{"id":256579,"date":"2025-07-19T19:26:11","date_gmt":"2025-07-19T16:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/grillspas-wird-teurer-preise-fur-fleisch-ziehen-weiter-an\/"},"modified":"2025-07-19T19:26:32","modified_gmt":"2025-07-19T16:26:32","slug":"grillspas-wird-teurer-preise-fur-fleisch-ziehen-weiter-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/grillspas-wird-teurer-preise-fur-fleisch-ziehen-weiter-an\/","title":{"rendered":"Grillspa\u00df wird teurer \u2013 Preise f\u00fcr Fleisch ziehen weiter an"},"content":{"rendered":"<p>N ach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn stiegen die Durchschnittspreise bei den Discountern f\u00fcr die 400-Gramm-Packung Minutensteak in den ersten beiden Juliwochen um 30 Cent und kletterten von 3,49 Euro auf 3,79 Euro im Vergleich zum Vormonat.<\/p>\n<p>Der Durchschnittspreis f\u00fcr die grobe Bratwurst vom Schwein sei in den ersten beiden Wochen im Juli bei den Discountern von 2,59 Euro auf 2,89 Euro je 400-Gramm-Packung gestiegen, sagte AMI-Experte Thomas Els. Der Preis f\u00fcr eine 550-Gramm-Packung H\u00e4hnchenschnitzel stieg den Angaben zufolge Anfang Juli um 30 Cent auf 6,26 Euro.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article255583568\/Teuerungswelle-Kostet-der-Doener-bald-ueber-zehn-Euro.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article255583568\/Teuerungswelle-Kostet-der-Doener-bald-ueber-zehn-Euro.html\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">Die Preise f\u00fcr Fleisch und Fleischwaren<\/a> stiegen in den vergangenen Jahren deutlich. Im Juni lagen sie laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 31,7 Prozent h\u00f6her als 2020. Gefl\u00fcgel legte seitdem um gut 45 Prozent zu, Rinderhackfleisch um mehr als 68 Prozent. Die Ursachen sind laut dem Verband der Fleischwirtschaft vielf\u00e4ltig. Neben der allgemeinen Inflation beeinflussten die Energiepolitik, Futtermittelkosten und gestiegene L\u00f6hne die Preise, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.<\/p>\n<p>Zuletzt hat sich die Teuerung bei vielen Lebensmitteln abgeschw\u00e4cht. Auch bei einigen Fleischsorten fielen die Zuw\u00e4chse eher gering aus. Gefl\u00fcgel war im Juni durchschnittlich 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Schwein 3,9 Prozent. Die Bratwurst kostete durchschnittlich 1 Prozent mehr. Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. <\/p>\n<h3>Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebter<\/h3>\n<p>Laut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.<\/p>\n<p>Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. <\/p>\n<h3>Ver\u00e4ndertes Verbraucherverhalten<\/h3>\n<p>Auch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. Die Verbraucherpreise z\u00f6gen leicht an, l\u00e4gen aber niedriger als 2022\/2023.<\/p>\n<p>Die ver\u00e4nderten Konsumgewohnheiten beim Fleisch zeigen sich auch bei der Fleischproduktion: Bei Gefl\u00fcgel haben sich die produzierten Mengen in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Bei Schwein war es zuletzt geringf\u00fcgig mehr als damals, bei Rind deutlich weniger. Im vergangenen Jahr ist die Fleischproduktion hierzulande erstmals seit 2016 wieder gestiegen.<\/p>\n<p>Unterdessen mussten die Schweinehalter Anfang Juli einen deutlich gesunkenen Erzeugerpreis hinnehmen. Der Schlachtpreis sei um 15 Cent auf 1,95 Euro pro Kilo Schlachtgewicht gesunken, sagte Klaus Kessing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im nieders\u00e4chsischen Damme. Aus Sicht der Schlachtunternehmen seien die Gesch\u00e4fte am Fleischmarkt zuletzt schlecht gelaufen. Auch wegen des Beginns der Sommerferien in vielen Bundesl\u00e4ndern sei die Nachfrage zur\u00fcckgegangen, erl\u00e4uterte der Marktexperte.<\/p>\n<h3>Viele Landwirte denken an Ausstieg aus Schweinehaltung<\/h3>\n<p>Die Erl\u00f6se seien damit f\u00fcr die Landwirte nicht mehr kostendeckend, sagte Kessing. \u201eWir kalkulieren die Vollkosten so um die 2,10 Euro\u201c, erkl\u00e4rte er. Angesichts der vielen Investitionen, die die Betriebe in den kommenden Jahren schultern m\u00fcssten, sei zu erwarten, dass viele Landwirte aus der Schweinehaltung aussteigen werden. Einer aktuellen Umfrage der ISN unter ihren Mitgliedern zufolge wollen nur 65 Prozent der Schweinem\u00e4ster und 56 Prozent der Sauenhalter in den kommenden zehn Jahren die Tiere weiter halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N ach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn stiegen die Durchschnittspreise bei den Discountern f\u00fcr die 400-Gramm-Packung Minutensteak in den ersten beiden Juliwochen um 30 Cent und kletterten von 3,49 Euro auf 3,79 Euro im Vergleich zum Vormonat. 