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Iran: Mullahs drohen Trump-Sohn im Staatsfernsehen mit dem Tod

Iran: Mullahs drohen Trump-Sohn im Staatsfernsehen mit dem Tod
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Teheran – Das iranische Staatsfernsehen hat einen etwa dreiminütigen Bericht über Barron Trump (20) ausgestrahlt und ein Kopfgeld von 10 Millionen US-Dollar auf ihn ausgerufen. Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, zeigt der regimetreue Mullah-Sender „Channel 3“ in dem KI-generierten Video verschiedene Orte, an denen sich Barron Trump regelmäßig aufhalten soll, inklusive Adressen. Das Video wurde auf „X“ von dem regimekritischen iranischen Journalisten Niyak Ghorbani geteilt. Er lebt im Exil in London. In dem Video wird unter anderem Barron Trumps Weg zu seiner Universität in Washington nachempfunden. Der Bericht behauptet außerdem, Secret-Service-Agenten würden sich als Studenten an Barrons Uni ausgeben, um ihn rund um die Uhr zu beschützen. Wortwörtlich heißt es: „Auf dem Campus ist er niemals allein, nicht einmal für eine Sekunde.“

Auch die Namen zweier angeblicher Mitstudenten werden genannt. Einer davon soll tatsächlich mit Barron Trump befreundet sein.

Der regimetreue Sender erzählt in dem Video die Geschichte eines isolierten jungen Mannes unter Dauer-Beobachtung seiner Bodyguards. Dann heißt es: „Aber niemand kann vollständig in den Schatten leben.“ In dem Beitrag wird behauptet, Barron Trumps Online-Accounts bei Xbox, Discord und FIFA identifiziert zu haben: „Millionen FIFA-Spieler gegen Trump warten darauf, von uns einen Preis von zehn Millionen Dollar zu erhalten“, teilt die Stimme in dem Propaganda-Video mit.

Keine Beweise für geplanten Anschlag

Auch die israelische Zeitung „i24News“ berichtet über den Beitrag. Die Journalisten betonen allerdings auch, dass die Behauptungen in der Sendung sich stark auf inszenierte KI-Grafiken stützen und keine Beweise dafür bieten, dass der Versuch, Barron Trump irgendwie zu erreichen, Grundlage in der Realität habe.

Immer wieder gibt es Medienberichte über die massiven Sicherheitsmaßnahmen, mit denen der US-Präsident Donald Trump (80) versucht, seinen Sohn zu beschützen. In der Tat soll Barron extrem zurückgezogen leben. Öffentliche Auftritte sind selten, lachend sieht man ihn kaum. Es gibt keine öffentlichen Social-Media-Profile. Eine Freundin soll er noch nie gehabt haben.

Frühere Bedrohungen gegen Melania Trump

Es ist nicht das erste Mal, dass das iranische Regime Mitglieder der Trump-Familie bedroht. Ein früheres Video richtete sich gegen First Lady Melania Trump (56) und behauptete, man besitze „Informationen von mehreren anonymen Sicherheitsnetzwerken“. Das Video beschrieb ihre üblichen New Yorker Orte und bezeichnete „ihre Liebe zur Mode“ als vermeintliche Schwachstelle. New Yorker Modegeschäfte könnten von „Freiheitskämpfern“ angegriffen werden, hieß es darin. Das Video gegen Melania Trump endete mit der Drohung: „Das ist erst der Anfang! Barron Trump, warte auf uns!“

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