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Sicherheitssysteme überlistet: Fuchs schleicht sich in Briten-Parlament ein

Sicherheitssysteme überlistet: Fuchs schleicht sich in Briten-Parlament ein
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London – Peinliche Sicherheitspanne im britischen Parlament. Ein Fuchs hatte sich am Montag in das Gebäude geschlichen. Mitarbeiter fanden das Tier in den Büroräumen des Abgeordneten George Freeman (59).

Der konservative Politiker und ehemalige Minister für Wissenschaft und Forschung schrieb auf X: „Ein etwas unerwarteter pelziger Besucher im Westminster-Büro heute Morgen! Mein Team hat dafür gesorgt, dass es Wasser bekam und so weit wie möglich entspannt wurde, bevor es von Tierfachleuten vom Gelände geleitet wurde.“

Fuchs bekam Wasser

Der ungebetene Besucher wurde am Montagvormittag im Portcullis House dabei ertappt, wie er in den Schränken des Büros des Abgeordneten herumschnüffelte. Die Mitarbeiter staunten nicht schlecht und gaben dem Fuchs Wasser zu trinken. Dann riefen sie professionelle Tierfänger, die ihn behutsam einfingen und nach draußen brachten.

Eigentlich gilt das Parlament als Festung: Das Tier musste Zäune und Sicherheitstüren überwinden, um in den vierten Stock zu gelangen, in dem das Büro des Abgeordneten untergebracht ist. Sicherheitsmitarbeiter sind überall postiert, Kameras überwachen rund um die Uhr das Parlament. Ein Insider sagte der „Daily Mail“: „Er hätte Türen öffnen und viele Treppen hinaufsteigen müssen.“

Suche nach Sicherheitslücke

Nun sollen die Aufnahmen der Sicherheitskameras analysiert werden, um zu klären, mit welchem ausgefuchsten Plan das Tier in den vierten Stock des Parlaments gelangen konnte.

Eine Sprecherin des Unterhauses zur „Daily Mail“: „Sobald Probleme festgestellt werden, handeln wir schnell, um diese zu beheben und Beeinträchtigungen so weit wie möglich zu minimieren.“

Mäuse huschen über Schreibtische

Das Abgeordnetenhaus wird regelmäßig von kleinen Nagern heimgesucht, es sollen Mäuse über die Schreibtische huschen. Die Regierung gibt jährlich rund 100.000 Pfund (rund 116.000 Euro) für Schädlingsbekämpfung aus.

Nicht die erste Sicherheitspanne im Parlament: So versteckte sich ein Besucher auf einer Toilette und schlich am Morgen durch die Hallen des Gebäudes. Bei einem weiteren Vorfall kletterte ein Mann über einen Zaun auf das Gelände und wurde von einem Heizungsmonteur aufgehalten.

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