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US-Soldat stürzt bei Stadion-Show in den Tod

US-Soldat stürzt bei Stadion-Show in den Tod
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San Antonio (USA) – Vor dem Kickoff eines College-Footballspiels in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) ist ein Soldat der Air Force gestorben. Bei einer Vorführung hat er sich vom Stadiondach auf das Spielfeld abgeseilt – und stürzte dabei rund 52 Meter in die Tiefe. Vor den Augen von mehr als 23.000 Zuschauern schlug er auf dem Boden auf.

Der tragische Sturz bei der sogenannten „Fast-Rope“-Vorführung schockierte die Zuschauer. Ein Zeuge über den schrecklichen Moment des Sturzes: „Die Band hörte auf zu spielen. Es herrschte absolute Stille.“

Soldat stirbt im Krankenhaus

Der Mann, der seit 15 Jahren im Militärdienst war, verlor bei der Vorführung offenbar die Kontrolle, rutschte am Seil ab und schlug hart auf dem Boden auf. Medizinisches Personal kam sofort und versorgte den Mann auf dem Spielfeld mehrere Minuten lang. Anschließend wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen auf einer Trage abtransportiert.

Wie die Nellis Air Force Base mitteilte, wurde der Soldat vom „6th Combat Training Squadron, Detachment 2“ in ein Krankenhaus gebracht, wo der Angehörige der Spezialeinheit wenig später starb. Die Nellis Air Force Base befindet sich in der Nähe von Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada.

Untersuchung zur Absturzursache

Die vier Soldaten, die an der geplanten Showeinlage beteiligt waren, sind als „Air Combat Controllers“ (Flugverkehrs- und Einsatzleiter) ausgebildet. Sie sind darin ausgebildet, sich aus Hubschraubern aus über 30 Metern Höhe abzuseilen. Der Alamodome (1993 erbaut), der sich im Besitz der Stadt San Antonio befindet, hat eine Deckenhöhe von etwa 52 Metern. Was genau zu dem tödlichen Unglück führte, ist derzeit noch unklar. Um die Hintergründe zu klären, wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Das Unglück ereignete sich vor dem jährlichen Spiel des College-Teams der University of Texas at San Antonio (UTSA) gegen eine Auswahl der US‑Navy. „Ich bin zutiefst betroffen vom Tod eines Angehörigen der Air Force nach einem tragischen Unfall“, erklärte Gina Ortiz Jones, Bürgermeisterin von San Antonio. „Unsere Gebete gelten seiner Familie. Möge das ewige Licht ihm leuchten.“

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