modified":"2025-07-21T11:26:25","modified_gmt":"2025-07-21T08:26:25","slug":"unternehmen-sagen-investitionen-in-hohe-von-631-milliarden-euro-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/unternehmen-sagen-investitionen-in-hohe-von-631-milliarden-euro-zu\/","title":{"rendered":"Unternehmen sagen Investitionen in H\u00f6he von 631 Milliarden Euro zu"},"content":{"rendered":"<p>Es soll ein deutliches Symbol f\u00fcr den Standort Deutschland werden, wenn die Chefs deutscher Gro\u00dfunternehmen heute Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin treffen. Im Rahmen der Initiative \u201eMade for Germany\u201c sagen 61 Unternehmen und Investoren zu, in den kommenden Jahren zusammen 631 Milliarden Euro im Land zu investieren. Vertreter der Initiative stellen ihre Vorhaben am Nachmittag der Regierung bei einem Treffen im Bundeskanzleramt vor, neben Merz sollen daran Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) teilnehmen. Die Manager werden neben ihren Investitionsvorhaben auch konkrete Erwartungen an die Politik formulieren.<\/p>\n<p>\u201eDeutschland braucht ein neues Betriebssystem \u2013 ausgerichtet auf Wachstum, Technologie und Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die Zeit daf\u00fcr ist jetzt\u201c, sagt Siemens-Chef Roland Busch, der die Initiative mit angesto\u00dfen hat. Politik und Wirtschaft m\u00fcssten \u201eeine neue Form der Zusammenarbeit etablieren und gemeinsam Verantwortung f\u00fcr die Gesellschaft \u00fcbernehmen\u201c. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing fordert, bei allen politischen Entscheidungen darauf zu achten, \u201edass sie Wachstum und Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00f6rdern\u201c. Dann w\u00fcrden Unternehmen aus dem In- und Ausland auch wieder im Land investieren. Aus seiner Sicht sind die Zusagen der Initiative nur der Anfang. Die Summe von 631 Milliarden Euro umfasst Investitionen in Sachanlagen, Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung sowie Zusagen internationaler Investoren. Ein dreistelliger Milliardenbetrag entf\u00e4llt den Initiatoren zufolge auf Neuinvestitionen. <\/p>\n<p>Die beteiligten Unternehmen bilden das ganze Spektrum der deutschen Wirtschaft ab. Neben Banken und Industriekonzernen sind auch Start-ups, Pharma-, Telekom- und Energieunternehmen beteiligt. Zu den internationalen Namen auf der Liste z\u00e4hlen unter anderem der Chiphersteller Nvidia und die Investoren Blackstone, KKR und Temasek. Zu den Initiatoren z\u00e4hlen neben Busch und Sewing der Chef der Kommunikationsberatung FGS Global, Alexander Geiser, und Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE (\u201eBild\u201c, WELT).<\/p>\n<p>F\u00fcr Bundeskanzler Merz ist der \u201eInvestitionsgipfel\u201c das zweite Treffen dieser Art innerhalb kurzer Zeit. Schon in der vergangenen Woche hatte er Investoren zu einem Gespr\u00e4ch im Kanzleramt empfangen, damals allerdings ohne konkrete Zusagen und ohne dass Inhalte des Gespr\u00e4chs nach au\u00dfen drangen. <\/p>\n<p>Die Initiative \u201eMade for Germany\u201c leiste einen wichtigen Beitrag f\u00fcr mehr Wirtschaftswachstum und die Zukunftsf\u00e4higkeit des Standorts, lobt der Kanzler vorab. \u201eZugleich senden sie ein kraftvolles Signal an internationale Unternehmen, wieder st\u00e4rker in Deutschland zu investieren.