{"id":245310,"date":"2025-07-02T11:26:48","date_gmt":"2025-07-02T08:26:48","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/immobilien-werden-wieder-teurer-doch-beim-bauzins-gibt-es-neue-chancen\/"},"modified":"2025-07-02T11:27:14","modified_gmt":"2025-07-02T08:27:14","slug":"immobilien-werden-wieder-teurer-doch-beim-bauzins-gibt-es-neue-chancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/immobilien-werden-wieder-teurer-doch-beim-bauzins-gibt-es-neue-chancen\/","title":{"rendered":"Immobilien werden wieder teurer \u2013 doch beim Bauzins gibt es neue Chancen"},"content":{"rendered":"<p>Die eigenen vier W\u00e4nde sind f\u00fcr viele Menschen ein Lebenstraum. Aber genau dieser Wunsch scheint jetzt in weite Ferne zu r\u00fccken. Denn: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/\">Wohnimmobilien<\/a> werden immer teurer. Die Preise haben im ersten Quartal des Jahres um 3,8 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal zugelegt. Das geht aus dem H\u00e4userpreisindex des Statistischen Bundesamtes hervor. <\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Kosten um 1,4 Prozent erh\u00f6ht. Damit sind Wohnimmobilien bereits zum zweiten Mal in Folge teurer geworden, nachdem die Preise zuvor seit dem 4. Quartal 2022 durchg\u00e4ngig gesunken waren. <\/p>\n<h3>Wo Wohnungen besonders teuer geworden sind<\/h3>\n<p>Wohnungen kosteten in den sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten des Landes 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten verteuerten sie sich  sogar um durchschnittlich 6,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Und: Auch in dichter besiedelten l\u00e4ndlichen Kreisen zahlten K\u00e4ufer etwa 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. <\/p>\n<p>Ein- und Zweifamilienh\u00e4user verteuerten sich ebenfalls in den meisten Regionen: In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten au\u00dferhalb der sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte stiegen die Preise um 3,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. In d\u00fcnn besiedelten, eher l\u00e4ndlichen Kreisen erh\u00f6hten sich die Preise im Durchschnitt um 2,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. <\/p>\n<p>Aber: W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien anziehen und die H\u00fcrden f\u00fcr K\u00e4ufer steigen, zeichnet sich am Zinsmarkt Entspannung ab \u2013 und das er\u00f6ffnet neue Chancen.  Janina Ellen Sari, sie ist Head of Mortgage bei Urbyo, sieht auch Positives in der aktuellen Situation. Mit einer cleveren Finanzierungs- und Sparstrategie lasse sich jetzt das Maximum aus dem Eigenkapital herausholen. <\/p>\n<p>Sari hat selbst hunderte Immobilien und sich in den vergangenen Jahren ein  umfangreiches Fachwissen zu Baufinanzierungen erarbeitet. Sie sagt: \u201eDie Inflation in Deutschland liegt aktuell wieder bei rund zwei Prozent. Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c <\/p>\n<h3>Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spielt<\/h3>\n<p>Die EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. <\/p>\n<p>Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. <\/p>\n<p>\u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. Weniger Zinsen w\u00fcrden immer mehr Spielraum bedeuten. \u201eWer heute einen Kredit \u00fcber 300.000 Euro aufnimmt, zahlt \u00fcber zehn Jahre hinweg schnell Zehntausende Euro weniger als noch vor einem Jahr. Und das ist Geld, das man anderswo deutlich besser investieren oder zur Seite legen kann.\u201c<\/p>\n<p>Die steigenden Preise seien ein Indiz daf\u00fcr, dass sich der Markt sortiert habe \u2013 \u201eund wer clever ist, kann jetzt gezielt zuschlagen\u201c, betont Sari. Hei\u00dft: Wer Eigenkapital mitbringt und langfristig plant, habe \u201ejetzt die Chance auf g\u00fcnstige Finanzierung und solides Wertsteigerungspotenzial\u201c. <\/p>\n<h3>So l\u00e4sst sich mit der Sondertilgung noch sparen<\/h3>\n<p>F\u00fcr alle, die bereits eine Immobilie besitzen und einen laufenden Kredit bedienen, lohne sich derzeit ein ganz genauer Blick auf die Sondertilgungsoption im Vertrag \u2013 \u201edenn Sondertilgungen bringen aktuell oft mehr als Tagesgeld\u201c, empfiehlt die Fachfrau.