{"id":256116,"date":"2025-07-18T13:26:09","date_gmt":"2025-07-18T10:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/"},"modified":"2025-07-18T13:26:31","modified_gmt":"2025-07-18T10:26:31","slug":"hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/","title":{"rendered":"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer"},"content":{"rendered":"<p>Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/sachsen-anhalt\/article256164986\/Sachsen-Anhalt-Wieder-ueber-20-Millionen-Euro-hinterzogene-Steuern-entdeckt.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/sachsen-anhalt\/article256164986\/Sachsen-Anhalt-Wieder-ueber-20-Millionen-Euro-hinterzogene-Steuern-entdeckt.html\">Steueraufsichtsstelle<\/a> arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201c<\/p>\n<p>Eine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus<\/h3>\n<p>2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.<\/p>\n<p>Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.<\/p>\n<p>\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.<\/p>\n<h3>Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 Verfahren<\/h3>\n<p>Das LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.<\/p>\n<p>Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article256415358\/steuerpruefung-bei-social-media-hamburg-kontrolliert-influencer-wer-jetzt-mit-nachfragen-vom-finanzamt-rechnen-muss.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article256415358\/steuerpruefung-bei-social-media-hamburg-kontrolliert-influencer-wer-jetzt-mit-nachfragen-vom-finanzamt-rechnen-muss.html\">rund 140 F\u00e4llen<\/a> rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":256117,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[59],"tags":[],"class_list":["post-256116","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-business-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"vof-news.eu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-07-18T10:26:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-07-18T10:26:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"574\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/webp\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"2\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/\",\"name\":\"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp\",\"datePublished\":\"2025-07-18T10:26:09+00:00\",\"dateModified\":\"2025-07-18T10:26:31+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\"},\"description\":\"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp\",\"contentUrl\":\"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp\",\"width\":1200,\"height\":574},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/\",\"name\":\"vof-news.eu\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed\",\"name\":\"Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Author\"},\"sameAs\":[\"http:\/\/vof-news.eu\"],\"url\":\"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu","description":"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu","og_description":"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.","og_url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/","og_site_name":"vof-news.eu","article_published_time":"2025-07-18T10:26:09+00:00","article_modified_time":"2025-07-18T10:26:31+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":574,"url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp","type":"image\/webp"}],"author":"Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"2\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/","name":"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer - vof-news.eu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp","datePublished":"2025-07-18T10:26:09+00:00","dateModified":"2025-07-18T10:26:31+00:00","author":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed"},"description":"Es geht um hunderte Millionen Euro, die m\u00f6glicherweise gezielt am Staat vorbeigeschleust worden sind: S\u00e4chsische Steuerfahnder nehmen verst\u00e4rkt Influencer wegen m\u00f6glicher Steuerbetr\u00fcgereien ins Visier. Den Finanzbeh\u00f6rden sei bewusst, dass sowohl die Nutzer- als auch die Influencerzahlen stetig steigen, teilte das Finanzministerium in Dresden auf Anfrage mit. Die Steueraufsichtsstelle arbeite deshalb \u201eintensiv an der Ermittlung aktiver Influencer, die ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen.\u201cEine von ihnen soll Laura Maria Rypa sein, die Verlobte von S\u00e4nger Pietro Lombardi. Die 29-J\u00e4hrige hat auf Instagram rund 950.000 Follower. In einer Instagram-Story am 16. Juli erz\u00e4hlte die Influencerin, dass bei ihr im Zuge des Skandals angeblich eine Steuerpr\u00fcfung anstehe. \u201eWas Steuern zahlen angeht, bin ich der reinste Mensch. Also, ich habe damit nichts zu tun\u201c, sagte Rypa entspannt. Ihr Ehemann Pietro lache sie immer aus, weil sie sogar Ein-Euro-Park-Belege bei ihrem Steuerberater einreiche.F\u00fcr die Recherchen nutzten die Steuerfahnder \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen. K\u00fcnftig sollten aber auch digitale Pr\u00fcfmethoden und spezielle Software zum Einsatz kommen, um Steuerbetrug systematisch verfolgen zu k\u00f6nnen.Nordrhein-Westfalen wertet Datens\u00e4tze aus2021 habe die Steuerfahndung des Leipziger Finanzamtes schon einmal reichweitenstarke Influencer genauer unter die Lupe genommen. Damals seien keine gr\u00f6\u00dferen Probleme entdeckt worden. Inzwischen sei das Gesch\u00e4ft aber deutlich gewachsen. Die Content-Creator verbinden ihre Inhalte auf Plattformen wie Instagram vielfach mit Werbung und verdienen durch diese Kooperationen mit Firmen Geld.Allein in Nordrhein-Westfalen sollen Influencer den Fiskus um rund 300 Millionen Euro betrogen haben. Dort analysiert das Landesamt zur Bek\u00e4mpfung der Finanzkriminalit\u00e4t (LBF NRW) aktuell ein Paket mehrerer Social-Media-Plattformen mit 6000 Datens\u00e4tzen, aus denen sich der mutma\u00dfliche Millionen-Schaden ergibt. Auch andere Bundesl\u00e4nder sollen betroffen sein.\u201eZiel der Ermittlungen sind professionelle Influencer, die ihre steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen\u201c, hie\u00df es von dem Landesamt. Es sei keine Seltenheit, dass ein Content-Creator pro Monat mehrere zehntausend Euro verdiene, aber nicht einmal eine Steuernummer habe.Beh\u00f6rde f\u00fchrt bereits 200 VerfahrenDas LBF f\u00fchrt bereits rund 200 laufende Strafverfahren gegen in Nordrhein-Westfalen lebende Influencerinnen und Influencer \u2013 die F\u00e4lle aus dem aktuellen Datenpaket sind dabei noch nicht eingerechnet. Durchschnittlich geht es laut LBF um einen hohen f\u00fcnfstelligen steuerlichen Fehlbetrag, in Einzelf\u00e4llen auch um Fehlbetr\u00e4ge in Millionenh\u00f6he.Auch Hamburg verfolgt seit einiger Zeit einen gezielten Ansatz. Im Jahr 2022 wurde dort eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der steuerlichen Behandlung von Social-Media-Akteuren befasst. Seit 2024 l\u00e4uft eine Branchenpr\u00fcfung, die Anfang 2026 beendet sein soll. Mit rund 140 F\u00e4llen rechnen die Steuerfahnder in der Hansestadt aktuell.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/young-woman-taking-photos-with-selfie-stick.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hohe-kriminelle-energie-steuerfahnder-jagen-im-internet-deutsche-influencer\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u201eHohe kriminelle Energie\u201c \u2013 Steuerfahnder jagen im Internet deutsche Influencer"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=256116"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":256123,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256116\/revisions\/256123"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/256117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=256116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=256116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=256116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}