{"id":256269,"date":"2025-07-18T19:26:56","date_gmt":"2025-07-18T16:26:56","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/das-r-wort-ist-ausgesprochen-und-die-deutsche-ohnmacht-ist-offensichtlich\/"},"modified":"2025-07-18T19:27:17","modified_gmt":"2025-07-18T16:27:17","slug":"das-r-wort-ist-ausgesprochen-und-die-deutsche-ohnmacht-ist-offensichtlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/das-r-wort-ist-ausgesprochen-und-die-deutsche-ohnmacht-ist-offensichtlich\/","title":{"rendered":"Das \u201eR-Wort\u201c ist ausgesprochen \u2013 und die deutsche Ohnmacht ist offensichtlich"},"content":{"rendered":"<p>Der Einfluss eines Kanzlers auf die Konjunktur ist mitunter verschwindend gering, die Ohnmacht gro\u00df. Das machte der Pr\u00e4sident der Bundesbank beim G-20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in S\u00fcdafrika deutlich. W\u00e4hrend sich Friedrich Merz (CDU) in Berlin daf\u00fcr lobt, dass Deutschland wirtschaftlich wieder auf einem besseren Kurs sei, die Stimmung sich nach zehn Wochen Schwarz-Rot verbessere, die ersten Forschungsinstitute <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256201188\/oecd-prognose-deutsche-wirtschaft-schaltet-ueberraschend-auf-wachstum.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256201188\/oecd-prognose-deutsche-wirtschaft-schaltet-ueberraschend-auf-wachstum.html\">ihre Wachstumsprognosen bereits nach oben korrigierten<\/a>, sprach Joachim Nagel im fernen Durban das b\u00f6se \u201eR-Wort\u201c aus: Rezession.<\/p>\n<p>Einen m\u00f6glicherweise erneuten R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung lastete Nagel dabei nicht der Regierung in Berlin an. Er machte vielmehr deutlich, wie abh\u00e4ngig Deutschlands wirtschaftliches Wohlergehen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist. Wenn der zuletzt von Trump angedrohte Zollsatz von 30 Prozent auf allgemeine Einfuhren aus der Europ\u00e4ischen Union umgesetzt werde, sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass Deutschland bereits in diesem Jahr \u201ein einer leichten Rezession rauskommen\u201c werde, wie Nagel sich ausdr\u00fcckte. 2026 werde dann m\u00f6glicherweise das gesamte, bislang prognostizierte Wachstum \u201eaufgefressen durch die Z\u00f6lle\u201c. <\/p>\n<p>Nach einer Stagnation in diesem Jahr geht die Bundesbank bislang noch davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr leicht um 0,7 Prozent wachsen wird. Umso wichtiger sei, dass es zu einer \u00dcbereinkunft zwischen der EU und den USA komme. \u201eDie nat\u00fcrlich im besten Fall gar keine Z\u00f6lle vorsieht\u201c, sagte Nagel. Oder zumindest einen deutlich niedrigeren Satz. <\/p>\n<h3>USA und Europa sitzen im selben Boot<\/h3>\n<p>Dabei sieht er Europa in keiner schlechten Verhandlungsposition. Nagel erinnerte daran, wie gro\u00df die Schwankungen der Renditen der US-Staatsanleihen in den vergangenen Wochen waren \u2013 je nachdem, was Trump gerade forderte. Im April brachte die Verunsicherung der Investoren den US-Pr\u00e4sidenten schon einmal dazu, Druck aus den Zollverhandlungen zu nehmen. Ist Trump doch darauf angewiesen, dass er auch in Zukunft Abnehmer f\u00fcr seine Staatsanleihen findet, die ihm die gerade erst verabschiedeten umfangreichen Ausgabenprogramme finanzieren.<\/p>\n<p>Am Ende sieht Nagel beide Seiten im selben Boot. \u201eMein Wunsch, meine Aufforderung geht an die US-Seite, hier nicht mit der Situation ein St\u00fcck weit zu spielen, weil am Ende steht der Wohlstand uns aller auf dem Spiel.\u201c Es m\u00fcsse eine Wirtschaftspolitik verhindert werden, die global gro\u00dfen Schaden anrichtet. <\/p>\n<p>Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. <\/p>\n<p>Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. Dar\u00fcber, wie eine solche L\u00f6sung aussehen kann, wird seit Wochen gerungen. Der zust\u00e4ndige EU-Handelskommissar Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d war dazu diese Woche wieder in Washington.<\/p>\n<p>Klar scheint aktuell nur, was nicht mehr passieren wird: eine R\u00fcckkehr zu Null-Z\u00f6llen. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256163088\/Ein-Zoll-fuer-die-Welt-so-sehr-ist-Deutschlands-Wohlstand-bedroht.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256163088\/Ein-Zoll-fuer-die-Welt-so-sehr-ist-Deutschlands-Wohlstand-bedroht.html\">Die Bundesbank hat in ihren Wachstumsprognosen bereits einen <\/a><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256163088\/Ein-Zoll-fuer-die-Welt-so-sehr-ist-Deutschlands-Wohlstand-bedroht.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256163088\/Ein-Zoll-fuer-die-Welt-so-sehr-ist-Deutschlands-Wohlstand-bedroht.html\">dauerhaften Basiszoll von zehn Prozent eingepreist.<\/a> Und auch Kanzler Merz betonte bei seiner Sommerpressekonferenz in Berlin, dass extrem niedrige Z\u00f6lle nicht mehr realistisch seien, weil die US-Regierung stark auf Z\u00f6lle setze und diese als Einnahmequelle zur Finanzierung ihrer Steuersenkungen brauche.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/karsten-seibel\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/karsten-seibel\/\"><b><em>Karsten Seibel<\/em><\/b><\/a><b><em> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet unter anderem \u00fcber <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/staatsschulden\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/staatsschulden\/\"><b><em>Haushalts-<\/em><\/b><\/a><b><em> und <\/em><\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/steuer\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/steuer\/\"><b><em>Steuerpolitik<\/em><\/b><\/a><b><em>.<\/em><\/b> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einfluss eines Kanzlers auf die Konjunktur ist mitunter verschwindend gering, die Ohnmacht gro\u00df. 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Nagel erinnerte daran, wie gro\u00df die Schwankungen der Renditen der US-Staatsanleihen in den vergangenen Wochen waren \u2013 je nachdem, was Trump gerade forderte. Im April brachte die Verunsicherung der Investoren den US-Pr\u00e4sidenten schon einmal dazu, Druck aus den Zollverhandlungen zu nehmen. Ist Trump doch darauf angewiesen, dass er auch in Zukunft Abnehmer f\u00fcr seine Staatsanleihen findet, die ihm die gerade erst verabschiedeten umfangreichen Ausgabenprogramme finanzieren.Am Ende sieht Nagel beide Seiten im selben Boot. \u201eMein Wunsch, meine Aufforderung geht an die US-Seite, hier nicht mit der Situation ein St\u00fcck weit zu spielen, weil am Ende steht der Wohlstand uns aller auf dem Spiel.\u201c Es m\u00fcsse eine Wirtschaftspolitik verhindert werden, die global gro\u00dfen Schaden anrichtet. Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. 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Wenn der zuletzt von Trump angedrohte Zollsatz von 30 Prozent auf allgemeine Einfuhren aus der Europ\u00e4ischen Union umgesetzt werde, sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass Deutschland bereits in diesem Jahr \u201ein einer leichten Rezession rauskommen\u201c werde, wie Nagel sich ausdr\u00fcckte. 2026 werde dann m\u00f6glicherweise das gesamte, bislang prognostizierte Wachstum \u201eaufgefressen durch die Z\u00f6lle\u201c. Nach einer Stagnation in diesem Jahr geht die Bundesbank bislang noch davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr leicht um 0,7 Prozent wachsen wird. Umso wichtiger sei, dass es zu einer \u00dcbereinkunft zwischen der EU und den USA komme. \u201eDie nat\u00fcrlich im besten Fall gar keine Z\u00f6lle vorsieht\u201c, sagte Nagel. Oder zumindest einen deutlich niedrigeren Satz. USA und Europa sitzen im selben BootDabei sieht er Europa in keiner schlechten Verhandlungsposition. Nagel erinnerte daran, wie gro\u00df die Schwankungen der Renditen der US-Staatsanleihen in den vergangenen Wochen waren \u2013 je nachdem, was Trump gerade forderte. Im April brachte die Verunsicherung der Investoren den US-Pr\u00e4sidenten schon einmal dazu, Druck aus den Zollverhandlungen zu nehmen. Ist Trump doch darauf angewiesen, dass er auch in Zukunft Abnehmer f\u00fcr seine Staatsanleihen findet, die ihm die gerade erst verabschiedeten umfangreichen Ausgabenprogramme finanzieren.Am Ende sieht Nagel beide Seiten im selben Boot. \u201eMein Wunsch, meine Aufforderung geht an die US-Seite, hier nicht mit der Situation ein St\u00fcck weit zu spielen, weil am Ende steht der Wohlstand uns aller auf dem Spiel.\u201c Es m\u00fcsse eine Wirtschaftspolitik verhindert werden, die global gro\u00dfen Schaden anrichtet. Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. Dar\u00fcber, wie eine solche L\u00f6sung aussehen kann, wird seit Wochen gerungen. Der zust\u00e4ndige EU-Handelskommissar Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d war dazu diese Woche wieder in Washington.Klar scheint aktuell nur, was nicht mehr passieren wird: eine R\u00fcckkehr zu Null-Z\u00f6llen. Die Bundesbank hat in ihren Wachstumsprognosen bereits einen dauerhaften Basiszoll von zehn Prozent eingepreist. Und auch Kanzler Merz betonte bei seiner Sommerpressekonferenz in Berlin, dass extrem niedrige Z\u00f6lle nicht mehr realistisch seien, weil die US-Regierung stark auf Z\u00f6lle setze und diese als Einnahmequelle zur Finanzierung ihrer Steuersenkungen brauche.Karsten Seibel ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Wenn der zuletzt von Trump angedrohte Zollsatz von 30 Prozent auf allgemeine Einfuhren aus der Europ\u00e4ischen Union umgesetzt werde, sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass Deutschland bereits in diesem Jahr \u201ein einer leichten Rezession rauskommen\u201c werde, wie Nagel sich ausdr\u00fcckte. 2026 werde dann m\u00f6glicherweise das gesamte, bislang prognostizierte Wachstum \u201eaufgefressen durch die Z\u00f6lle\u201c. Nach einer Stagnation in diesem Jahr geht die Bundesbank bislang noch davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr leicht um 0,7 Prozent wachsen wird. Umso wichtiger sei, dass es zu einer \u00dcbereinkunft zwischen der EU und den USA komme. \u201eDie nat\u00fcrlich im besten Fall gar keine Z\u00f6lle vorsieht\u201c, sagte Nagel. Oder zumindest einen deutlich niedrigeren Satz. USA und Europa sitzen im selben BootDabei sieht er Europa in keiner schlechten Verhandlungsposition. Nagel erinnerte daran, wie gro\u00df die Schwankungen der Renditen der US-Staatsanleihen in den vergangenen Wochen waren \u2013 je nachdem, was Trump gerade forderte. Im April brachte die Verunsicherung der Investoren den US-Pr\u00e4sidenten schon einmal dazu, Druck aus den Zollverhandlungen zu nehmen. Ist Trump doch darauf angewiesen, dass er auch in Zukunft Abnehmer f\u00fcr seine Staatsanleihen findet, die ihm die gerade erst verabschiedeten umfangreichen Ausgabenprogramme finanzieren.Am Ende sieht Nagel beide Seiten im selben Boot. \u201eMein Wunsch, meine Aufforderung geht an die US-Seite, hier nicht mit der Situation ein St\u00fcck weit zu spielen, weil am Ende steht der Wohlstand uns aller auf dem Spiel.\u201c Es m\u00fcsse eine Wirtschaftspolitik verhindert werden, die global gro\u00dfen Schaden anrichtet. Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. Dar\u00fcber, wie eine solche L\u00f6sung aussehen kann, wird seit Wochen gerungen. Der zust\u00e4ndige EU-Handelskommissar Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d war dazu diese Woche wieder in Washington.Klar scheint aktuell nur, was nicht mehr passieren wird: eine R\u00fcckkehr zu Null-Z\u00f6llen. Die Bundesbank hat in ihren Wachstumsprognosen bereits einen dauerhaften Basiszoll von zehn Prozent eingepreist. Und auch Kanzler Merz betonte bei seiner Sommerpressekonferenz in Berlin, dass extrem niedrige Z\u00f6lle nicht mehr realistisch seien, weil die US-Regierung stark auf Z\u00f6lle setze und diese als Einnahmequelle zur Finanzierung ihrer Steuersenkungen brauche.Karsten Seibel ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. 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Nagel erinnerte daran, wie gro\u00df die Schwankungen der Renditen der US-Staatsanleihen in den vergangenen Wochen waren \u2013 je nachdem, was Trump gerade forderte. Im April brachte die Verunsicherung der Investoren den US-Pr\u00e4sidenten schon einmal dazu, Druck aus den Zollverhandlungen zu nehmen. Ist Trump doch darauf angewiesen, dass er auch in Zukunft Abnehmer f\u00fcr seine Staatsanleihen findet, die ihm die gerade erst verabschiedeten umfangreichen Ausgabenprogramme finanzieren.Am Ende sieht Nagel beide Seiten im selben Boot. \u201eMein Wunsch, meine Aufforderung geht an die US-Seite, hier nicht mit der Situation ein St\u00fcck weit zu spielen, weil am Ende steht der Wohlstand uns aller auf dem Spiel.\u201c Es m\u00fcsse eine Wirtschaftspolitik verhindert werden, die global gro\u00dfen Schaden anrichtet. Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. 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Einig war sich Nagel mit Lars Klingbeil (SPD), dass Europa sich aus Rezessionssorgen die Bedingungen nicht diktieren lassen darf. \u201eEs wird keinen Deal um jeden Preis geben\u201c, sagte der Finanzminister beim G-20-Treffen. Das Ziel sei ein fairer Deal. \u201eWir sind jederzeit aber auch bereit, entschlossene Gegenma\u00dfnahmen zu treffen, wenn wir keine Verhandlungsl\u00f6sung mit den Amerikanern erreichen werden\u201c, sagte Klingbeil. Am Ende gehe es f\u00fcr ihn darum, dass \u201ewir die Arbeitspl\u00e4tze und die Unternehmen in Europa sch\u00fctzen\u201c. Er habe auch beim Treffen der G-7-Finanzminister am Rande des G-20-Treffens deutlich gemacht, dass dieser Zollstreit m\u00f6glichst schnell beendet werden m\u00fcsse. Mit dem aus Japan zugeschalteten US-Kollegen Scott Bessent sei sich die Gruppe der f\u00fchrenden Industrienationen einig gewesen, dass \u201ewir bestehende Probleme \u00fcberwinden wollen, dass es am Ende eine L\u00f6sung geben soll\u201c, sagte Klingbeil. 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Wenn der zuletzt von Trump angedrohte Zollsatz von 30 Prozent auf allgemeine Einfuhren aus der Europ\u00e4ischen Union umgesetzt werde, sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass Deutschland bereits in diesem Jahr \u201ein einer leichten Rezession rauskommen\u201c werde, wie Nagel sich ausdr\u00fcckte. 2026 werde dann m\u00f6glicherweise das gesamte, bislang prognostizierte Wachstum \u201eaufgefressen durch die Z\u00f6lle\u201c. Nach einer Stagnation in diesem Jahr geht die Bundesbank bislang noch davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr leicht um 0,7 Prozent wachsen wird. Umso wichtiger sei, dass es zu einer \u00dcbereinkunft zwischen der EU und den USA komme. \u201eDie nat\u00fcrlich im besten Fall gar keine Z\u00f6lle vorsieht\u201c, sagte Nagel. Oder zumindest einen deutlich niedrigeren Satz. USA und Europa sitzen im selben BootDabei sieht er Europa in keiner schlechten Verhandlungsposition. 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