\u201c Merz hatte vergangene Woche in seiner \u201eSommerpressekonferenz\u201c gesagt, er sei \u201eerstaunt und wirklich auch pers\u00f6nlich sehr erfreut dar\u00fcber, zu sehen, wie positiv Deutschland von au\u00dfen als Investitionsstandort gesehen wird\u201c. Es brauche eine bessere Grundstimmung in Deutschland. <\/p>\n<p>Aus Sicht der Unternehmen braucht das Land aber dringend auch bessere Strukturen. Die als politisch dringend erachteten Handlungsfelder reichen von der Beschleunigung von Infrastrukturprojekten und der Senkungen von Energiekosten \u00fcber Verbesserungen am Arbeitsmarkt und B\u00fcrokratieabbau bis zur St\u00e4rkung von Kapitalm\u00e4rkten und einer F\u00f6rderung von Dekarbonisierungs-Bem\u00fchungen auf europ\u00e4ischer Ebene. <\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr Merz und Reiche passen viele der Forderungen zum Programm der Bundesregierung. Die CDU hat gerade einen \u201eHerbst der Reformen\u201c angek\u00fcndigt. Au\u00dferdem versucht die Regierung, ihre bisherigen Ma\u00dfnahmen wie den \u201eInvestitionsbooster\u201c in ein gutes Licht zu r\u00fccken. \u201eMit dem Sofortprogramm haben wir bereits wichtige Erleichterungen bei den Unternehmenssteuern und den Energiepreisen auf den Weg gebracht\u201c, sagt Reiche. Das durch die Initiative entgegengebrachte Vertrauen sei ein klarer Auftrag. \u201eWir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, Deutschland als Investitionsstandort noch attraktiver zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Finanzminister Klingbeil betont die Bedeutung von \u00f6ffentlichen und privaten Investitionen. \u201eWir wollen, dass jetzt massiv in die Zukunft unseres Landes investiert wird\u201c, sagt er. Deutschland sei ein Land, das die besten K\u00f6pfe aus aller Welt anziehen kann. \u201eWir sind damit gerade jetzt \u2013 in Zeiten globaler Unsicherheiten und Umbr\u00fcche \u2013 ein sicherer Hafen f\u00fcr Investoren aus aller Welt.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/daniel-zwick\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/daniel-zwick\/\"><b><em>Daniel Zwick<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin und berichtet f\u00fcr WELT \u00fcber Wirtschafts- und Energiepolitik, Digitalisierung und Staatsmodernisierung.<\/em><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es soll ein deutliches Symbol f\u00fcr den Standort Deutschland werden, wenn die Chefs deutscher Gro\u00dfunternehmen heute Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin treffen. 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Im Rahmen der Initiative \u201eMade for Germany\u201c sagen 61 Unternehmen und Investoren zu, in den kommenden Jahren zusammen 631 Milliarden Euro im Land zu investieren. Vertreter der Initiative stellen ihre Vorhaben am Nachmittag der Regierung bei einem Treffen im Bundeskanzleramt vor, neben Merz sollen daran Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) teilnehmen. Die Manager werden neben ihren Investitionsvorhaben auch konkrete Erwartungen an die Politik formulieren.\u201eDeutschland braucht ein neues Betriebssystem \u2013 ausgerichtet auf Wachstum, Technologie und Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die Zeit daf\u00fcr ist jetzt\u201c, sagt Siemens-Chef Roland Busch, der die Initiative mit angesto\u00dfen hat. Politik und Wirtschaft m\u00fcssten \u201eeine neue Form der Zusammenarbeit etablieren und gemeinsam Verantwortung f\u00fcr die Gesellschaft \u00fcbernehmen\u201c. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing fordert, bei allen politischen Entscheidungen darauf zu achten, \u201edass sie Wachstum und Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00f6rdern\u201c. Dann w\u00fcrden Unternehmen aus dem In- und Ausland auch wieder im Land investieren. Aus seiner Sicht sind die Zusagen der Initiative nur der Anfang. Die Summe von 631 Milliarden Euro umfasst Investitionen in Sachanlagen, Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung sowie Zusagen internationaler Investoren. Ein dreistelliger Milliardenbetrag entf\u00e4llt den Initiatoren zufolge auf Neuinvestitionen. Die beteiligten Unternehmen bilden das ganze Spektrum der deutschen Wirtschaft ab. Neben Banken und Industriekonzernen sind auch Start-ups, Pharma-, Telekom- und Energieunternehmen beteiligt. Zu den internationalen Namen auf der Liste z\u00e4hlen unter anderem der Chiphersteller Nvidia und die Investoren