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Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebterLaut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. Ver\u00e4ndertes VerbraucherverhaltenAuch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. Die Verbraucherpreise z\u00f6gen leicht an, l\u00e4gen aber niedriger als 2022\/2023.Die ver\u00e4nderten Konsumgewohnheiten beim Fleisch zeigen sich auch bei der Fleischproduktion: Bei Gefl\u00fcgel haben sich die produzierten Mengen in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Bei Schwein war es zuletzt geringf\u00fcgig mehr als damals, bei Rind deutlich weniger. Im vergangenen Jahr ist die Fleischproduktion hierzulande erstmals seit 2016 wieder gestiegen.Unterdessen mussten die Schweinehalter Anfang Juli einen deutlich gesunkenen Erzeugerpreis hinnehmen. Der Schlachtpreis sei um 15 Cent auf 1,95 Euro pro Kilo Schlachtgewicht gesunken, sagte Klaus Kessing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im nieders\u00e4chsischen Damme. Aus Sicht der Schlachtunternehmen seien die Gesch\u00e4fte am Fleischmarkt zuletzt schlecht gelaufen. Auch wegen des Beginns der Sommerferien in vielen Bundesl\u00e4ndern sei die Nachfrage zur\u00fcckgegangen, erl\u00e4uterte der Marktexperte.Viele Landwirte denken an Ausstieg aus SchweinehaltungDie Erl\u00f6se seien damit f\u00fcr die Landwirte nicht mehr kostendeckend, sagte Kessing. \u201eWir kalkulieren die Vollkosten so um die 2,10 Euro\u201c, erkl\u00e4rte er. Angesichts der vielen Investitionen, die die Betriebe in den kommenden Jahren schultern m\u00fcssten, sei zu erwarten, dass viele Landwirte aus der Schweinehaltung aussteigen werden. 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Der Preis f\u00fcr eine 550-Gramm-Packung H\u00e4hnchenschnitzel stieg den Angaben zufolge Anfang Juli um 30 Cent auf 6,26 Euro.Die Preise f\u00fcr Fleisch und Fleischwaren stiegen in den vergangenen Jahren deutlich. Im Juni lagen sie laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 31,7 Prozent h\u00f6her als 2020. Gefl\u00fcgel legte seitdem um gut 45 Prozent zu, Rinderhackfleisch um mehr als 68 Prozent. Die Ursachen sind laut dem Verband der Fleischwirtschaft vielf\u00e4ltig. Neben der allgemeinen Inflation beeinflussten die Energiepolitik, Futtermittelkosten und gestiegene L\u00f6hne die Preise, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.Zuletzt hat sich die Teuerung bei vielen Lebensmitteln abgeschw\u00e4cht. Auch bei einigen Fleischsorten fielen die Zuw\u00e4chse eher gering aus. Gefl\u00fcgel war im Juni durchschnittlich 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Schwein 3,9 Prozent. Die Bratwurst kostete durchschnittlich 1 Prozent mehr. Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebterLaut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. Ver\u00e4ndertes VerbraucherverhaltenAuch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. Die Verbraucherpreise z\u00f6gen leicht an, l\u00e4gen aber niedriger als 2022\/2023.Die ver\u00e4nderten Konsumgewohnheiten beim Fleisch zeigen sich auch bei der Fleischproduktion: Bei Gefl\u00fcgel haben sich die produzierten Mengen in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Bei Schwein war es zuletzt geringf\u00fcgig mehr als damals, bei Rind deutlich weniger. Im vergangenen Jahr ist die Fleischproduktion hierzulande erstmals seit 2016 wieder gestiegen.Unterdessen mussten die Schweinehalter Anfang Juli einen deutlich gesunkenen Erzeugerpreis hinnehmen. Der Schlachtpreis sei um 15 Cent auf 1,95 Euro pro Kilo Schlachtgewicht gesunken, sagte Klaus Kessing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im nieders\u00e4chsischen Damme. Aus Sicht der Schlachtunternehmen seien die Gesch\u00e4fte am Fleischmarkt zuletzt schlecht gelaufen. Auch wegen des Beginns der Sommerferien in vielen Bundesl\u00e4ndern sei die Nachfrage zur\u00fcckgegangen, erl\u00e4uterte der Marktexperte.Viele Landwirte denken an Ausstieg aus SchweinehaltungDie Erl\u00f6se seien damit f\u00fcr die Landwirte nicht mehr kostendeckend, sagte Kessing. \u201eWir kalkulieren die Vollkosten so um die 2,10 Euro\u201c, erkl\u00e4rte er. Angesichts der vielen Investitionen, die die Betriebe in den kommenden Jahren schultern m\u00fcssten, sei zu erwarten, dass viele Landwirte aus der Schweinehaltung aussteigen werden. 