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BVB-Trainer Niko Kovac schiebt Schiri-Frust

BVB-Trainer Niko Kovac schiebt Schiri-Frust
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Dortmund – Der BVB schiebt Frust nach dem verschenkten Sieg gegen Werder Bremen (2:2). In der Schlussphase kassierte Dortmund zwei Treffer binnen vier Minuten – und verlor nach vier Siegen zum Saisonstart das erste Mal Punkte. Besonders sauer: BVB-Trainer Niko Kovac (54). Sein Ärger richtete sich nach dem Spiel auch gegen Schiedsrichter Bastian Dankert (46).

Die Situation, die Kovac kritisierte: In der 63. Minute traf Dortmunds Ethan Nwaneri (19) per Fallrückzieher zur vermeintlichen Führung. Doch Dankert hatte die Situation schon abgepfiffen, ahndete ein Offensivfoul von Waldemar Anton (30) an Niclas Füllkrug (33). Kovac über den Schiedsrichter: „Er pfeift viel zu früh ab. Füllkrug ist ein ganz schöner Stier. Er lässt sich fallen und dann pfeift der Schiedsrichter ab. Er muss es laufen lassen, denn dann sieht man, dass das gar nichts ist.“

Kovac klagt an: „Wo ist die Verhältnismäßigkeit?“

Denn: Weil Dankert die Situation schon unterbrochen hatte, konnte sich der Video-Schiedsrichter nicht mehr einschalten. Mehr noch: „Wenn das ein Foul ist, dann möchte ich wissen, was beim zweiten Tor mit diesem klaren Block gegen unseren Verteidiger war. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Das verstehe ich nicht.“

Vor dem späten Ausgleich durch Füllkrug hatte sich Bremens Kapitän Marco Friedl (28) in den Laufweg von BVB-Abwehrmann Joane Gadou (19) gestellt und auch Anton am Arm gezupft. So kam Füllkrug frei zum Kopfball – und traf in der Nachspielzeit mitten ins Dortmunder Herz.

Trotz der Kritik an Schiri Dankert gab Kovac aber auch zu: „Du führst zu Hause bis zur 88. Minute mit 2:0, machst alles richtig, legst dir den Gegner richtig zurecht und spielst viele Chancen in der zweiten Halbzeit heraus. Aber durch zwei vermeidbare Fehler hauchst du dem Gegner wieder Leben ein. Das müssen wir uns vorwerfen. Natürlich sind wir enttäuscht.“

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