Londoner Museum zeigt erstmals Notizen zu Bowie-Musical

In einem Londoner Museum werden erstmals Notizen von David
Bowie
über ein Musical der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, an dem der Sänger
vor seinem Tod arbeitete. Das berichtet die BBC. Demnach soll es darin um London im 18. Jahrhundert gehen. Es wird ab dem 13. September im V&A
Storehouse in Hackney Wick gezeigt.

Das Stück mit dem Titel (deutsch: ) war mit Klebenotizen an eine Wand in seinem Büro in New York
geheftet. Der BBC zufolge wurden diese erst im Jahr 2016 dort gefunden – genau so, wie er sie hinterlassen hatte, weil nur Bowie selbst und sein persönlicher
Assistent einen Schlüssel hatten. Schließlich wurde es mit allem in seinem Büro
von Archivaren katalogisiert. Die Notizzettel sind nun samt Schreibtisch aus dem Büro in dem Londoner Museum ausgestellt.

Wäre das Stück zu seinen Lebzeiten realisiert worden,
hätte Bowie sich wohl einen Lebenstraum erfüllt. Wie die BBC Bowie aus einem Interview
aus dem Jahr 2002 zitiert, sagte er damals, er habe zu Beginn seiner Karriere
immer für das Theater schreiben wollen.

Zehntausende Objekte im Archiv des Sängers

Das Archiv des Musikers beinhaltet mehr als 90.000 Objekte.
200 davon sind dem Bericht zufolge in der Ausstellung zu sehen.

David Bowie war einer der erfolgreichsten Musiker der Geschichte.
2016, nur zwei Tage nach der Veröffentlichung seines 27. Albums , starb
er in New York an Lungenkrebs. Er wurde 69 Jahre alt.

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