{"id":246341,"date":"2025-07-03T17:26:08","date_gmt":"2025-07-03T14:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/zweistelliges-minus-talfahrt-am-deutschen-automarkt-beschleunigt-sich\/"},"modified":"2025-07-03T17:26:31","modified_gmt":"2025-07-03T14:26:31","slug":"zweistelliges-minus-talfahrt-am-deutschen-automarkt-beschleunigt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/zweistelliges-minus-talfahrt-am-deutschen-automarkt-beschleunigt-sich\/","title":{"rendered":"Zweistelliges Minus \u2013 Talfahrt am deutschen Automarkt beschleunigt sich"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Automarkt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256312772\/Kein-Wirtschaftsmotor-mehr-so-schlimm-steht-es-wirklich-um-die-Autozulieferer.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus256312772\/Kein-Wirtschaftsmotor-mehr-so-schlimm-steht-es-wirklich-um-die-Autozulieferer.html\">bleibt auf Schrumpfkurs:<\/a> Im Juni sank die Zahl der Neuzulassungen nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um fast 14 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat auf rund 256.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr bel\u00e4uft sich das Minus mit 1,4 Millionen Pkw auf 4,7 Prozent, wie das KBA am Donnerstag mitteilte. <\/p>\n<p>Der st\u00e4rkere R\u00fcckgang im Juni liegt zum Teil an einem hohen Vergleichswert im Vorjahr, als die Neuzulassungen aufgrund eines Sondereffekts den monatlichen Spitzenwert des Jahres 2024 markierten. <\/p>\n<p>Besagten Sondereffekt erkl\u00e4rt die Unternehmensberatung EY wie folgt: \u201eSeit Anfang Juli 2024 sind in der EU f\u00fcr neu zugelassene Fahrzeuge einige zus\u00e4tzliche Assistenzsysteme vorgeschrieben, zudem trat eine neue Cybersecurity-Richtlinie in Kraft\u201c, hei\u00dft es. \u201eViele Hersteller und H\u00e4ndler lie\u00dfen vor dem Stichtag Fahrzeuge zu, die den neuen Vorschriften nicht mehr entsprachen. Diese vorgezogenen Neuzulassungen f\u00fchrten im Juni 2024 zu einem \u00fcberdurchschnittlich hohen Absatzniveau.\u201c<\/p>\n<p>Wie schwach der Markt ist, zeigt sich am Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Der R\u00fcckstand betr\u00e4gt laut dem Autoverband VDA im ersten Halbjahr 24 Prozent.<\/p>\n<p>Auch bei <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elektroautos\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elektroautos\/\">Elektroautos<\/a> flaute die in diesem Jahr erholte Nachfrage etwas ab. Ihre Zahl stieg im Juni um 8,6 Prozent, w\u00e4hrend im ersten Halbjahr ein Wachstum von 35 Prozent auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent zu verzeichnen war. E-Autos laufen nach dem Einbruch 2024 besser, wozu Preissenkungen beitragen. <\/p>\n<p>Nicht profitieren vom gr\u00f6\u00dferen Interesse an Elektroautos kann der ehemals am Markt f\u00fchrende <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256338466\/quartalszahlen-tesla-meldet-erneut-drastischen-absatzrueckgang.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256338466\/quartalszahlen-tesla-meldet-erneut-drastischen-absatzrueckgang.html\">US-Elektroautobauer Tesla.<\/a> Trotz des Model Y in erneuerter Version brachen die Neuzulassungen im Juni um 60 Prozent ein und im ersten Halbjahr fast ebenso stark auf 8890 Neuwagen. Der Marktanteil sackte ab auf 0,6 Prozent von 1,4 Prozent vor Jahresfrist. Die Marke leidet unter Imageproblemen durch das zeitweise politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk an der Seite von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p>Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-W\u00fcrttemberg nannte den E-Autoboom einen Scheinerfolg. Das Wachstum werde zum Teil von Eigenzulassungen von Herstellern und H\u00e4ndlern getrieben, w\u00e4hrend die private Nachfrage am Boden