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Tote bei Techno-Festival in der Schweiz: DJs trauern um eine Freundin

Tote bei Techno-Festival in der Schweiz: DJs trauern um eine Freundin
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Aarau (Schweiz) – Sie standen kurz zuvor noch gemeinsam am DJ-Pult, dann begann der Horror. Nach den Schüssen beim „Aarauer Rave“ mit einer Toten und fünf Verletzten haben sich die beiden DJs TEKIBO und Pencil zu Wort gemeldet. Beide trauern um eine Freundin – und schildern ihren Schock über die dramatische Nacht.

TEKIBO und Pencil hatten beim Techno-Festival gemeinsam aufgelegt. Nur kurze Zeit nach ihrem Set fielen gegen 2.30 Uhr auf dem Gelände der Pferderennbahn im Aarauer Schachen (Schweiz) die Schüsse.

Pencil schrieb am Sonntagmorgen in einer Instagram-Story: „Was letzte Nacht in Aarau passiert ist, war der schlimmste Albtraum überhaupt.“ Alles sei direkt nach ihrem Set passiert. „Ich kann nicht die richtigen Worte finden, diese Minuten waren der größte Horror.“

„Ich werde dieses Lächeln niemals vergessen“

Dann wird der DJ persönlich. Sein Herz sei bei allen Opfern. Er selbst habe einen Menschen verloren, der ihm nahestand: „Es bricht mir das Herz, dass wir eine nahestehende Person verloren haben. Ich werde dieses Lächeln niemals vergessen.“

Auch TEKIBO meldete sich bei seinen Fans. Zunächst teilte er mit, dass es ihm gut gehe. Was beim Aarauer Rave vorgefallen sei, sei „absolut herzzerreißend“.

„Techno und Raves sollten ein Ort der Freiheit und Sicherheit sein, niemals ein Ort, an dem so etwas passiert“, schrieb der DJ. Auch er trauert: „Ich habe einen wichtigen Freund verloren und finde nicht die richtigen Worte dafür.“ Er werde sich deshalb für eine Weile zurückziehen. Seine Story beendet er mit den Worten „RIP M“ und einem gebrochenen Herzen.

Eine Tote, fünf Verletzte

Das Techno-Festival sollte planmäßig um 2 Uhr enden. Kurz nach 2.30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über die Schüsse ein. Inzwischen sind auch Details zu den Opfern bekannt: Eine 22-jährige Frau starb noch vor Ort. Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren wurden leicht bis schwer verletzt und kamen ins Krankenhaus. Alle sechs Opfer haben ihren Wohnsitz in der Schweiz.

Wer geschossen hat und warum, ist weiter unklar. „Zu der unbekannten Täterschaft laufen die Ermittlungen, wir können aber noch keine Angaben machen zum Motiv oder zu den genaueren Umständen der Tat“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagvormittag zu BILD.

Die Jagd nach dem Killer läuft. „Wir gehen davon aus, dass sicher jemand von der Täterschaft auf der Flucht ist. Abklärungen dazu laufen aber noch“, so der Sprecher. Ob es bereits eine Festnahme gab, wollte die Polizei nicht sagen.

Das Gelände rund um die Pferderennbahn wurde weiträumig abgesperrt. Schwer bewaffnete Polizisten sicherten das Gebiet. Für Angehörige und Augenzeugen richtete die Kantonspolizei eine Info-Hotline ein.

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