{"id":245573,"date":"2025-07-02T17:26:12","date_gmt":"2025-07-02T14:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/tesla-meldet-erneut-drastischen-absatzruckgang\/"},"modified":"2025-07-02T17:26:35","modified_gmt":"2025-07-02T14:26:35","slug":"tesla-meldet-erneut-drastischen-absatzruckgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/tesla-meldet-erneut-drastischen-absatzruckgang\/","title":{"rendered":"Tesla meldet erneut drastischen Absatzr\u00fcckgang"},"content":{"rendered":"<p>Tesla hat auch im vergangenen Quartal wieder deutlich weniger Autos verkauft. Die Auslieferungen fielen im Jahresvergleich um 13,5 Prozent auf 384.122 Fahrzeuge. Damit hat die seit M\u00e4rz verf\u00fcgbare neue Variante des bisherigen Bestsellers Model Y den Absatz zun\u00e4chst nicht ankurbeln k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Die \u00dcbergangsphase beim Model Y galt neben den Kontroversen um politische Aktivit\u00e4ten von <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elon-musk\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elon-musk\/\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">Tesla-Chef Elon Musk<\/a> als ein Grund f\u00fcr den Absatzr\u00fcckgang von 13 Prozent im ersten Quartal. Tesla r\u00fcstete Anfang des Jahres die Produktionslinien um. Daf\u00fcr pausierte die Fertigung f\u00fcr einige Wochen. Zugleich war f\u00fcr Kaufinteressenten der Anreiz geringer, sich noch ein Fahrzeug der vorherigen Y-Variante zu kaufen.<\/p>\n<p>Das erneute Minus bringt Tesla auf Kurs zum zweiten j\u00e4hrlichen R\u00fcckgang der Auslieferungen in Folge. Die Auslieferungen im zweiten Quartal lagen nahe an den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Zugleich hatten einige Marktbeobachter einen noch niedrigeren Wert bei rund 355.000 Fahrzeugen erwartet. Die Tesla-Aktie legte in einer ersten Reaktion im vorb\u00f6rslichen Handel um mehr als f\u00fcnf Prozent zu.<\/p>\n<h3>Neuer Druck durch Ende von US-Elektropr\u00e4mie?<\/h3>\n<p>In den vergangenen drei Monaten war viel passiert. Musk k\u00fcndigte an, sich mehr um Tesla zu k\u00fcmmern und zog sich aus Washington zur\u00fcck, wo er im Auftrag von Pr\u00e4sident Donald Trump als Kostensenker im Regierungsapparat agierte. Dann \u00fcberwarf sich <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256236030\/Elon-Musk-gibt-Fehler-zu-Trump-sagt-er-wuerde-ihm-vergeben.html\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256236030\/Elon-Musk-gibt-Fehler-zu-Trump-sagt-er-wuerde-ihm-vergeben.html\" rel=\"nofollow\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\">Musk mit Trump im Streit<\/a> um das vom Pr\u00e4sidenten vorangetriebene Steuer- und Ausgabengesetz.<\/p>\n<p>Der aktuelle Plan, dem noch die Zustimmung des Repr\u00e4sentantenhauses fehlt, sieht unter anderem die Abschaffung von Elektroauto-Subventionen in den USA Ende September vor. Das k\u00f6nnte die Tesla-Verk\u00e4ufe im wichtigen Heimatmarkt zum Jahresende noch weiter unter Druck bringen. Auch versucht das Wei\u00dfe Haus, das Vorhaben Kalifornien zu stoppen, zum Jahr 2035 im bev\u00f6lkerungsreichsten US-Bundesstaat nur noch den Verkauf von Autos mit Elektroantrieb zuzulassen.<\/p>\n<p>Musk verk\u00fcndet aber, die Zukunft von Tesla liege ohnehin in Robotaxis und humanoiden Robotern. Ende Juni brachte der Konzern seinen ersten Robotaxi-Service im texanischen Austin an den Start &#8211; im Kleinformat. Zun\u00e4chst sind nur wenige Model-Y-Wagen f\u00fcr den Fahrdienst im Einsatz, nur von Tesla eingeladene Kunden d\u00fcrfen ihn nutzen &#8211; und im Beifahrersitz f\u00e4hrt ein Mitarbeiter zur Absicherung mit. Musk verspricht jedoch weiterhin hunderttausende selbstfahrende Teslas auf den Stra\u00dfen im kommenden Jahr. Derweil bekommen Teslas Wagen immer mehr Konkurrenz &#8211; insbesondere im wichtigen chinesischen Markt. <\/p>\n<h3>Schwache Verk\u00e4ufe in Europa<\/h3>\n<p>Der erneute Absatzr\u00fcckgang zeichnete sich bereits ab. So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. <\/p>\n<p>Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. Aus Shanghai beliefert Tesla unter anderem auch Europa mit dem Model 3.<\/p>\n<p>Insgesamt baute Tesla im vergangenen Quartal mit 410.244 Autos aller Modelle gut ein Prozent weniger Wagen als ein Jahr zuvor.<\/p>\n<h3>Kontroversen um Musk<\/h3>\n<p>In den vergangenen Monaten wurde die Kritik an der politischen Rolle und den rechten politischen Ansichten von Musk immer lauter. Es gab Boykottaufrufe und immer wieder Protestaktionen an Tesla-Standorten in verschiedenen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Der Tech-Milliard\u00e4r wurde im vergangenen Jahr zu einem engen Verb\u00fcndeten von Donald Trump, dem er mehr als 250 Millionen Dollar f\u00fcr den Wahlkampf ums Wei\u00dfe Haus spendete. Musks politische Aktivit\u00e4t schreckte zumindest einige potenzielle Tesla-K\u00e4ufer ab. In Deutschland machte sich der Tech-Milliard\u00e4r vor der Bundestagswahl f\u00fcr die AfD stark und mischte sich eine Zeit lang auch in die britische Politik ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tesla hat auch im vergangenen Quartal wieder deutlich weniger Autos verkauft. Die Auslieferungen fielen im Jahresvergleich um 13,5 Prozent auf 384.122 Fahrzeuge. Damit hat die seit M\u00e4rz verf\u00fcgbare neue Variante des bisherigen Bestsellers Model Y den Absatz zun\u00e4chst nicht ankurbeln k\u00f6nnen. 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So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. 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Ende Juni brachte der Konzern seinen ersten Robotaxi-Service im texanischen Austin an den Start - im Kleinformat. Zun\u00e4chst sind nur wenige Model-Y-Wagen f\u00fcr den Fahrdienst im Einsatz, nur von Tesla eingeladene Kunden d\u00fcrfen ihn nutzen - und im Beifahrersitz f\u00e4hrt ein Mitarbeiter zur Absicherung mit. Musk verspricht jedoch weiterhin hunderttausende selbstfahrende Teslas auf den Stra\u00dfen im kommenden Jahr. Derweil bekommen Teslas Wagen immer mehr Konkurrenz - insbesondere im wichtigen chinesischen Markt. Schwache Verk\u00e4ufe in EuropaDer erneute Absatzr\u00fcckgang zeichnete sich bereits ab. So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. 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Die Tesla-Aktie legte in einer ersten Reaktion im vorb\u00f6rslichen Handel um mehr als f\u00fcnf Prozent zu.Neuer Druck durch Ende von US-Elektropr\u00e4mie?In den vergangenen drei Monaten war viel passiert. Musk k\u00fcndigte an, sich mehr um Tesla zu k\u00fcmmern und zog sich aus Washington zur\u00fcck, wo er im Auftrag von Pr\u00e4sident Donald Trump als Kostensenker im Regierungsapparat agierte. Dann \u00fcberwarf sich Musk mit Trump im Streit um das vom Pr\u00e4sidenten vorangetriebene Steuer- und Ausgabengesetz.Der aktuelle Plan, dem noch die Zustimmung des Repr\u00e4sentantenhauses fehlt, sieht unter anderem die Abschaffung von Elektroauto-Subventionen in den USA Ende September vor. Das k\u00f6nnte die Tesla-Verk\u00e4ufe im wichtigen Heimatmarkt zum Jahresende noch weiter unter Druck bringen. 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So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. 