Dortmund – Erstes Pflichtspiel, erster Titel. Die Bayern gewinnen den Franz-Beckenbauer-Supercup bei Vize-Meister Dortmund (2:1). Freude pur beim Double-Sieger? Nicht bei allen. Denn Bayern-Kapitän Joshua Kimmich (31) sorgt trotz des Supercup-Sieges nach Abpfiff mit Kritik für Aufsehen.
Kimmich bei Sky im Gespräch mit Moderator Sebastian Hellmann und Experte Patrick Helmes: „Ich fand ehrlicherweise schon die erste Halbzeit nicht so gut. Natürlich führen wir da mit 2:0. Wir sind schon zufrieden, dass wir gewonnen haben. Aber von der Art und Weise sind wir schon noch weit weg. Da haben wir noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns.“
Hellmann hakt nach: „Warum? Was meinen Sie genau?“
Kimmich erklärt: „Wir waren nicht so aktiv mit dem Ball, haben es nicht immer geschafft, uns so zu unterstützen. Wir haben auch zu viel zugelassen, vor allem nach Flanken. Da müssen wir uns deutlich verbessern. Auch, dass wir es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft haben, das Spiel zu kontrollieren und zu beruhigen.“
Kimmich: „Da wäre schon einiges möglich gewesen“
Abschließend analysiert der Bayern-Kapitän: „Da wäre schon einiges möglich gewesen, der BVB hatte schon Ballverluste, die wir besser bestrafen könnten. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht unbedingt mit der Art und Weise.“ Das klingt nach einer Kampfansage an die gesamte Bundesliga ...