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Der Preis f\u00fcr eine 550-Gramm-Packung H\u00e4hnchenschnitzel stieg den Angaben zufolge Anfang Juli um 30 Cent auf 6,26 Euro.Die Preise f\u00fcr Fleisch und Fleischwaren stiegen in den vergangenen Jahren deutlich. Im Juni lagen sie laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 31,7 Prozent h\u00f6her als 2020. Gefl\u00fcgel legte seitdem um gut 45 Prozent zu, Rinderhackfleisch um mehr als 68 Prozent. Die Ursachen sind laut dem Verband der Fleischwirtschaft vielf\u00e4ltig. Neben der allgemeinen Inflation beeinflussten die Energiepolitik, Futtermittelkosten und gestiegene L\u00f6hne die Preise, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.Zuletzt hat sich die Teuerung bei vielen Lebensmitteln abgeschw\u00e4cht. Auch bei einigen Fleischsorten fielen die Zuw\u00e4chse eher gering aus. Gefl\u00fcgel war im Juni durchschnittlich 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Schwein 3,9 Prozent. Die Bratwurst kostete durchschnittlich 1 Prozent mehr. 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Der Preis f\u00fcr eine 550-Gramm-Packung H\u00e4hnchenschnitzel stieg den Angaben zufolge Anfang Juli um 30 Cent auf 6,26 Euro.Die Preise f\u00fcr Fleisch und Fleischwaren stiegen in den vergangenen Jahren deutlich. Im Juni lagen sie laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 31,7 Prozent h\u00f6her als 2020. Gefl\u00fcgel legte seitdem um gut 45 Prozent zu, Rinderhackfleisch um mehr als 68 Prozent. Die Ursachen sind laut dem Verband der Fleischwirtschaft vielf\u00e4ltig. Neben der allgemeinen Inflation beeinflussten die Energiepolitik, Futtermittelkosten und gestiegene L\u00f6hne die Preise, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.Zuletzt hat sich die Teuerung bei vielen Lebensmitteln abgeschw\u00e4cht. Auch bei einigen Fleischsorten fielen die Zuw\u00e4chse eher gering aus. Gefl\u00fcgel war im Juni durchschnittlich 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Schwein 3,9 Prozent. Die Bratwurst kostete durchschnittlich 1 Prozent mehr. Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebterLaut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. Ver\u00e4ndertes VerbraucherverhaltenAuch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. Die Verbraucherpreise z\u00f6gen leicht an, l\u00e4gen aber niedriger als 2022\/2023.Die ver\u00e4nderten Konsumgewohnheiten beim Fleisch zeigen sich auch bei der Fleischproduktion: Bei Gefl\u00fcgel haben sich die produzierten Mengen in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Bei Schwein war es zuletzt geringf\u00fcgig mehr als damals, bei Rind deutlich weniger. Im vergangenen Jahr ist die Fleischproduktion hierzulande erstmals seit 2016 wieder gestiegen.Unterdessen mussten die Schweinehalter Anfang Juli einen deutlich gesunkenen Erzeugerpreis hinnehmen. Der Schlachtpreis sei um 15 Cent auf 1,95 Euro pro Kilo Schlachtgewicht gesunken, sagte Klaus Kessing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im nieders\u00e4chsischen Damme. Aus Sicht der Schlachtunternehmen seien die Gesch\u00e4fte am Fleischmarkt zuletzt schlecht gelaufen. Auch wegen des Beginns der Sommerferien in vielen Bundesl\u00e4ndern sei die Nachfrage zur\u00fcckgegangen, erl\u00e4uterte der Marktexperte.Viele Landwirte denken an Ausstieg aus SchweinehaltungDie Erl\u00f6se seien damit f\u00fcr die Landwirte nicht mehr kostendeckend, sagte Kessing. \u201eWir kalkulieren die Vollkosten so um die 2,10 Euro\u201c, erkl\u00e4rte er. Angesichts der vielen Investitionen, die die Betriebe in den kommenden Jahren schultern m\u00fcssten, sei zu erwarten, dass viele Landwirte aus der Schweinehaltung aussteigen werden. Einer aktuellen Umfrage der ISN unter ihren Mitgliedern zufolge wollen nur 65 Prozent der Schweinem\u00e4ster und 56 Prozent der Sauenhalter in den kommenden zehn Jahren die Tiere weiter halten.