liege, erkl\u00e4rte Verbandschef Michael Ziegler. \u201eDer Grund ist einfach: Es rechnet sich f\u00fcr die Menschen noch nicht\u201c, erg\u00e4nzte er. Abschreckend sei etwa der hohe Strompreis, deshalb m\u00fcsse die Stromsteuer dringend gesenkt werden. <\/p>\n<p>Auch der Importeursverband VDIK beschwerte sich, dass die Bundesregierung die Stromsteuer vorerst nicht senkt. \u201eWir br\u00e4uchten dringend die angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t, um einen Anteil von deutlich \u00fcber 20 Prozent BEVs an den Neuzulassungen und damit die CO\u2082-Flottengrenzwerte zu erreichen\u201c, erkl\u00e4rte VDIK-Pr\u00e4sidentin Imelda Labb\u00e9. Auch eine F\u00f6rderung gebrauchter E-Autos werde gebraucht, erkl\u00e4rte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. <\/p>\n<p>\u201eDie Nachfrage nach Neuwagen ist und bleibt sehr schwach\u201c, erkl\u00e4rte Constantin Gall von EY. \u201eDas liegt an der anhaltenden Wirtschaftsflaute, die zu Investitionszur\u00fcckhaltung bei den Unternehmen und Arbeitsplatzsorgen bei den Verbrauchern f\u00fchrt.\u201c Mit einem Aufschwung sei vorerst weder in Deutschland noch in Europa zu rechnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Automarkt bleibt auf Schrumpfkurs: Im Juni sank die Zahl der Neuzulassungen nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um fast 14 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat auf rund 256.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr bel\u00e4uft sich das Minus mit 1,4 Millionen Pkw auf 4,7 Prozent, wie das KBA am Donnerstag mitteilte. 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Die Marke leidet unter Imageproblemen durch das zeitweise politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk an der Seite von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-W\u00fcrttemberg nannte den E-Autoboom einen Scheinerfolg. Das Wachstum werde zum Teil von Eigenzulassungen von Herstellern und H\u00e4ndlern getrieben, w\u00e4hrend die private Nachfrage am Boden liege, erkl\u00e4rte Verbandschef Michael Ziegler. \u201eDer Grund ist einfach: Es rechnet sich f\u00fcr die Menschen noch nicht\u201c, erg\u00e4nzte er. Abschreckend sei etwa der hohe Strompreis, deshalb m\u00fcsse die Stromsteuer dringend gesenkt werden. 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Diese vorgezogenen Neuzulassungen f\u00fchrten im Juni 2024 zu einem \u00fcberdurchschnittlich hohen Absatzniveau.\u201cWie schwach der Markt ist, zeigt sich am Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Der R\u00fcckstand betr\u00e4gt laut dem Autoverband VDA im ersten Halbjahr 24 Prozent.Auch bei Elektroautos flaute die in diesem Jahr erholte Nachfrage etwas ab. Ihre Zahl stieg im Juni um 8,6 Prozent, w\u00e4hrend im ersten Halbjahr ein Wachstum von 35 Prozent auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent zu verzeichnen war. E-Autos laufen nach dem Einbruch 2024 besser, wozu Preissenkungen beitragen. Nicht profitieren vom gr\u00f6\u00dferen Interesse an Elektroautos kann der ehemals am Markt f\u00fchrende US-Elektroautobauer Tesla. Trotz des Model Y in erneuerter Version brachen die Neuzulassungen im Juni um 60 Prozent ein und im ersten Halbjahr fast ebenso stark auf 8890 Neuwagen. Der Marktanteil sackte ab auf 0,6 Prozent von 1,4 Prozent vor Jahresfrist. Die Marke leidet unter Imageproblemen durch das zeitweise politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk an der Seite von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-W\u00fcrttemberg nannte den E-Autoboom einen Scheinerfolg. Das Wachstum werde zum Teil von Eigenzulassungen von Herstellern und H\u00e4ndlern getrieben, w\u00e4hrend die private Nachfrage am Boden liege, erkl\u00e4rte Verbandschef Michael Ziegler. \u201eDer Grund ist einfach: Es rechnet sich