Istanbul – Eine ungewohnte Rolle für den Ex-DFB-Kapitän! Ilkay Gündogan (35) wartet bei seinem neuen Verein Galatasaray Istanbul weiter auf den Durchbruch. Gerade einmal mickrige elf Minuten stand der Spielmacher in dieser Saison auf dem Platz. Entsprechend groß ist die Enttäuschung.
Auch beim spektakulären 3:1-Sieg gegen Kasimpasa kam Gündogan nicht zum Einsatz, saß die komplette Partie auf der Bank. Als ihn anschließend Reporter auf den Champions-League-Kracher gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona ansprachen, ließ der Routinier seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage nach seiner Einsatzbereitschaft antwortete er: „Ich spiele doch nicht – warum sollte ich also bereit sein?“
Bislang kommt Gündogan lediglich auf zwei Kurzeinsätze. Gegen Kasimpasa erhielten von Trainer Okan Buruk (52) im zentralen Mittelfeld erneut Lucas Torreira (30) und Gabriel Sara (27) den Vorzug. Für Gündogan könnte sich aber nun eine Chance ergeben: Torreira sah die Rote Karte und fehlt damit voraussichtlich beim kommenden Ligaspiel gegen Genclerbirligi.
Besonders brisant: In der Champions League trifft Gündogan auf seinen früheren Verein Barcelona. Für die Katalanen spielte er in der Saison 2023/24, ehe er zu Manchester City zurückkehrte und im Sommer 2025 ablösefrei zu Galatasaray wechselte. Dabei waren die Erwartungen in Istanbul groß. Gündogan sollte beim türkischen Spitzenklub eigentlich eine Schlüsselrolle übernehmen. Nach dem Fehlstart wächst jedoch der Druck auf den Weltstar.
Öffnet der Frust die Tür für eine Nürnberg-Rückkehr?
Viele FCN-Fans träumen davon, Gündogan noch einmal in den Klamotten ihres Klubs zu sehen. Beim Club begann 2009 seine beeindruckende Karriere, seit Jahren halten sich deshalb Gerüchte über ein Comeback. Vor Kurzem hat sich der Galatasaray-Profi erneut dazu geäußert. In einem Sky-Interview sagte Gündogan: „Natürlich kann ich mir vorstellen, zurückzukehren. In welcher Rolle auch immer. Ob das jetzt noch ein, zwei Jahre als Spieler oder vielleicht als Funktionär, Trainer – weiß ich nicht. Das kann alles möglich sein.“ Für die FCN-Fans bleibt die Hoffnung damit am Leben.