{"id":244684,"date":"2025-07-01T15:26:06","date_gmt":"2025-07-01T12:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/vof-news.eu\/rheinmetall-startet-als-zulieferer-fur-tarnkappenbomber\/"},"modified":"2025-07-01T15:26:36","modified_gmt":"2025-07-01T12:26:36","slug":"rheinmetall-startet-als-zulieferer-fur-tarnkappenbomber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vof-news.eu\/de\/rheinmetall-startet-als-zulieferer-fur-tarnkappenbomber\/","title":{"rendered":"Rheinmetall startet als Zulieferer f\u00fcr Tarnkappenbomber"},"content":{"rendered":"<p>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall hat eine etwa 200 Millionen Euro teure Fabrik f\u00fcr einen zentralen Teil des Tarnkappenbombers F-35 fertig gebaut. Konzernchef Armin Papperger k\u00fcndigte im Werk in Weeze (NRW) an, dass die Produktion in wenigen Tagen starten wird \u2013 \u201evielleicht schon morgen\u201c. <\/p>\n<p>Rheinmetall ist als Zulieferer des US-Konzerns Northrop Grumman t\u00e4tig, der die aus etwa 300.000 Einzelteilen bestehenden Rumpfmittelteile in den USA bislang selbst produziert. Die F-35 gilt als der modernste Kampfjet der Welt, Deutschland hat 35 davon bestellt. Sie sollen veraltete Tornado-Flugzeuge ersetzen.<\/p>\n<p>Das Kerngesch\u00e4ft von Rheinmetall besteht derzeit aus Artillerie, Panzern, Munition und Flugabwehr-Gesch\u00fctzen. Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern, der als Folge des Ukraine-Krieges stark w\u00e4chst, verbreitert sein Portfolio und setzt auch st\u00e4rker auf Drohnen, Satelliten und Luftfahrt generell \u2013 die Zusammenarbeit mit Northrop Grumman und dem F-35-Generalunternehmer Lockheed Martin ist hierbei ein wichtiger Schritt. <\/p>\n<p>Pro Jahr sollen in Weeze im Normalbetrieb 30 Rumpfmittelteile gebaut werden, mit einer zus\u00e4tzlichen Schicht k\u00f6nnten es mehr werden. \u201eBis zu 36 dieser Herzst\u00fccke f\u00fcr den vielseitigsten und den leistungsf\u00e4higsten Kampfjet der Welt wollen wir hier in Weeze j\u00e4hrlich produzieren\u201c, sagte Rheinmetall-Chef Papperger und zeigte sich zuversichtlich, dass auch Deutschland noch nachbestellen werde. <\/p>\n<p>Der Bau des zwei Tonnen schweren Mittelteils ist eine komplizierte Sache, nach einer Reihe von technischen Vorarbeiten und unterschiedlichen Produktionsschritten wird das erste Rumpfmittelteil planm\u00e4\u00dfig im Herbst 2026 ausgeliefert. Es geht in die USA, wo das Kampfflugzeug mit allen anderen Bauteilen montiert wird und f\u00fcr das Radar unauffindbar werden soll. <\/p>\n<p>Bislang arbeiten 200 Menschen an dem Standort in unmittelbarer N\u00e4he zum Flughafen Weeze, im Herbst 2026 sollen es mehr als 400 sein. Rheinmetall hat eine Art Rahmenvertrag \u00fcber 400 F-35-Rumpfmittelteile, die in einem Zeitraum von 17 bis 20 Jahren gebaut werden sollen. Die Produktion wird schrittweise hochgefahren.<\/p>\n<p>NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst kam als Gast zu der Bauabschluss-Feier. \u201eDas transatlantische B\u00fcndnis ist in diesen Tagen nicht immer ganz einfach\u201c, sagte der CDU-Politiker. Aber die Kooperation von Rheinmetall mit den US-R\u00fcstungskonzernen sei der beste Beweis daf\u00fcr, dass die transatlantische Verbindung funktioniert und sie weiter eng und vertrauensvoll ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall hat eine etwa 200 Millionen Euro teure Fabrik f\u00fcr einen zentralen Teil des Tarnkappenbombers F-35 fertig gebaut. Konzernchef Armin Papperger k\u00fcndigte im Werk in Weeze (NRW) an, dass die Produktion in wenigen Tagen starten wird \u2013 \u201evielleicht schon morgen\u201c. 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Pro Jahr sollen in Weeze im Normalbetrieb 30 Rumpfmittelteile gebaut werden, mit einer zus\u00e4tzlichen Schicht k\u00f6nnten es mehr werden. \u201eBis zu 36 dieser Herzst\u00fccke f\u00fcr den vielseitigsten und den leistungsf\u00e4higsten Kampfjet der Welt wollen wir hier in Weeze j\u00e4hrlich produzieren\u201c, sagte Rheinmetall-Chef Papperger und zeigte sich zuversichtlich, dass auch Deutschland noch nachbestellen werde. Der Bau des zwei Tonnen schweren Mittelteils ist eine komplizierte Sache, nach einer Reihe von technischen Vorarbeiten und unterschiedlichen Produktionsschritten wird das erste Rumpfmittelteil planm\u00e4\u00dfig im Herbst 2026 ausgeliefert. Es geht in die USA, wo das Kampfflugzeug mit allen anderen Bauteilen montiert wird und f\u00fcr das Radar unauffindbar werden soll. Bislang arbeiten 200 Menschen an dem Standort in unmittelbarer N\u00e4he zum Flughafen Weeze, im Herbst 2026 sollen es mehr als 400 sein. 