f\u00fcr die Menschen noch nicht\u201c, erg\u00e4nzte er. Abschreckend sei etwa der hohe Strompreis, deshalb m\u00fcsse die Stromsteuer dringend gesenkt werden. Auch der Importeursverband VDIK beschwerte sich, dass die Bundesregierung die Stromsteuer vorerst nicht senkt. \u201eWir br\u00e4uchten dringend die angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t, um einen Anteil von deutlich \u00fcber 20 Prozent BEVs an den Neuzulassungen und damit die CO\u2082-Flottengrenzwerte zu erreichen\u201c, erkl\u00e4rte VDIK-Pr\u00e4sidentin Imelda Labb\u00e9. Auch eine F\u00f6rderung gebrauchter E-Autos werde gebraucht, erkl\u00e4rte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. \u201eDie Nachfrage nach Neuwagen ist und bleibt sehr schwach\u201c, erkl\u00e4rte Constantin Gall von EY. \u201eDas liegt an der anhaltenden Wirtschaftsflaute, die zu Investitionszur\u00fcckhaltung bei den Unternehmen und Arbeitsplatzsorgen bei den Verbrauchern f\u00fchrt.\u201c Mit einem Aufschwung sei vorerst weder in Deutschland noch in Europa zu rechnen.","robots":{"index":"noindex","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Zweistelliges Minus \u2013 Talfahrt am deutschen Automarkt beschleunigt sich - vof-news.eu","og_description":"Der deutsche Automarkt bleibt auf Schrumpfkurs: Im Juni sank die Zahl der Neuzulassungen nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um fast 14 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat auf rund 256.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr bel\u00e4uft sich das Minus mit 1,4 Millionen Pkw auf 4,7 Prozent, wie das KBA am Donnerstag mitteilte. Der st\u00e4rkere R\u00fcckgang im Juni liegt zum Teil an einem hohen Vergleichswert im Vorjahr, als die Neuzulassungen aufgrund eines Sondereffekts den monatlichen Spitzenwert des Jahres 2024 markierten. Besagten Sondereffekt erkl\u00e4rt die Unternehmensberatung EY wie folgt: \u201eSeit Anfang Juli 2024 sind in der EU f\u00fcr neu zugelassene Fahrzeuge einige zus\u00e4tzliche Assistenzsysteme vorgeschrieben, zudem trat eine neue Cybersecurity-Richtlinie in Kraft\u201c, hei\u00dft es. \u201eViele Hersteller und H\u00e4ndler lie\u00dfen vor dem Stichtag Fahrzeuge zu, die den neuen Vorschriften nicht mehr entsprachen. 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Diese vorgezogenen Neuzulassungen f\u00fchrten im Juni 2024 zu einem \u00fcberdurchschnittlich hohen Absatzniveau.\u201cWie schwach der Markt ist, zeigt sich am Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Der R\u00fcckstand betr\u00e4gt laut dem Autoverband VDA im ersten Halbjahr 24 Prozent.Auch bei Elektroautos flaute die in diesem Jahr erholte Nachfrage etwas ab. Ihre Zahl stieg im Juni um 8,6 Prozent, w\u00e4hrend im ersten Halbjahr ein Wachstum von 35 Prozent auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent zu verzeichnen war. E-Autos laufen nach dem Einbruch 2024 besser, wozu Preissenkungen beitragen. Nicht profitieren vom gr\u00f6\u00dferen Interesse an Elektroautos kann der ehemals am Markt f\u00fchrende US-Elektroautobauer Tesla. Trotz des Model Y in erneuerter Version brachen die Neuzulassungen im Juni um 60 Prozent ein und im ersten Halbjahr fast ebenso stark auf 8890 Neuwagen. Der Marktanteil sackte ab auf 0,6 Prozent von 1,4 Prozent vor Jahresfrist. 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Auch der Importeursverband VDIK beschwerte sich, dass die Bundesregierung die Stromsteuer vorerst nicht senkt. \u201eWir br\u00e4uchten dringend die angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t, um einen Anteil von deutlich \u00fcber 20 Prozent BEVs an den Neuzulassungen und damit die CO\u2082-Flottengrenzwerte zu erreichen\u201c, erkl\u00e4rte VDIK-Pr\u00e4sidentin Imelda Labb\u00e9. 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