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Vincent Kompany: Max Eberl schildert dramatische Szenen um Notarzt

Vincent Kompany: Max Eberl schildert dramatische Szenen um Notarzt
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München – Große Sorge um Vincent Kompany (40)! Am Freitagnachmittag brach der Trainer des FC Bayern am Rande des U23-Trainings plötzlich zusammen. Sofort rückten Rettungskräfte an, sogar ein Helikopter war vor Ort. Kompany wurde mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Klar ist jetzt auch: Der Belgier wird den Münchnern voraussichtlich noch mehrere Wochen fehlen!

Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel in Freiburg erklärte Eberl am Samstagvormittag: „Er wird alle Zeit bekommen. Wir fangen nicht an, irgendwelche Zeitkorridore aufzubauen. Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden, das muss uns allen klar sein.“ Heißt: Eine schnelle Rückkehr des Bayern-Trainers ist vorerst nicht zu erwarten. Stattdessen soll Kompany alle Zeit bekommen, die er für seine Genesung benötigt.

Bedeutet auch: Kompany wird nicht nur das Sonntagsspiel in Freiburg (17.30 Uhr) verpassen, sondern mutmaßlich auch das Pokal-Spiel gegen Magdeburg (Mi, 20.45 Uhr), den Klassiker gegen Dortmund (31.10., 18.30 Uhr) und potentiell weitere Kracher wie das Gastspiel bei Atlético Madrid (3.11., 21 Uhr).

Eberl: „Das zeigt mal wieder, dass Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist“

Immerhin gibt es inzwischen positive Nachrichten zum Gesundheitszustand von Kompany. Eberl gleich zu Beginn der Pressekonferenz: „Also erstmal die gute Nachricht: Er ist stabil. Er hat gestern Abend auch gesprochen, auch mit seiner Frau. War für uns alle auch kein schöner Moment, er ist zusammengebrochen, ist ins Krankenhaus gekommen. Und wird da auch noch ein paar Tage bleiben. Das zeigt mal wieder, dass Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Wir als Bayern München stehen zusammen. Weil das Wichtigste ist, dass bei Vinnie die Ursache gefunden wird, dass er gesund wird und erst dann wieder zurückkommen kann. Das wird die größte Aufgabe sein, ihn auch ein Stück weit vor sich selbst zu schützen.“

Kompany wird also zunächst weiter im Krankenhaus bleiben. Sein Assistent Aaron Danks (43), der die Mannschaft vorerst betreuen wird, berichtete ebenfalls von einem persönlichen Gespräch mit dem Bayern-Coach. Danks: „Ich habe letzten Abend mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass wir keine Fußball-Konversation führen werden. Ich wollte nur wissen, wie es ihm geht. Wir kümmern uns um alles.“

Eberl schilderte ebenfalls, wie dramatisch die Szenen auf dem Bayern-Gelände waren. Besonders die jungen Spieler der U23, die den Zusammenbruch ihres Trainers hautnah miterlebten, seien von den Ereignissen mitgenommen gewesen.

Eberl: „Bei der U23 war es so, die haben das ja hautnah mitbekommen im Training. Für 17, 18‑jährige Jungs war das überfordernd und das ist auch nur menschlich. Viele Menschen haben noch keine negativen Erfahrungen gemacht, deswegen konnten wir es zum Glück verschieben.“ Die Partie der Bayern-Reserve wurde nach dem Vorfall verschoben. Das Bundesliga-Spiel der Profis am Sonntag in Freiburg soll dagegen wie geplant stattfinden.

Für den FC Bayern ist der Zusammenbruch des Trainers der nächste schwere Moment innerhalb weniger Tage. Neben der Situation um Jamal Musiala belastet auch ein Todesfall in der Familie von Joshua Kimmich die Mannschaft. Der Nationalspieler wird deshalb auch in Freiburg fehlen. Eine Verschiebung der Bundesliga-Partie stand laut Eberl dennoch nicht zur Debatte.

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