Hauptnachrichten

Leiche wie Müll entsorgt: Fleischer soll Freundin zerstückelt haben

Leiche wie Müll entsorgt: Fleischer soll Freundin zerstückelt haben
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Schwerin – Ein grausamer Fall beschäftigt seit heute das Landgericht Schwerin: Angeklagt ist ein Mann (38) aus Hagenow. Er soll seine Lebensgefährtin im Dezember 2025 aus Geldgier getötet und ihre Leiche zerstückelt haben. Das bestätigte ein Gerichtssprecher gegenüber BILD. Zum Prozessbeginn wurden erschütternde Details bekannt.

Der ausgebildete Fleischer soll seine damalige Lebensgefährtin am 12. Dezember 2025 in ihrer Wohnung getötet haben. Wie genau, ist unklar – denn der Rumpf der Leiche wurde nie gefunden.

Leichenteile in Müllsäcken

Die Leichenteile soll der 38-Jährige mit mehreren Kleidungsstücken in Müllsäcke gepackt haben. Die Säcke versteckte er laut Anklage anschließend an einem öffentlichen Müllplatz in Goldenbow (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) unter Gartenabfällen. Dort wurden sie im Februar 2026 entdeckt. Der Torso der Frau blieb verschwunden.

Mit ihrer Karte wurden 1500 Euro abgehoben

Der Angeklagte soll Geldprobleme gehabt haben. Offenbar wollte seine Lebensgefährtin ihn finanziell nicht mehr unterstützen, berichtet der NDR. In den Tagen nach ihrem Tod soll er zunächst 5000 Euro von ihrem Konto auf sein eigenes überwiesen haben. Mit ihrer Girokarte habe er zudem insgesamt 1500 Euro abgehoben.

Mit einem Urteil wird im Februar gerechnet. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe. Über seinen Anwalt ließ er erklären, dass er sich nicht zur Tat äußern will.

Vielleicht verpasst