{"id":253834,"date":"2025-07-14T11:26:12","date_gmt":"2025-07-14T08:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/"},"modified":"2025-07-14T11:26:34","modified_gmt":"2025-07-14T08:26:34","slug":"hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/","title":{"rendered":"Hunderte Euro Unterschied \u2013 Millionen Verbraucher wechseln Energievertr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Verbraucher schauen angesichts der hohen Energiepreise genau auf ihre Vertr\u00e4ge. Noch nie sind so viele Kunden bei ihren Strom- oder Gasvertr\u00e4gen neue Wege gegangen wie im vergangenen Jahr. Wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage mitteilte, wechselten 7,1 Millionen Stromkunden ihren Vertrag und damit 18 Prozent mehr als 2023. Im Gasbereich lag das Plus bei 22 Prozent auf 2,2 Millionen Kunden. Beides sind nach Angaben der Bundesnetzagentur H\u00f6chstst\u00e4nde.<\/p>\n<p>\u201eDie hohe Zahl an Lieferantenwechseln im Jahr 2024 zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nach besseren Konditionen suchen\u201c, sagte Beh\u00f6rdenchef Klaus M\u00fcller. \u201eDas ist ein gutes Zeichen f\u00fcr Wettbewerb und Energiewende.\u201c Wer die Grundversorgung beim \u00f6rtlichen Stadtwerk verlasse, k\u00f6nne pro Jahr mehrere hundert Euro sparen. \u201eAllein 2024 konnten deutsche Haushalte durch Vertrags- und Lieferantenwechsel rund 2,2 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Grundversorgung ist die Standardbelieferung mit Strom und Gas gemeint, die ein Haushalt automatisch bekommt, wenn er nicht selbst einen separaten Liefervertrag abschlie\u00dft. Die Grundversorgung ist in der Regel teurer als andere Vertr\u00e4ge. Beim Strom waren im vergangenen Jahr 23 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung und damit zwei Prozentpunkte weniger als 2023. Im Gasbereich sank dieser Wert von 19 auf 16 Prozent.<\/p>\n<p>Lundquist Neubauer vom Vergleichsportal Verivox erkl\u00e4rte die Entwicklung mit gro\u00dfen Preisdifferenzen zwischen teuren Bestands- und Grundversorgungstarifen und g\u00fcnstigen Neukundenangeboten. \u201eNoch nie seit unserer 2004 begonnenen Datenerhebung war das Ersparnispotenzial eines Energieanbieterwechsels im Jahresschnitt so gro\u00df wie im Jahr 2024.\u201c<\/p>\n<p>Das liege an Sp\u00e4tfolgen der Energiekrise 2022, wodurch viele Grundversorger <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256166812\/Konjunktur-Energiepreise-fuer-Verbraucher-in-Deutschland-seit-Januar-um-fuenf-Prozent-gesunken.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256166812\/Konjunktur-Energiepreise-fuer-Verbraucher-in-Deutschland-seit-Januar-um-fuenf-Prozent-gesunken.html\">hohe Einkaufspreise<\/a> noch im vergangenen Jahr an ihre Kunden hatten weiterreichen m\u00fcssen, so Neubauer. Eine Kilowattstunde Strom habe 2024 in der Grundversorgung im Schnitt 44,2 Cent gekostet, w\u00e4hrend es in Neukundentarifen im Schnitt nur 24,6 Cent gewesen seien.<\/p>\n<h3>Es wird h\u00e4ufiger Strom und Gas abgedreht<\/h3>\n<p>Das Zahlenwerk der Bundesnetzagentur ging auch auf andere Bereiche der Energienutzung ein. So stieg die Zahl der Stromsperrungen 2024 um rund 20 Prozent auf 245.000 F\u00e4lle an; im Gasbereich ging es ebenfalls um ein F\u00fcnftel nach oben, und zwar auf 33.700 F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur f\u00fchrte diese Entwicklung auf gestiegene Energiepreise zur\u00fcck und vermutete zudem, dass es Nachholeffekte gegeben hat: Manch Anbieter, der zuvor auf Sperrungen verzichtet hatte, setzte nun doch auf dieses drastische Mittel. Die Anzahl der Sperrungen sind zwar hoch, allerdings waren es im vergangenen Jahrzehnt deutlich mehr \u2013 2014 hatte es in Deutschland 352.000 Stromsperrungen gegeben und 46.000 Gassperrungen.