Hauptnachrichten

Glutwelle rollt an: Wetter-Experte warnt vor Hitzekeule

Glutwelle rollt an: Wetter-Experte warnt vor Hitzekeule
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Der Sommer dreht jetzt richtig auf! Erst Sonne am Samstag und Sonntag, dann die nächste Hitzekeule: Bereits ab Montag sind im Westen und Südwesten Temperaturen von bis zu 39 Grad möglich. Für Urlauber ist es das perfekte Ferienwetter – für Wälder, Felder und Gärten dagegen wächst die Gefahr. Die anhaltende Trockenheit setzt der Natur immer stärker zu.

Schuld an dem Wetter ist ein Hochdruckgebiet, das sich von den Azoren kommend über Mitteleuropa festgesetzt hat. Für Samstag heißt es: Sonne pur, kein Regen. Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 25 und 30 Grad. Am heißesten wird es im Südwesten: Im Oberrheingraben zwischen Basel, Freiburg und Karlsruhe sowie im Saarland und in der Südpfalz sind Spitzenwerte um 33, örtlich bis 36 Grad zu erwarten.“

Tropennächte am Rhein

Mit 22 bis 26 Grad bleibt die Hitze an Nord- und Ostsee deutlich erträglicher. Und Tropennächte sind möglich: Vor allem entlang des Rheins kühlt es nachts stellenweise nicht einmal mehr unter 20 Grad ab – selbst Schlafen wird dort zur schweißtreibenden Herausforderung. Auch Sonntag bleibt das Traum-Wetter.

Das Wochenende ist nur der Vorgeschmack – die eigentliche Hitzewucht folgt erst! Schon ab Montag dreht der Sommer den Temperatur-Regler weiter auf. Vor allem im Westen und Südwesten sind 36 bis 39 Grad möglich. Und die Sonne setzt der Natur zu.

Die Hitzekeule schlägt zu

„Für Urlauber ist die Hitzewelle ein Volltreffer – für viele andere wird sie zum echten Problem. Wasserstände sinken in Flüssen. Landwirte bangen um ihre Ernte, Förster fürchten neue Waldbrände und in vielen Gärten vertrocknen bereits die Pflanzen. Besonders im Westen Deutschlands schlägt die Hitzekeule zu“, sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt zu BILD.

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg trocknen die Böden immer weiter aus. Der Juni war bereits viel zu trocken. Und auch der Juli brachte bisher kaum Regen.

Der Rat von Dr. Brandt an die Gärtner: Am besten abends gezielt wässern.

Vielleicht verpasst