Mutmaßliche Russland-Spione in Deutschland und Spanien festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat eigenen Angaben zufolge in Nordrhein-Westfalen und im spanischen Alicante zwei mutmaßliche Russland-Spione
festnehmen lassen. Sie sollen demnach für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen sein. Laut Mitteilung des Generalbundesanwalts handelt es sich bei den Festgenommenen um eine Rumänin und
einen Ukrainer. Sie sollen demnach die Zielperson im Auftrag eines russischen Geheimdienstes ausspioniert haben.

Der Ukrainer soll den Mann den Angaben zufolge ab Dezember 2025 ausgespäht haben. „Dazu sammelte der Beschuldigte im Internet Informationen und fertigte Filmaufnahmen vom Arbeitsplatz des Betroffenen an“, hieß es. Als er nach Spanien zog, soll die Frau spätestens ab März 2026 seinen Auftrag übernommen haben. Sie habe die Privatadresse des Mannes aufgesucht und Filmaufnahmen mit dem Mobiltelefon gemacht, teilte die Anklagebehörde mit: „Die Ausspähaktionen dienten mutmaßlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson.“

Spanien soll den Festgenommenen nach Angaben der Bundesanwaltschaft nach Deutschland überstellen. Beide sollen dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.

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