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Festnahme! Mann (33) prellt US-Post um 126 Millionen Dollar

Festnahme! Mann (33) prellt US-Post um 126 Millionen Dollar
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Miami (USA) – Er betrieb seine illegalen Geschäfte aus einer Entfernung von rund 12.000 Kilometern und verursachte einen Schaden von über hundert Millionen Dollar! In der pakistanischen Metropole Lahore (13 Mio. Einwohner) wurde der 33-jährige Faheem A. festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im großen Stil gefälschte Briefmarken im Internet verkauft und so dem staatlichen US-Postdienst (US Postal Service) einen Schaden in Höhe von 126 Millionen Dollar (112 Millionen Euro) zugefügt zu haben.

Der 33-jährige Cyberkriminelle aus der pakistanischen Stadt Khanewal in der östlichen Provinz Punjab wurde am Dienstag im Zuge landesweiter Razzien festgenommen. Der für den südlichen Bezirk von Florida zuständige Bundesstaatsanwalt wirft A. vor, „eine nicht autorisierte Website betrieben zu haben, über die mutmaßlich mehr als fünf Millionen gefälschte US-Versandetiketten verkauft wurden“ und hat Anklage wegen Betrugs gegen den Pakistani erhoben.

Außerdem muss sich der 33-Jährige in fünf Anklagepunkten wegen der Herstellung und des Verkaufs gefälschter Versandetiketten sowie in vier Anklagepunkten wegen Betrugs mittels elektronischer Kommunikationsmittel verantworten.

Über eine illegale Website wurden die Marken verkauft

Über die illegale Online-Plattform wurden „mutmaßlich gefälschte US-Versandmarken zu einem Festpreis – in der Regel zwei US-Dollar pro Etikett – verkauft, unabhängig von Gewicht, Größe oder Zielort des Pakets“. Und weiter hieß es: „Die gefälschten Marken ermöglichten es Kunden, Pakete zu Preisen zu versenden, die weit unter den offiziellen Tarifen des US Postal Service lagen. Dies führte zu erheblichen Einnahmeverlusten für den Postdienst.“

Nach Angaben der englischen Nachrichtenseite „SkyNews“ soll A. die gefälschten Versandetiketten in einem Zeitraum von August 2023 bis September 2026 an über 5200 Online-Kunden verkauft haben. Im Falle einer Verurteilung drohen A. bis zu 20 Jahre Haft. Es ist allerdings noch unklar, ob er in die USA ausgeliefert wird oder ob er sich in Pakistan vor Gericht verantworten muss.

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