<\/p>\n<p>Verena Bentele vom Sozialverband VdK \u00e4u\u00dferte sich sorgenvoll \u00fcber den j\u00fcngsten Anstieg. \u201eImmer mehr Haushalte k\u00f6nnen sich kaum noch ein warmes Zuhause oder grundlegende Versorgung leisten\u201c, sagte die Verbandspr\u00e4sidentin. Diese Entwicklung zeige, wie Armut wachse und immer mehr Menschen sozial abgeh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>\u201eDeshalb braucht es politische Ma\u00dfnahmen, die wirkungsvoll vor Energiearmut sch\u00fctzen und daf\u00fcr sorgen, dass niemand in Deutschland ohne gesicherte Strom- und Gasversorgung leben muss.\u201c F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re die Senkung der Stromsteuer und eine angemessene Ber\u00fccksichtigung der Wohnnebenkosten in den Sozialleistungen ein wirksamer Schutz, sagte Bentele.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Verbraucher schauen angesichts der hohen Energiepreise genau auf ihre Vertr\u00e4ge. Noch nie sind so viele Kunden bei ihren Strom- oder Gasvertr\u00e4gen neue Wege gegangen wie im vergangenen Jahr. Wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage mitteilte, wechselten 7,1 Millionen Stromkunden ihren Vertrag und damit 18 Prozent mehr als 2023. 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Eine Kilowattstunde Strom habe 2024 in der Grundversorgung im Schnitt 44,2 Cent gekostet, w\u00e4hrend es in Neukundentarifen im Schnitt nur 24,6 Cent gewesen seien.Es wird h\u00e4ufiger Strom und Gas abgedrehtDas Zahlenwerk der Bundesnetzagentur ging auch auf andere Bereiche der Energienutzung ein. So stieg die Zahl der Stromsperrungen 2024 um rund 20 Prozent auf 245.000 F\u00e4lle an; im Gasbereich ging es ebenfalls um ein F\u00fcnftel nach oben, und zwar auf 33.700 F\u00e4lle.Die Bundesnetzagentur f\u00fchrte diese Entwicklung auf gestiegene Energiepreise zur\u00fcck und vermutete zudem, dass es Nachholeffekte gegeben hat: Manch Anbieter, der zuvor auf Sperrungen verzichtet hatte, setzte nun doch auf dieses drastische Mittel. Die Anzahl der Sperrungen sind zwar hoch, allerdings waren es im vergangenen Jahrzehnt deutlich mehr \u2013 2014 hatte es in Deutschland 352.000 Stromsperrungen gegeben und 46.000 Gassperrungen.Verena Bentele vom Sozialverband VdK \u00e4u\u00dferte sich sorgenvoll \u00fcber den j\u00fcngsten Anstieg. \u201eImmer mehr Haushalte k\u00f6nnen sich kaum noch ein warmes Zuhause oder grundlegende Versorgung leisten\u201c, sagte die Verbandspr\u00e4sidentin. 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Im Gasbereich sank dieser Wert von 19 auf 16 Prozent.Lundquist Neubauer vom Vergleichsportal Verivox erkl\u00e4rte die Entwicklung mit gro\u00dfen Preisdifferenzen zwischen teuren Bestands- und Grundversorgungstarifen und g\u00fcnstigen Neukundenangeboten. \u201eNoch nie seit unserer 2004 begonnenen Datenerhebung war das Ersparnispotenzial eines Energieanbieterwechsels im Jahresschnitt so gro\u00df wie im Jahr 2024.\u201cDas liege an Sp\u00e4tfolgen der Energiekrise 2022, wodurch viele Grundversorger hohe Einkaufspreise noch im vergangenen Jahr an ihre Kunden hatten weiterreichen m\u00fcssen, so Neubauer. Eine Kilowattstunde Strom habe 2024 in der Grundversorgung im Schnitt 44,2 Cent gekostet, w\u00e4hrend es in Neukundentarifen im Schnitt nur 24,6 Cent gewesen seien.Es wird h\u00e4ufiger Strom und Gas abgedrehtDas Zahlenwerk der Bundesnetzagentur ging auch auf andere Bereiche der Energienutzung ein. 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Im Gasbereich sank dieser Wert von 19 auf 16 Prozent.Lundquist Neubauer vom Vergleichsportal Verivox erkl\u00e4rte die Entwicklung mit gro\u00dfen Preisdifferenzen zwischen teuren Bestands- und Grundversorgungstarifen und g\u00fcnstigen Neukundenangeboten. \u201eNoch nie seit unserer 2004 begonnenen Datenerhebung war das Ersparnispotenzial eines Energieanbieterwechsels im Jahresschnitt so gro\u00df wie im Jahr 2024.