{"id":256399,"date":"2025-07-19T03:26:42","date_gmt":"2025-07-19T00:26:42","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/wieder-nullrunde-beim-burgergeld-forscher-fordern-neue-berechnung\/"},"modified":"2025-07-19T03:26:59","modified_gmt":"2025-07-19T00:26:59","slug":"wieder-nullrunde-beim-burgergeld-forscher-fordern-neue-berechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wieder-nullrunde-beim-burgergeld-forscher-fordern-neue-berechnung\/","title":{"rendered":"Wieder \u201eNullrunde\u201c beim B\u00fcrgergeld? Forscher fordern neue Berechnung\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2026 wird der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256400892\/Das-naechste-zweifelhafte-Buergergeld-Versprechen-des-Friedrich-Merz.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256400892\/Das-naechste-zweifelhafte-Buergergeld-Versprechen-des-Friedrich-Merz.html\">Regelsatz im B\u00fcrgergeld<\/a> aller Voraussicht nach zum zweiten Mal in Folge nicht erh\u00f6ht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), die WELT AM SONNTAG exklusiv vorliegt. Zuvor sei der Regelsatz in Anbetracht hoher Inflation zu stark angehoben wurde, sagt die Studienautorin Stefanie Seele.<\/p>\n<p>\u201eDie Reform des Anpassungsmechanismus im B\u00fcrgergeld-Gesetz von 2023 zielte auf Inflationsschutz f\u00fcr Transferempf\u00e4nger, denen oft finanzielle Puffer fehlen. Diese Methode koppelt die Regelsatzanpassung gleich zweifach an die Preisentwicklung aus dem Vorjahr, was kurzfristige Preissch\u00fcbe nur verz\u00f6gert abbildet und auch keine Inflationserwartungen ber\u00fccksichtigt\u201c, so Seele. F\u00fcr das Jahr 2023 sei die Preisentwicklung deshalb untersch\u00e4tzt worden. <\/p>\n<p>\u201e2024 hingegen f\u00fchrte der Mechanismus zu einem \u00fcberproportionalen Anstieg im Vergleich zu sich verlangsamenden Preisentwicklung\u201c, sagt Seele. Dass die H\u00f6he des B\u00fcrgergeldes aktuell theoretisch zu hoch ist, best\u00e4tigte auch eine Berechnung des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem letzten Jahr.<\/p>\n<p>\u201eEine weitere Nullrunde oder sogar K\u00fcrzungen des viel zu niedrigen Regelsatzes gehen v\u00f6llig an der Realit\u00e4t der Menschen im B\u00fcrgergeld vorbei\u201c, sagte Timon Dzienus (Gr\u00fcne), Obmann im Ausschuss f\u00fcr Arbeit und Soziales. \u201eDer Regelsatz ist kein politischer Spielball, sondern legt fest, welche Grundbed\u00fcrfnisse allen Menschen zustehen sollten\u201c, sagt Dagmar Schmidt, Vizechefin der SPD-Fraktion. Man werde nun die offiziellen Berechnungen und Auswirkungen m\u00f6glicher Anpassungen abwarten. \u201eEine weitere Nullrunde ist nicht hinnehmbar\u201c, findet Verena Bentele, Vorsitzende des Sozialverbandes VdK. Der Regelsatz ist grunds\u00e4tzlich zu gering bemessen.<\/p>\n<p>Forscherin Seele hingegen sagt, dass die neue Berechnung verhindern w\u00fcrde, dass die H\u00f6he des B\u00fcrgergeldes jedes Jahr auf Neue zum Zankapfel wird. Der Fortschreibungsmechanismus m\u00fcsste k\u00fcnftig neu geregelt werden, um die Reaktionszeit auf die Preisentwicklung zu verk\u00fcrzen, so der Vorschlag des IW. <\/p>\n<p>\u201eZum Beispiel k\u00f6nnte der Durchschnitt von Prognosen des Verbraucherpreisindex f\u00fcr das nachfolgende Jahr verwendet werden, sobald die Inflationsrate mit mehr als drei Prozent deutlich \u00fcber der Zielmarke der Europ\u00e4ischen Zentralbank liegt\u201c, sagt Seele. So w\u00fcrde die Anpassung zeitnah auf aktuelle Preisentwicklungen reagieren und in kleineren Schritten erfolgen, daf\u00fcr jedoch regelm\u00e4\u00dfig. \u201eEine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Anpassung wie 2024 mit darauffolgenden Nullrunden w\u00fcrde vermieden\u201c, so die Forscherin.