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Tesla r\u00fcstete Anfang des Jahres die Produktionslinien um. Daf\u00fcr pausierte die Fertigung f\u00fcr einige Wochen. Zugleich war f\u00fcr Kaufinteressenten der Anreiz geringer, sich noch ein Fahrzeug der vorherigen Y-Variante zu kaufen.Das erneute Minus bringt Tesla auf Kurs zum zweiten j\u00e4hrlichen R\u00fcckgang der Auslieferungen in Folge. Die Auslieferungen im zweiten Quartal lagen nahe an den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Zugleich hatten einige Marktbeobachter einen noch niedrigeren Wert bei rund 355.000 Fahrzeugen erwartet. Die Tesla-Aktie legte in einer ersten Reaktion im vorb\u00f6rslichen Handel um mehr als f\u00fcnf Prozent zu.Neuer Druck durch Ende von US-Elektropr\u00e4mie?In den vergangenen drei Monaten war viel passiert. Musk k\u00fcndigte an, sich mehr um Tesla zu k\u00fcmmern und zog sich aus Washington zur\u00fcck, wo er im Auftrag von Pr\u00e4sident Donald Trump als Kostensenker im Regierungsapparat agierte. 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Zun\u00e4chst sind nur wenige Model-Y-Wagen f\u00fcr den Fahrdienst im Einsatz, nur von Tesla eingeladene Kunden d\u00fcrfen ihn nutzen - und im Beifahrersitz f\u00e4hrt ein Mitarbeiter zur Absicherung mit. Musk verspricht jedoch weiterhin hunderttausende selbstfahrende Teslas auf den Stra\u00dfen im kommenden Jahr. Derweil bekommen Teslas Wagen immer mehr Konkurrenz - insbesondere im wichtigen chinesischen Markt. Schwache Verk\u00e4ufe in EuropaDer erneute Absatzr\u00fcckgang zeichnete sich bereits ab. So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. Aus Shanghai beliefert Tesla unter anderem auch Europa mit dem Model 3.Insgesamt baute Tesla im vergangenen Quartal mit 410.244 Autos aller Modelle gut ein Prozent weniger Wagen als ein Jahr zuvor.Kontroversen um MuskIn den vergangenen Monaten wurde die Kritik an der politischen Rolle und den rechten politischen Ansichten von Musk immer lauter. 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Die Tesla-Aktie legte in einer ersten Reaktion im vorb\u00f6rslichen Handel um mehr als f\u00fcnf Prozent zu.Neuer Druck durch Ende von US-Elektropr\u00e4mie?In den vergangenen drei Monaten war viel passiert. Musk k\u00fcndigte an, sich mehr um Tesla zu k\u00fcmmern und zog sich aus Washington zur\u00fcck, wo er im Auftrag von Pr\u00e4sident Donald Trump als Kostensenker im Regierungsapparat agierte. Dann \u00fcberwarf sich Musk mit Trump im Streit um das vom Pr\u00e4sidenten vorangetriebene Steuer- und Ausgabengesetz.Der aktuelle Plan, dem noch die Zustimmung des Repr\u00e4sentantenhauses fehlt, sieht unter anderem die Abschaffung von Elektroauto-Subventionen in den USA Ende September vor. Das k\u00f6nnte die Tesla-Verk\u00e4ufe im wichtigen Heimatmarkt zum Jahresende noch weiter unter Druck bringen. 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So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der EU im Mai nach Zahlen des H\u00e4ndlerverbandes Acea im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 8.729 Fahrzeuge. In den ersten f\u00fcnf Monaten brachen sie um gut 45 Prozent auf 50.413 Teslas ein. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge \u00fcbernahm Musk k\u00fcrzlich selbst die Aufsicht \u00fcber Produktion und Verk\u00e4ufe in Europa, nachdem sein langj\u00e4hriger Vertrauter Omead Afshar das Unternehmen verlassen hatte. Tesla hat sein europ\u00e4isches Werk in Gr\u00fcnheide bei Berlin. Der Konzern selbst macht keine Angaben zu Ergebnissen in einzelnen Regionen und L\u00e4ndern.In China legten die Auslieferungen aus dem Tesla-Werk in Shanghai im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 71.599 Fahrzeuge zu. Zu Jahresbeginn hatte es auch dort einen deutlichen R\u00fcckgang gegeben. Aus den Daten geht nicht hervor, ob die Fahrzeuge in China ausgeliefert oder in andere L\u00e4nder exportiert wurden. 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