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Grillspa\u00df wird teurer \u2013 Preise f\u00fcr Fleisch ziehen weiter an - vof-news.eu","og_description":"N ach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn stiegen die Durchschnittspreise bei den Discountern f\u00fcr die 400-Gramm-Packung Minutensteak in den ersten beiden Juliwochen um 30 Cent und kletterten von 3,49 Euro auf 3,79 Euro im Vergleich zum Vormonat.Der Durchschnittspreis f\u00fcr die grobe Bratwurst vom Schwein sei in den ersten beiden Wochen im Juli bei den Discountern von 2,59 Euro auf 2,89 Euro je 400-Gramm-Packung gestiegen, sagte AMI-Experte Thomas Els. Der Preis f\u00fcr eine 550-Gramm-Packung H\u00e4hnchenschnitzel stieg den Angaben zufolge Anfang Juli um 30 Cent auf 6,26 Euro.Die Preise f\u00fcr Fleisch und Fleischwaren stiegen in den vergangenen Jahren deutlich. Im Juni lagen sie laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 31,7 Prozent h\u00f6her als 2020. Gefl\u00fcgel legte seitdem um gut 45 Prozent zu, Rinderhackfleisch um mehr als 68 Prozent. Die Ursachen sind laut dem Verband der Fleischwirtschaft vielf\u00e4ltig. Neben der allgemeinen Inflation beeinflussten die Energiepolitik, Futtermittelkosten und gestiegene L\u00f6hne die Preise, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Reiter.Zuletzt hat sich die Teuerung bei vielen Lebensmitteln abgeschw\u00e4cht. Auch bei einigen Fleischsorten fielen die Zuw\u00e4chse eher gering aus. Gefl\u00fcgel war im Juni durchschnittlich 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Schwein 3,9 Prozent. Die Bratwurst kostete durchschnittlich 1 Prozent mehr. Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebterLaut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. Ver\u00e4ndertes VerbraucherverhaltenAuch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. 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Bei Rindfleisch hingegen zogen die Preise kr\u00e4ftiger an. Rouladen und Lenden waren zuletzt knapp 9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Rinderhackfleisch 17 Prozent. Rindfleisch knapp, Gefl\u00fcgelfleisch beliebterLaut Branchenverband ist Rindfleisch knapper geworden. Immer mehr Betriebe stellten die Rinderhaltung ein \u2013 unter anderem wegen hoher Auflagen und Unsicherheit bei Haltungsformen. Das f\u00fchre zu sinkenden Best\u00e4nden.Gefl\u00fcgelfleisch wird derweil immer beliebter in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 2024 gestiegen, wie Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zeigen. Gefl\u00fcgel wird von Verbrauchern oft als ges\u00fcnder wahrgenommen, gilt es als leicht verdaulich und fettarm. Ver\u00e4ndertes VerbraucherverhaltenAuch im ersten Quartal 2025 ist die Nachfrage gestiegen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft, Wolfgang Schleicher. Die Verbraucherpreise z\u00f6gen leicht an, l\u00e4gen aber niedriger als 2022\/2023.Die ver\u00e4nderten Konsumgewohnheiten beim Fleisch zeigen sich auch bei der Fleischproduktion: Bei Gefl\u00fcgel haben sich die produzierten Mengen in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Bei Schwein war es zuletzt geringf\u00fcgig mehr als damals, bei Rind deutlich weniger. Im vergangenen Jahr ist die Fleischproduktion hierzulande erstmals seit 2016 wieder gestiegen.Unterdessen mussten die Schweinehalter Anfang Juli einen deutlich gesunkenen Erzeugerpreis hinnehmen. Der Schlachtpreis sei um 15 Cent auf 1,95 Euro pro Kilo Schlachtgewicht gesunken, sagte Klaus Kessing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im nieders\u00e4chsischen Damme. Aus Sicht der Schlachtunternehmen seien die Gesch\u00e4fte am Fleischmarkt zuletzt schlecht gelaufen. Auch wegen des Beginns der Sommerferien in vielen Bundesl\u00e4ndern sei die Nachfrage zur\u00fcckgegangen, erl\u00e4uterte der Marktexperte.Viele Landwirte denken an Ausstieg aus SchweinehaltungDie Erl\u00f6se seien damit f\u00fcr die Landwirte nicht mehr kostendeckend, sagte Kessing. \u201eWir kalkulieren die Vollkosten so um die 2,10 Euro\u201c, erkl\u00e4rte er. Angesichts der vielen Investitionen, die die Betriebe in den kommenden Jahren schultern m\u00fcssten, sei zu erwarten, dass viele Landwirte aus der Schweinehaltung aussteigen werden. 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