Blackstone, KKR und Temasek. Zu den Initiatoren z\u00e4hlen neben Busch und Sewing der Chef der Kommunikationsberatung FGS Global, Alexander Geiser, und Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE (\u201eBild\u201c, WELT).F\u00fcr Bundeskanzler Merz ist der \u201eInvestitionsgipfel\u201c das zweite Treffen dieser Art innerhalb kurzer Zeit. Schon in der vergangenen Woche hatte er Investoren zu einem Gespr\u00e4ch im Kanzleramt empfangen, damals allerdings ohne konkrete Zusagen und ohne dass Inhalte des Gespr\u00e4chs nach au\u00dfen drangen. Die Initiative \u201eMade for Germany\u201c leiste einen wichtigen Beitrag f\u00fcr mehr Wirtschaftswachstum und die Zukunftsf\u00e4higkeit des Standorts, lobt der Kanzler vorab. \u201eZugleich senden sie ein kraftvolles Signal an internationale Unternehmen, wieder st\u00e4rker in Deutschland zu investieren.\u201c Merz hatte vergangene Woche in seiner \u201eSommerpressekonferenz\u201c gesagt, er sei \u201eerstaunt und wirklich auch pers\u00f6nlich sehr erfreut dar\u00fcber, zu sehen, wie positiv Deutschland von au\u00dfen als Investitionsstandort gesehen wird\u201c. Es brauche eine bessere Grundstimmung in Deutschland. Aus Sicht der Unternehmen braucht das Land aber dringend auch bessere Strukturen. Die als politisch dringend erachteten Handlungsfelder reichen von der Beschleunigung von Infrastrukturprojekten und der Senkungen von Energiekosten \u00fcber Verbesserungen am Arbeitsmarkt und B\u00fcrokratieabbau bis zur St\u00e4rkung von Kapitalm\u00e4rkten und einer F\u00f6rderung von Dekarbonisierungs-Bem\u00fchungen auf europ\u00e4ischer Ebene. Gerade f\u00fcr Merz und Reiche passen viele der Forderungen zum Programm der Bundesregierung. Die CDU hat gerade einen \u201eHerbst der Reformen\u201c angek\u00fcndigt. Au\u00dferdem versucht die Regierung, ihre bisherigen Ma\u00dfnahmen wie den \u201eInvestitionsbooster\u201c in ein gutes Licht zu r\u00fccken. \u201eMit dem Sofortprogramm haben wir bereits wichtige Erleichterungen bei den Unternehmenssteuern und den Energiepreisen auf den Weg gebracht\u201c, sagt Reiche. Das durch die Initiative entgegengebrachte Vertrauen sei ein klarer Auftrag. \u201eWir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, Deutschland als Investitionsstandort noch attraktiver zu machen.\u201cFinanzminister Klingbeil betont die Bedeutung von \u00f6ffentlichen und privaten Investitionen. \u201eWir wollen, dass jetzt massiv in die Zukunft unseres Landes investiert wird\u201c, sagt er. Deutschland sei ein Land, das die besten K\u00f6pfe aus aller Welt anziehen kann. \u201eWir sind damit gerade jetzt \u2013 in Zeiten globaler Unsicherheiten und Umbr\u00fcche \u2013 ein sicherer Hafen f\u00fcr Investoren aus aller Welt.\u201cDaniel Zwick ist Wirtschaftsredakteur in Berlin und berichtet f\u00fcr WELT \u00fcber Wirtschafts- und Energiepolitik, Digitalisierung und Staatsmodernisierung.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Unternehmen sagen Investitionen in H\u00f6he von 631 Milliarden Euro zu - vof-news.eu","og_description":"Es soll ein deutliches Symbol f\u00fcr den Standort Deutschland werden, wenn die Chefs deutscher Gro\u00dfunternehmen heute Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin treffen. 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Zu den Initiatoren z\u00e4hlen neben Busch und Sewing der Chef der Kommunikationsberatung FGS Global, Alexander Geiser, und Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE (\u201eBild\u201c, WELT).F\u00fcr Bundeskanzler Merz ist der \u201eInvestitionsgipfel\u201c das zweite Treffen dieser Art innerhalb kurzer Zeit. Schon in der vergangenen Woche hatte er Investoren zu einem Gespr\u00e4ch im Kanzleramt empfangen, damals allerdings ohne konkrete Zusagen und ohne dass Inhalte des Gespr\u00e4chs nach au\u00dfen drangen. 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