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Bauzinsen vieler Darlehen in den vergangenen Jahren zwischen drei und f\u00fcnf Prozent gelegen haben, werfen viele Tagesgeldkonten lediglich 2 bis 2,5 Prozent ab \u2013 und das noch vor Steuern. \u201eWer also \u00fcbersch\u00fcssiges Geld direkt in die R\u00fcckzahlung seines Kredits steckt, spart effektiv mehr Zinsen, als durch Tagesgeldzinsen hereink\u00e4me \u2013 ganz ohne Kursrisiko oder Steuerabzug\u201c, betont Immobilienprofi Sari. <\/p>\n<p>Besonders in den ersten Jahren der Finanzierung k\u00f6nne sich das bemerkbar machen, da hier der Zinsanteil an der Rate am h\u00f6chsten ist. \u201eWichtig dabei: R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle sollten trotzdem auf dem Tagesgeldkonto bleiben \u2013 aber wer dar\u00fcber hinaus finanzielle Spielr\u00e4ume hat, kann von einer Sondertilgung profitieren.\u201c<\/p>\n<p><b>Lea M. Oetjen schreibt seit 2025 als Redakteurin f\u00fcr die WELT. F\u00fcr ihre Arbeit erhielt sie den \u201eAxel Springer Preis\u201c. Thematisch liegt ihr Schwerpunkt bei <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/\"><b>Finanzen<\/b><\/a><b>, <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/\"><b>Immobilien<\/b><\/a><b>, <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/geldanlage\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/geldanlage\/\"><b>Geldanlage<\/b><\/a><b>, <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/\"><b>Wirtschaft<\/b><\/a><b>, <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/boerse\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/boerse\/\"><b>B\u00f6rse<\/b><\/a><b> und <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" data-internal-tracking='{\"action\":\"click\",\"label\":\"link\",\"name\":\"Inline Element\",\"data\":{\"source\":\"\",\"target\":\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/social-media\/\",\"trackingName\":\"\",\"trackingLabel\":\"\"}}' data-internal-tracking-enabled=\"true\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/social-media\/\"><b>Social Media.<\/b><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die eigenen vier W\u00e4nde sind f\u00fcr viele Menschen ein Lebenstraum. 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Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spieltDie EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. \u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. Weniger Zinsen w\u00fcrden immer mehr Spielraum bedeuten. \u201eWer heute einen Kredit \u00fcber 300.000 Euro aufnimmt, zahlt \u00fcber zehn Jahre hinweg schnell Zehntausende Euro weniger als noch vor einem Jahr. Und das ist Geld, das man anderswo deutlich besser investieren oder zur Seite legen kann.\u201cDie steigenden Preise seien ein Indiz daf\u00fcr, dass sich der Markt sortiert habe \u2013 \u201eund wer clever ist, kann jetzt gezielt zuschlagen\u201c, betont Sari. 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Besonders in den ersten Jahren der Finanzierung k\u00f6nne sich das bemerkbar machen, da hier der Zinsanteil an der Rate am h\u00f6chsten ist. \u201eWichtig dabei: R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle sollten trotzdem auf dem Tagesgeldkonto bleiben \u2013 aber wer dar\u00fcber hinaus finanzielle Spielr\u00e4ume hat, kann von einer Sondertilgung profitieren.\u201cLea M. Oetjen schreibt seit 2025 als Redakteurin f\u00fcr die WELT. F\u00fcr ihre Arbeit erhielt sie den \u201eAxel Springer Preis\u201c. 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Damit sind Wohnimmobilien bereits zum zweiten Mal in Folge teurer geworden, nachdem die Preise zuvor seit dem 4. Quartal 2022 durchg\u00e4ngig gesunken waren. Wo Wohnungen besonders teuer geworden sindWohnungen kosteten in den sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten des Landes 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten verteuerten sie sich sogar um durchschnittlich 6,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Und: Auch in dichter besiedelten l\u00e4ndlichen Kreisen zahlten K\u00e4ufer etwa 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Ein- und Zweifamilienh\u00e4user verteuerten sich ebenfalls in den meisten Regionen: In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten au\u00dferhalb der sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte stiegen die Preise um 3,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. In d\u00fcnn besiedelten, eher l\u00e4ndlichen Kreisen erh\u00f6hten sich die Preise im Durchschnitt um 2,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Aber: W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien anziehen und die H\u00fcrden f\u00fcr K\u00e4ufer steigen, zeichnet sich am Zinsmarkt Entspannung ab \u2013 und das er\u00f6ffnet neue Chancen. Janina Ellen Sari, sie ist Head of Mortgage bei Urbyo, sieht auch Positives in der aktuellen Situation. Mit einer cleveren Finanzierungs- und Sparstrategie lasse sich jetzt das Maximum aus dem Eigenkapital herausholen. Sari hat selbst hunderte Immobilien und sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Fachwissen zu Baufinanzierungen erarbeitet. Sie sagt: \u201eDie Inflation in Deutschland liegt aktuell wieder bei rund zwei Prozent. Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spieltDie EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. \u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. 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Aber genau dieser Wunsch scheint jetzt in weite Ferne zu r\u00fccken. Denn: Wohnimmobilien werden immer teurer. Die Preise haben im ersten Quartal des Jahres um 3,8 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal zugelegt. Das geht aus dem H\u00e4userpreisindex des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Kosten um 1,4 Prozent erh\u00f6ht. Damit sind Wohnimmobilien bereits zum zweiten Mal in Folge teurer geworden, nachdem die Preise zuvor seit dem 4. Quartal 2022 durchg\u00e4ngig gesunken waren. Wo Wohnungen besonders teuer geworden sindWohnungen kosteten in den sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten des Landes 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten verteuerten sie sich sogar um durchschnittlich 6,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Und: Auch in dichter besiedelten l\u00e4ndlichen Kreisen zahlten K\u00e4ufer etwa 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. 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Sie sagt: \u201eDie Inflation in Deutschland liegt aktuell wieder bei rund zwei Prozent. Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spieltDie EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. 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Ein- und Zweifamilienh\u00e4user verteuerten sich ebenfalls in den meisten Regionen: In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten au\u00dferhalb der sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte stiegen die Preise um 3,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. In d\u00fcnn besiedelten, eher l\u00e4ndlichen Kreisen erh\u00f6hten sich die Preise im Durchschnitt um 2,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Aber: W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien anziehen und die H\u00fcrden f\u00fcr K\u00e4ufer steigen, zeichnet sich am Zinsmarkt Entspannung ab \u2013 und das er\u00f6ffnet neue Chancen. Janina Ellen Sari, sie ist Head of Mortgage bei Urbyo, sieht auch Positives in der aktuellen Situation. Mit einer cleveren Finanzierungs- und Sparstrategie lasse sich jetzt das Maximum aus dem Eigenkapital herausholen. Sari hat selbst hunderte Immobilien und sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Fachwissen zu Baufinanzierungen erarbeitet. Sie sagt: \u201eDie Inflation in Deutschland liegt aktuell wieder bei rund zwei Prozent. Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spieltDie EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. \u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. Weniger Zinsen w\u00fcrden immer mehr Spielraum bedeuten. \u201eWer heute einen Kredit \u00fcber 300.000 Euro aufnimmt, zahlt \u00fcber zehn Jahre hinweg schnell Zehntausende Euro weniger als noch vor einem Jahr. Und das ist Geld, das man anderswo deutlich besser investieren oder zur Seite legen kann.