<\/p>\n<p><b>Jan Klauth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Arbeitsmarkt-Themen, B\u00fcrgergeld, Migration und Sozialpolitik sowie Karriere-Themen. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2026 wird der Regelsatz im B\u00fcrgergeld aller Voraussicht nach zum zweiten Mal in Folge nicht erh\u00f6ht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), die WELT AM SONNTAG exklusiv vorliegt. 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Dass die H\u00f6he des B\u00fcrgergeldes aktuell theoretisch zu hoch ist, best\u00e4tigte auch eine Berechnung des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem letzten Jahr.\u201eEine weitere Nullrunde oder sogar K\u00fcrzungen des viel zu niedrigen Regelsatzes gehen v\u00f6llig an der Realit\u00e4t der Menschen im B\u00fcrgergeld vorbei\u201c, sagte Timon Dzienus (Gr\u00fcne), Obmann im Ausschuss f\u00fcr Arbeit und Soziales. \u201eDer Regelsatz ist kein politischer Spielball, sondern legt fest, welche Grundbed\u00fcrfnisse allen Menschen zustehen sollten\u201c, sagt Dagmar Schmidt, Vizechefin der SPD-Fraktion. Man werde nun die offiziellen Berechnungen und Auswirkungen m\u00f6glicher Anpassungen abwarten. \u201eEine weitere Nullrunde ist nicht hinnehmbar\u201c, findet Verena Bentele, Vorsitzende des Sozialverbandes VdK. Der Regelsatz ist grunds\u00e4tzlich zu gering bemessen.Forscherin Seele hingegen sagt, dass die neue Berechnung verhindern w\u00fcrde, dass die H\u00f6he des B\u00fcrgergeldes jedes Jahr auf Neue zum Zankapfel wird. Der Fortschreibungsmechanismus m\u00fcsste k\u00fcnftig neu geregelt werden, um die Reaktionszeit auf die Preisentwicklung zu verk\u00fcrzen, so der Vorschlag des IW. \u201eZum Beispiel k\u00f6nnte der Durchschnitt von Prognosen des Verbraucherpreisindex f\u00fcr das nachfolgende Jahr verwendet werden, sobald die Inflationsrate mit mehr als drei Prozent deutlich \u00fcber der Zielmarke der Europ\u00e4ischen Zentralbank liegt\u201c, sagt Seele. So w\u00fcrde die Anpassung zeitnah auf aktuelle Preisentwicklungen reagieren und in kleineren Schritten erfolgen, daf\u00fcr jedoch regelm\u00e4\u00dfig. \u201eEine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Anpassung wie 2024 mit darauffolgenden Nullrunden w\u00fcrde vermieden\u201c, so die Forscherin.Jan Klauth ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Zuvor sei der Regelsatz in Anbetracht hoher Inflation zu stark angehoben wurde, sagt die Studienautorin Stefanie Seele.\u201eDie Reform des Anpassungsmechanismus im B\u00fcrgergeld-Gesetz von 2023 zielte auf Inflationsschutz f\u00fcr Transferempf\u00e4nger, denen oft finanzielle Puffer fehlen. Diese Methode koppelt die Regelsatzanpassung gleich zweifach an die Preisentwicklung aus dem Vorjahr, was kurzfristige Preissch\u00fcbe nur verz\u00f6gert abbildet und auch keine Inflationserwartungen ber\u00fccksichtigt\u201c, so Seele. F\u00fcr das Jahr 2023 sei die Preisentwicklung deshalb untersch\u00e4tzt worden. \u201e2024 hingegen f\u00fchrte der Mechanismus zu einem \u00fcberproportionalen Anstieg im Vergleich zu sich verlangsamenden Preisentwicklung\u201c, sagt Seele. 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