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US-Prozess nach Mord an Aktivisten: Kirk-Witwe mit Trump-Sohn vor Gericht

US-Prozess nach Mord an Aktivisten: Kirk-Witwe mit Trump-Sohn vor Gericht
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Provo (US-Bundesstaat) – Am Montag begann in den USA die Vorverhandlung gegen den Mann, der des Mordes an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk beschuldigt wird. Die Staatsanwaltschaft will einen Staatsrichter in dieser Woche davon überzeugen, dass sie über genügend Beweise gegen den 23-jährigen Tyler Robinson verfügt, um ein Hauptverfahren einzuleiten.

Robinson wird wegen Mordes mit erschwerenden Umständen im Zusammenhang mit der Ermordung von Kirk auf dem Campus der Utah Valley University im vergangenen September angeklagt. Kirks Eltern und seine Witwe, Erika Kirk, waren zum ersten Mal im Gerichtssaal anwesend, ebenso wie Donald Trump Jr., der Sohn von Präsident Donald Trump.

„Es sah aus wie ein Schützenstand“

Im Mordfall hat ein ehemaliger Hochschulpolizist von einem mutmaßlichen Schützenstand auf einem Dach nahe des Tatorts berichtet. Bei einer Voranhörung sagte der Zeuge aus, kurz nach den tödlichen Schüssen am 10. September auf einem Kiesdach Spuren entdeckt zu haben. „Es sah aus wie ein Schützenstand“, sagte er. Zu erkennen gewesen seien Abdrücke von Ellbogen, Knien und Füßen.

Mit der fünftägigen Voranhörung will die Staatsanwaltschaft nachweisen, dass genügend Beweise für einen Mordprozess gegen Tyler Robinson vorliegen. Die Anklage fordert die Todesstrafe. Robinson wird vorgeworfen, Kirk während einer Veranstaltung auf dem Campus der Utah Valley University erschossen zu haben. Er stellte sich einen Tag nach der Tat den Behörden. Ein Geständnis hat er bislang nicht abgelegt.

Donald Trump sprach sich für Todesstrafe aus

Kirk war Mitgründer der konservativen Organisation Turning Point USA und galt als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump. Trump sprach sich nach der Tat für die Todesstrafe gegen den Angeklagten aus.

Die Diskussion um Videoaufnahmen der Tat waren Teil der Anhörung - eine öffentliche Vorführung lehnte das Gericht jedoch ab. Im weiteren Verlauf der Anhörung sollten DNA-Beweise, Obduktionsergebnisse und Zeugenaussagen präsentiert werden. Nach Angaben der Anklage hinterließ Robinson seiner Mitbewohnerin, mit der er eine Beziehung geführt haben soll, eine Notiz, in der er ankündigte, Kirk töten zu wollen.

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