Sport

1. FC Köln: Zwei Top-Stürmer im Krankenhaus

1. FC Köln: Zwei Top-Stürmer im Krankenhaus
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Köln – Bitterer Test für den FC! Köln spielt beim Drittligist Viktoria Köln 2:2 – trotz früher Führung. Im Sportpark Höhenberg fehlen dem FC vor 5154 Zuschauern wegen der XXL-Länderspielpause neun Profis, sieben U21-Spieler füllen den Kader auf. Thijs Dallinga (26) und Ragnar Ache (28) können die Pause nutzen, um sich einzuspielen – doch beide FC-Stürmer verletzten sich im Spiel. Und das ausgerechnet vor dem Derby gegen Gladbach.

Das sieht nicht gut aus: Anscheinend hat Dallinga sich im Zweikampf mit Tim Kloss das rechte Knie verdreht. Er bleibt mit starken Schmerzen liegen, hält sich die Hände vor das Gesicht. Dallinga kann nicht mehr richtig auftreten und verlässt in der 29. Minute humpelnd den Platz, gestützt von den FC-Physios.

Köln-Star verdreht sich das Knie

Für den FC kommt es noch dicker! Der eingewechselte Ache fasst sich immer wieder an den linken Oberschenkel. Auch er kann nicht mehr weitermachen, bleibt in der Halbzeit in der Kabine. Für ihn kommt Imad Rondic in die Partie. Dallinga und Ache wurden für weitere Untersuchungen in die MediaParkKlinik gebracht. FC-Trainer René Wagner (38) über die Verletzungen: „Wir müssen schauen, was es ist und hoffen natürlich auf das Beste. Bei Dallinga geht es, glaube ich, um eine Knieverletzung. Das war zumindest der erste Eindruck, alles andere müssen wir abwarten.“ Beide Stürmer drohen für das Derby gegen Gladbach auszufallen. Wagner: „Es wäre super bitter, wenn beide ausfallen. Gerade, wenn zwei Spieler auf derselben Position ausfallen, ist das immer schwer.“

Der FC geht früh in Führung. In der 12. Minute setzt sich Sebulonsen über die rechte Seite durch, umkurvt den Torhüter. Sein Pass in die Mitte prallt vom Knie des Viktoria-Verteidigers Kloss ins Tor – 1:0.

33. Minute: Viktoria erzielt den Ausgleich. Fünf Meter vor dem Tor steht Wolf in der Mitte völlig frei, köpft nach einer Flanke von Eisenhuth von der rechten Seite ins Tor. Nur drei Minuten später macht Viktoria den Doppelschlag perfekt. Nach einem Schuss von Viktoria-Kapitän Otto staubt Niklas Castelle aus kurzer Distanz ab (36.). Immerhin: In der 79. Minute trifft Bülter nach einer Ecke von Sosa per Kopf – sorgt für den schmeichelhaften Ausgleich.

Vielleicht verpasst