\u201cDie steigenden Preise seien ein Indiz daf\u00fcr, dass sich der Markt sortiert habe \u2013 \u201eund wer clever ist, kann jetzt gezielt zuschlagen\u201c, betont Sari. Hei\u00dft: Wer Eigenkapital mitbringt und langfristig plant, habe \u201ejetzt die Chance auf g\u00fcnstige Finanzierung und solides Wertsteigerungspotenzial\u201c. So l\u00e4sst sich mit der Sondertilgung noch sparenF\u00fcr alle, die bereits eine Immobilie besitzen und einen laufenden Kredit bedienen, lohne sich derzeit ein ganz genauer Blick auf die Sondertilgungsoption im Vertrag \u2013 \u201edenn Sondertilgungen bringen aktuell oft mehr als Tagesgeld\u201c, empfiehlt die Fachfrau.W\u00e4hrend die Bauzinsen vieler Darlehen in den vergangenen Jahren zwischen drei und f\u00fcnf Prozent gelegen haben, werfen viele Tagesgeldkonten lediglich 2 bis 2,5 Prozent ab \u2013 und das noch vor Steuern. \u201eWer also \u00fcbersch\u00fcssiges Geld direkt in die R\u00fcckzahlung seines Kredits steckt, spart effektiv mehr Zinsen, als durch Tagesgeldzinsen hereink\u00e4me \u2013 ganz ohne Kursrisiko oder Steuerabzug\u201c, betont Immobilienprofi Sari. Besonders in den ersten Jahren der Finanzierung k\u00f6nne sich das bemerkbar machen, da hier der Zinsanteil an der Rate am h\u00f6chsten ist. \u201eWichtig dabei: R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle sollten trotzdem auf dem Tagesgeldkonto bleiben \u2013 aber wer dar\u00fcber hinaus finanzielle Spielr\u00e4ume hat, kann von einer Sondertilgung profitieren.\u201cLea M. Oetjen schreibt seit 2025 als Redakteurin f\u00fcr die WELT. F\u00fcr ihre Arbeit erhielt sie den \u201eAxel Springer Preis\u201c. 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Damit sind Wohnimmobilien bereits zum zweiten Mal in Folge teurer geworden, nachdem die Preise zuvor seit dem 4. Quartal 2022 durchg\u00e4ngig gesunken waren. Wo Wohnungen besonders teuer geworden sindWohnungen kosteten in den sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten des Landes 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten verteuerten sie sich sogar um durchschnittlich 6,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Und: Auch in dichter besiedelten l\u00e4ndlichen Kreisen zahlten K\u00e4ufer etwa 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Ein- und Zweifamilienh\u00e4user verteuerten sich ebenfalls in den meisten Regionen: In kreisfreien Gro\u00dfst\u00e4dten au\u00dferhalb der sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte stiegen die Preise um 3,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. In d\u00fcnn besiedelten, eher l\u00e4ndlichen Kreisen erh\u00f6hten sich die Preise im Durchschnitt um 2,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Aber: W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien anziehen und die H\u00fcrden f\u00fcr K\u00e4ufer steigen, zeichnet sich am Zinsmarkt Entspannung ab \u2013 und das er\u00f6ffnet neue Chancen. Janina Ellen Sari, sie ist Head of Mortgage bei Urbyo, sieht auch Positives in der aktuellen Situation. Mit einer cleveren Finanzierungs- und Sparstrategie lasse sich jetzt das Maximum aus dem Eigenkapital herausholen. Sari hat selbst hunderte Immobilien und sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Fachwissen zu Baufinanzierungen erarbeitet. Sie sagt: \u201eDie Inflation in Deutschland liegt aktuell wieder bei rund zwei Prozent. Das verschafft der Europ\u00e4ischen Zentralbank ordentlich Spielraum.\u201c Warum die EZB aktuell K\u00e4ufern in die Karten spieltDie EZB steckt mitten in einer Reihenabfolge von Zinssenkungen \u2013 seit Juni 2024 wurden die Leitzinsen achtmal in Folge gesenkt. Bevor diese Entwicklung begann, erreichte der Spitzenwert im Sommer 2023 einen Rekord: Der Depotzins lag bei vier Prozent, w\u00e4hrend der Hauptrefinanzierungssatz bis zu 4,5 Prozent betrug \u2013 das war der h\u00f6chste Stand seit Einf\u00fchrung des Euro. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt inzwischen bei nur noch 2,15 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauzinsen. Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. \u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. Weniger Zinsen w\u00fcrden immer mehr Spielraum bedeuten. \u201eWer heute einen Kredit \u00fcber 300.000 Euro aufnimmt, zahlt \u00fcber zehn Jahre hinweg schnell Zehntausende Euro weniger als noch vor einem Jahr. Und das ist Geld, das man anderswo deutlich besser investieren oder zur Seite legen kann.