\u201cDas liege an Sp\u00e4tfolgen der Energiekrise 2022, wodurch viele Grundversorger hohe Einkaufspreise noch im vergangenen Jahr an ihre Kunden hatten weiterreichen m\u00fcssen, so Neubauer. Eine Kilowattstunde Strom habe 2024 in der Grundversorgung im Schnitt 44,2 Cent gekostet, w\u00e4hrend es in Neukundentarifen im Schnitt nur 24,6 Cent gewesen seien.Es wird h\u00e4ufiger Strom und Gas abgedrehtDas Zahlenwerk der Bundesnetzagentur ging auch auf andere Bereiche der Energienutzung ein. So stieg die Zahl der Stromsperrungen 2024 um rund 20 Prozent auf 245.000 F\u00e4lle an; im Gasbereich ging es ebenfalls um ein F\u00fcnftel nach oben, und zwar auf 33.700 F\u00e4lle.Die Bundesnetzagentur f\u00fchrte diese Entwicklung auf gestiegene Energiepreise zur\u00fcck und vermutete zudem, dass es Nachholeffekte gegeben hat: Manch Anbieter, der zuvor auf Sperrungen verzichtet hatte, setzte nun doch auf dieses drastische Mittel. Die Anzahl der Sperrungen sind zwar hoch, allerdings waren es im vergangenen Jahrzehnt deutlich mehr \u2013 2014 hatte es in Deutschland 352.000 Stromsperrungen gegeben und 46.000 Gassperrungen.Verena Bentele vom Sozialverband VdK \u00e4u\u00dferte sich sorgenvoll \u00fcber den j\u00fcngsten Anstieg. \u201eImmer mehr Haushalte k\u00f6nnen sich kaum noch ein warmes Zuhause oder grundlegende Versorgung leisten\u201c, sagte die Verbandspr\u00e4sidentin. Diese Entwicklung zeige, wie Armut wachse und immer mehr Menschen sozial abgeh\u00e4ngt werden.\u201eDeshalb braucht es politische Ma\u00dfnahmen, die wirkungsvoll vor Energiearmut sch\u00fctzen und daf\u00fcr sorgen, dass niemand in Deutschland ohne gesicherte Strom- und Gasversorgung leben muss.\u201c F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re die Senkung der Stromsteuer und eine angemessene Ber\u00fccksichtigung der Wohnnebenkosten in den Sozialleistungen ein wirksamer Schutz, sagte Bentele.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Hunderte Euro Unterschied \u2013 Millionen Verbraucher wechseln Energievertr\u00e4ge - vof-news.eu","og_description":"Immer mehr Verbraucher schauen angesichts der hohen Energiepreise genau auf ihre Vertr\u00e4ge. 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Beides sind nach Angaben der Bundesnetzagentur H\u00f6chstst\u00e4nde.\u201eDie hohe Zahl an Lieferantenwechseln im Jahr 2024 zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nach besseren Konditionen suchen\u201c, sagte Beh\u00f6rdenchef Klaus M\u00fcller. \u201eDas ist ein gutes Zeichen f\u00fcr Wettbewerb und Energiewende.\u201c Wer die Grundversorgung beim \u00f6rtlichen Stadtwerk verlasse, k\u00f6nne pro Jahr mehrere hundert Euro sparen. \u201eAllein 2024 konnten deutsche Haushalte durch Vertrags- und Lieferantenwechsel rund 2,2 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen.\u201cMit der Grundversorgung ist die Standardbelieferung mit Strom und Gas gemeint, die ein Haushalt automatisch bekommt, wenn er nicht selbst einen separaten Liefervertrag abschlie\u00dft. Die Grundversorgung ist in der Regel teurer als andere Vertr\u00e4ge. Beim Strom waren im vergangenen Jahr 23 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung und damit zwei Prozentpunkte weniger als 2023. 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Beides sind nach Angaben der Bundesnetzagentur H\u00f6chstst\u00e4nde.\u201eDie hohe Zahl an Lieferantenwechseln im Jahr 2024 zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nach besseren Konditionen suchen\u201c, sagte Beh\u00f6rdenchef Klaus M\u00fcller. \u201eDas ist ein gutes Zeichen f\u00fcr Wettbewerb und Energiewende.\u201c Wer die Grundversorgung beim \u00f6rtlichen Stadtwerk verlasse, k\u00f6nne pro Jahr mehrere hundert Euro sparen. \u201eAllein 2024 konnten deutsche Haushalte durch Vertrags- und Lieferantenwechsel rund 2,2 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen.\u201cMit der Grundversorgung ist die Standardbelieferung mit Strom und Gas gemeint, die ein Haushalt automatisch bekommt, wenn er nicht selbst einen separaten Liefervertrag abschlie\u00dft. Die Grundversorgung ist in der Regel teurer als andere Vertr\u00e4ge. Beim Strom waren im vergangenen Jahr 23 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung und damit zwei Prozentpunkte weniger als 2023. Im Gasbereich sank dieser Wert von 19 auf 16 Prozent.Lundquist Neubauer vom Vergleichsportal Verivox erkl\u00e4rte die Entwicklung mit gro\u00dfen Preisdifferenzen zwischen teuren Bestands- und Grundversorgungstarifen und g\u00fcnstigen Neukundenangeboten. \u201eNoch nie seit unserer 2004 begonnenen Datenerhebung war das Ersparnispotenzial eines Energieanbieterwechsels im Jahresschnitt so gro\u00df wie im Jahr 2024.\u201cDas liege an Sp\u00e4tfolgen der Energiekrise 2022, wodurch viele Grundversorger hohe Einkaufspreise noch im vergangenen Jahr an ihre Kunden hatten weiterreichen m\u00fcssen, so Neubauer. Eine Kilowattstunde Strom habe 2024 in der Grundversorgung im Schnitt 44,2 Cent gekostet, w\u00e4hrend es in Neukundentarifen im Schnitt nur 24,6 Cent gewesen seien.Es wird h\u00e4ufiger Strom und Gas abgedrehtDas Zahlenwerk der Bundesnetzagentur ging auch auf andere Bereiche der Energienutzung ein. So stieg die Zahl der Stromsperrungen 2024 um rund 20 Prozent auf 245.000 F\u00e4lle an; im Gasbereich ging es ebenfalls um ein F\u00fcnftel nach oben, und zwar auf 33.700 F\u00e4lle.Die Bundesnetzagentur f\u00fchrte diese Entwicklung auf gestiegene Energiepreise zur\u00fcck und vermutete zudem, dass es Nachholeffekte gegeben hat: Manch Anbieter, der zuvor auf Sperrungen verzichtet hatte, setzte nun doch auf dieses drastische Mittel. Die Anzahl der Sperrungen sind zwar hoch, allerdings waren es im vergangenen Jahrzehnt deutlich mehr \u2013 2014 hatte es in Deutschland 352.000 Stromsperrungen gegeben und 46.000 Gassperrungen.Verena Bentele vom Sozialverband VdK \u00e4u\u00dferte sich sorgenvoll \u00fcber den j\u00fcngsten Anstieg. \u201eImmer mehr Haushalte k\u00f6nnen sich kaum noch ein warmes Zuhause oder grundlegende Versorgung leisten\u201c, sagte die Verbandspr\u00e4sidentin. Diese Entwicklung zeige, wie Armut wachse und immer mehr Menschen sozial abgeh\u00e4ngt werden.\u201eDeshalb braucht es politische Ma\u00dfnahmen, die wirkungsvoll vor Energiearmut sch\u00fctzen und daf\u00fcr sorgen, dass niemand in Deutschland ohne gesicherte Strom- und Gasversorgung leben muss.\u201c F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re die Senkung der Stromsteuer und eine angemessene Ber\u00fccksichtigung der Wohnnebenkosten in den Sozialleistungen ein wirksamer Schutz, sagte Bentele.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/vof-news.eu\/de\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/#primaryimage","url":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/energiekosten.webp","contentUrl":"https:\/\/vof-news.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/energiekosten.webp","width":1200,"height":574},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/hunderte-euro-unterschied-millionen-verbraucher-wechseln-energievertrage\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Hunderte Euro Unterschied \u2013 Millionen Verbraucher wechseln Energievertr\u00e4ge"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#website","url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/","name":"vof-news.eu","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/f6a2a4309f0561835797fd8c19b333ed","name":"Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b67e614b1b25b3e9c0c239efdd2fde5ab015b5affd6f1c3c85911ca4b384e790?s=96&d=mm&r=g","caption":"Author"},"sameAs":["http:\/\/vof-news.eu"],"url":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/author\/zwt6qxnjulxbnyg\/"}]}},"yoast_meta":{"yoast_wpseo_title":"","yoast_wpseo_metadesc":"","yoast_wpseo_canonical":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253834"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":253841,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253834\/revisions\/253841"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/253835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=253834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=253834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}