Schock über den Wolken! Wegen einer Bombendrohung musste ein Flugzeug von Austrian Airlines notlanden. Flug OS82 war auf dem Weg von Tel Aviv nach Wien, als sich die Besatzung wegen der Drohung für eine Notlandung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia entschied. 51 Passagiere und sechs Crewmitglieder waren an Bord.
Wie „The Jerusalem Times“ berichtet, erhielten die österreichischen Behörden einen Anruf wegen eines verdächtigen Gegenstands an Bord. Deshalb wurde der Flug angewiesen, in Sofia zu landen. Dort wird das Flugzeug derzeit untersucht. Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, würden die Passagiere schnellstmöglich auf alternative Flüge umgebucht, erklärte die österreichische Fluggesellschaft.
Kampfflieger begleitete die Ösi-Maschine
Nach Daten des Portals Flightradar24 hatte die Maschine gegen 21.10 Uhr den rumänischen Luftraum betreten. Doch plötzlich flog sie nach Süden und kehrte in Richtung Bulgarien zurück, wo es zur Notlandung kam. Laut der Flugdatenplattform ADS-B Exchange gab das Flugzeug zur gleichen Zeit ein Notsignal ab. Nach Angaben des bulgarischen Verkehrsministeriums schickte die Luftwaffe des Landes einen Kampfflieger vom Typ MiG-29 zur Begleitung der Linienmaschine los.
Schon wieder Ärger auf einem Linienflieger! Erst Ende September hatte der Copilot einer Flydubai-Maschine auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den Flugkapitän der Maschine mit einer Rettungsaxt angegriffen. Passagiere konnten den Angreifer überwältigen, eine zweite Cockpit-Crew, die an Bord mitreiste, landete die Maschine mit 166 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern sicher in Saudi-Arabien. Nach Angaben der emiratischen Ermittler wollte der aus dem Oman stammende Angreifer einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Tel Aviv verüben. Der Verdächtige befindet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Haft.