\u201cDie steigenden Preise seien ein Indiz daf\u00fcr, dass sich der Markt sortiert habe \u2013 \u201eund wer clever ist, kann jetzt gezielt zuschlagen\u201c, betont Sari. Hei\u00dft: Wer Eigenkapital mitbringt und langfristig plant, habe \u201ejetzt die Chance auf g\u00fcnstige Finanzierung und solides Wertsteigerungspotenzial\u201c. So l\u00e4sst sich mit der Sondertilgung noch sparenF\u00fcr alle, die bereits eine Immobilie besitzen und einen laufenden Kredit bedienen, lohne sich derzeit ein ganz genauer Blick auf die Sondertilgungsoption im Vertrag \u2013 \u201edenn Sondertilgungen bringen aktuell oft mehr als Tagesgeld\u201c, empfiehlt die Fachfrau.W\u00e4hrend die Bauzinsen vieler Darlehen in den vergangenen Jahren zwischen drei und f\u00fcnf Prozent gelegen haben, werfen viele Tagesgeldkonten lediglich 2 bis 2,5 Prozent ab \u2013 und das noch vor Steuern. \u201eWer also \u00fcbersch\u00fcssiges Geld direkt in die R\u00fcckzahlung seines Kredits steckt, spart effektiv mehr Zinsen, als durch Tagesgeldzinsen hereink\u00e4me \u2013 ganz ohne Kursrisiko oder Steuerabzug\u201c, betont Immobilienprofi Sari. Besonders in den ersten Jahren der Finanzierung k\u00f6nne sich das bemerkbar machen, da hier der Zinsanteil an der Rate am h\u00f6chsten ist. \u201eWichtig dabei: R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle sollten trotzdem auf dem Tagesgeldkonto bleiben \u2013 aber wer dar\u00fcber hinaus finanzielle Spielr\u00e4ume hat, kann von einer Sondertilgung profitieren.\u201cLea M. Oetjen schreibt seit 2025 als Redakteurin f\u00fcr die WELT. F\u00fcr ihre Arbeit erhielt sie den \u201eAxel Springer Preis\u201c. 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Expertin Sari erkl\u00e4rt: \u201eAktuell bekommt man Baufinanzierungen mit zehnj\u00e4hriger Sollzinsbindung schon ab rund 3,3 bis 3,5 Prozent.\u201c Mit Top-Bonit\u00e4t seien sogar Angebote knapp unter drei Prozent drin. \u201eIm Vergleich zur Hochphase der Zinsen im letzten Jahr ist das eine sp\u00fcrbare Entlastung \u2013 und ein echter Gamechanger f\u00fcr alle, die kaufen oder bauen wollen\u201c, findet die Expertin. Weniger Zinsen w\u00fcrden immer mehr Spielraum bedeuten. \u201eWer heute einen Kredit \u00fcber 300.000 Euro aufnimmt, zahlt \u00fcber zehn Jahre hinweg schnell Zehntausende Euro weniger als noch vor einem Jahr. Und das ist Geld, das man anderswo deutlich besser investieren oder zur Seite legen kann.\u201cDie steigenden Preise seien ein Indiz daf\u00fcr, dass sich der Markt sortiert habe \u2013 \u201eund wer clever ist, kann jetzt gezielt zuschlagen\u201c, betont Sari. Hei\u00dft: Wer Eigenkapital mitbringt und langfristig plant, habe \u201ejetzt die Chance auf g\u00fcnstige Finanzierung und solides Wertsteigerungspotenzial\u201c. So l\u00e4sst sich mit der Sondertilgung noch sparenF\u00fcr alle, die bereits eine Immobilie besitzen und einen laufenden Kredit bedienen, lohne sich derzeit ein ganz genauer Blick auf die Sondertilgungsoption im Vertrag \u2013 \u201edenn Sondertilgungen bringen aktuell oft mehr als Tagesgeld\u201c, empfiehlt die Fachfrau.W\u00e4hrend die Bauzinsen vieler Darlehen in den vergangenen Jahren zwischen drei und f\u00fcnf Prozent gelegen haben, werfen viele Tagesgeldkonten lediglich 2 bis 2,5 Prozent ab \u2013 und das noch vor Steuern. \u201eWer also \u00fcbersch\u00fcssiges Geld direkt in die R\u00fcckzahlung seines Kredits steckt, spart effektiv mehr Zinsen, als durch Tagesgeldzinsen hereink\u00e4me \u2013 ganz ohne Kursrisiko oder Steuerabzug\u201c, betont Immobilienprofi Sari. Besonders in den ersten Jahren der Finanzierung k\u00f6nne sich das bemerkbar machen, da hier der Zinsanteil an der Rate am h\u00f6chsten ist. \u201eWichtig dabei: R\u00fccklagen f\u00fcr Notf\u00e4lle sollten trotzdem auf dem Tagesgeldkonto bleiben \u2013 aber wer dar\u00fcber hinaus finanzielle Spielr\u00e4ume hat, kann von einer Sondertilgung profitieren.\u201cLea M. Oetjen schreibt seit 2025 als Redakteurin f\u00fcr die WELT. F\u00fcr ihre Arbeit erhielt sie den \u201eAxel Springer Preis\u201c. 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