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Pro Jahr sollen in Weeze im Normalbetrieb 30 Rumpfmittelteile gebaut werden, mit einer zus\u00e4tzlichen Schicht k\u00f6nnten es mehr werden. \u201eBis zu 36 dieser Herzst\u00fccke f\u00fcr den vielseitigsten und den leistungsf\u00e4higsten Kampfjet der Welt wollen wir hier in Weeze j\u00e4hrlich produzieren\u201c, sagte Rheinmetall-Chef Papperger und zeigte sich zuversichtlich, dass auch Deutschland noch nachbestellen werde. Der Bau des zwei Tonnen schweren Mittelteils ist eine komplizierte Sache, nach einer Reihe von technischen Vorarbeiten und unterschiedlichen Produktionsschritten wird das erste Rumpfmittelteil planm\u00e4\u00dfig im Herbst 2026 ausgeliefert. Es geht in die USA, wo das Kampfflugzeug mit allen anderen Bauteilen montiert wird und f\u00fcr das Radar unauffindbar werden soll. Bislang arbeiten 200 Menschen an dem Standort in unmittelbarer N\u00e4he zum Flughafen Weeze, im Herbst 2026 sollen es mehr als 400 sein. Rheinmetall hat eine Art Rahmenvertrag \u00fcber 400 F-35-Rumpfmittelteile, die in einem Zeitraum von 17 bis 20 Jahren gebaut werden sollen. Die Produktion wird schrittweise hochgefahren.NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst kam als Gast zu der Bauabschluss-Feier. \u201eDas transatlantische B\u00fcndnis ist in diesen Tagen nicht immer ganz einfach\u201c, sagte der CDU-Politiker. 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Rheinmetall hat eine Art Rahmenvertrag \u00fcber 400 F-35-Rumpfmittelteile, die in einem Zeitraum von 17 bis 20 Jahren gebaut werden sollen. Die Produktion wird schrittweise hochgefahren.NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst kam als Gast zu der Bauabschluss-Feier. \u201eDas transatlantische B\u00fcndnis ist in diesen Tagen nicht immer ganz einfach\u201c, sagte der CDU-Politiker. 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Konzernchef Armin Papperger k\u00fcndigte im Werk in Weeze (NRW) an, dass die Produktion in wenigen Tagen starten wird \u2013 \u201evielleicht schon morgen\u201c. Rheinmetall ist als Zulieferer des US-Konzerns Northrop Grumman t\u00e4tig, der die aus etwa 300.000 Einzelteilen bestehenden Rumpfmittelteile in den USA bislang selbst produziert. Die F-35 gilt als der modernste Kampfjet der Welt, Deutschland hat 35 davon bestellt. Sie sollen veraltete Tornado-Flugzeuge ersetzen.Das Kerngesch\u00e4ft von Rheinmetall besteht derzeit aus Artillerie, Panzern, Munition und Flugabwehr-Gesch\u00fctzen. Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern, der als Folge des Ukraine-Krieges stark w\u00e4chst, verbreitert sein Portfolio und setzt auch st\u00e4rker auf Drohnen, Satelliten und Luftfahrt generell \u2013 die Zusammenarbeit mit Northrop Grumman und dem F-35-Generalunternehmer Lockheed Martin ist hierbei ein wichtiger Schritt. Pro Jahr sollen in Weeze im Normalbetrieb 30 Rumpfmittelteile gebaut werden, mit einer zus\u00e4tzlichen Schicht k\u00f6nnten es mehr werden. \u201eBis zu 36 dieser Herzst\u00fccke f\u00fcr den vielseitigsten und den leistungsf\u00e4higsten Kampfjet der Welt wollen wir hier in Weeze j\u00e4hrlich produzieren\u201c, sagte Rheinmetall-Chef Papperger und zeigte sich zuversichtlich, dass auch Deutschland noch nachbestellen werde. Der Bau des zwei Tonnen schweren Mittelteils ist eine komplizierte Sache, nach einer Reihe von technischen Vorarbeiten und unterschiedlichen Produktionsschritten wird das erste Rumpfmittelteil planm\u00e4\u00dfig im Herbst 2026 ausgeliefert. Es geht in die USA, wo das Kampfflugzeug mit allen anderen Bauteilen montiert wird und f\u00fcr das Radar unauffindbar werden soll. Bislang arbeiten 200 Menschen an dem Standort in unmittelbarer N\u00e4he zum Flughafen Weeze, im Herbst 2026 sollen es mehr als 400 sein. Rheinmetall hat eine Art Rahmenvertrag \u00fcber 400 F-35-Rumpfmittelteile, die in einem Zeitraum von 17 bis 20 Jahren gebaut werden sollen. Die Produktion wird schrittweise hochgefahren.NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst kam als Gast zu der Bauabschluss-Feier. \u201eDas transatlantische B\u00fcndnis ist in diesen Tagen nicht immer ganz einfach\u201c, sagte der CDU-Politiker. 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