Lemwerder (Niedersachsen) – Die Front ist zerborsten, der Motorblock herausgerissen: Trotzdem überlebte der Fahrer dieses Autos – schwer verletzt. Er war auf einer Bundesstraße bei Bremen mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Dessen Fahrer hatte weniger Glück, der Mann starb noch an der Unfallstelle.
Warum der Kia-SUV und der Seat Kombi am Dienstagabend südlich von Lemwerder (Niedersachsen) frontal ineinander fuhren, ist noch unklar. Der Aufprall auf der B212 war so heftig, dass der Motorblock aus dem Seat gerissen wurde. Der Kombi schleuderte quer in den Straßengraben. Der Fahrer war allein im Auto. Er wurde geborgen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr musste das Wrack gegen ein Umkippen sichern.
Auch Beifahrerin im SUV überlebt
Auch rings um den Kia herum lagen Trümmerteile. Ein Rad und eine Tür des SUV waren abgerissen. Der Fahrer wurde per sogenannter Crashrettung (schnelle Befreiung bei Lebensgefahr) aus dem Wrack befreit. Eine sofort eingeleitete Wiederbelebung blieb jedoch erfolglos, er starb noch an der Unfallstelle. Seine Beifahrerin wurde schwer eingeklemmt. Sie erhielt noch im Fahrzeug eine Erstversorgung, während die Feuerwehr sie vorsichtig aus dem Blech befreite. Anschließend wurde sie auf der Straße weiter versorgt und danach mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Neben zahlreichen Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war auch der Rettungshubschrauber Christoph 6 vor Ort. Die B212 blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt.