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Horror-Verletzung im Graz-Derby in Österreich

Horror-Verletzung im Graz-Derby in Österreich
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Graz – Dramatische Szenen beim Ösi-Derby! Sturm Graz feiert am Sonntag gegen den Stadtrivalen GAK ein furioses 6:1. Doch der Sieg wird von schrecklichen Szenen überschattet: Sturm-Torwart Daniil Khudyakov (22) verletzt sich bei einem Zusammenprall schwer am Bein. Der Russe wurde anschließend direkt operiert.

Was war passiert? In der 21. Minute wollte Khudyakov den Ball lang abschlagen. GAK-Angreifer Jacobo Italiano (25) wollte dazwischengehen, erwischte dabei aber den Torhüter übel am Bein. Khudyakov ging schreiend zu Boden. Die Spieler beider Mannschaften schirmten den Keeper ab, während er auf dem Rasen behandelt wurde. Nach einer rund siebenminütigen Unterbrechung wurde er vom Rettungsdienst abtransportiert. Die Fans verabschiedeten ihn mit Applaus.

Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch (34) gab nach dem Spiel bei Sky ein erstes Update zu Khudyakovs Zustand: „Er wird gerade operiert. Es war ein glatter Unterschenkelbruch. Sie haben am Platz alles versucht, damit zumindest die Gefäße nicht absterben, weil es schon eine sehr, sehr schwere Verletzung ist.“

Laut Informationen von „Sky Austria“ wird Khudyakov bis mindestens März 2027 ausfallen. Sogar ein Saison-Aus ist möglich.

Auch Italiano wirkte nach der Szene sichtlich mitgenommen, einige Tränen rollten ihm über das Gesicht. Italiano: „Es war eine schreckliche Situation. Ich wünsche ihm eine schnelle Heilung und werde ihm auf jeden Fall Genesungswünsche schicken.“

Aus 0:1 wird ein 6:1

Sportlich bringt Christopher Cvetko den GAK in der 10. Minute zunächst in Führung. Doch nach dem Verletzungsschock dreht Sturm richtig auf. Luca Weinhandl (37.), Jürgen Heil (39.) und Oumar Diakité (41.) drehen die Partie innerhalb weniger Minuten. Nach der Pause legt Diakité mit zwei weiteren Treffern nach (49., 51.). Jon Gorenc Stankovic setzt in der 75. Minute den Schlusspunkt zum 6:1.

Ingolitsch: „Der Sieg ist nicht nur für die Fans, denen wir ihn unbedingt schenken wollten, sondern auch für ‚Khudy‘. Wir wollten noch das eine oder andere Prozent mehr für ihn geben und haben uns auch mit einem sehr verdienten Derbysieg belohnt.“

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