Nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm greift Israel im Iran an. „Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen“, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Auch US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen großen Kampfeinsatz begonnen. Das Vorgehen sei monatelang vorbereitet worden. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:
13:40 Uhr – Insider: Ölkonzerne setzen Lieferungen durch Straße von Hormus aus
Einige große Ölkonzerne und Handelshäuser setzen wegen des Angriffs auf den Iran ihre Öl- und Treibstofflieferungen durch die Straße von Hormus aus. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von vier Händlern. „Unsere Schiffe werden für mehrere Tage stillliegen“, sagt ein leitender Manager eines großen Handelshauses.
13:31 Uhr – Hamsterkäufe im Iran
Nach dem Beginn der Angriffe versuchen die Menschen dort, sich mit dem Nötigsten einzudecken. Im Norden der Hauptstadt Teheran erleben Supermärkte Medienberichten zufolge einen Ansturm von Kunden, die Brot und Wasserflaschen kaufen wollten. Allerdings seien die Artikel, ebenso wie Eier und Milch, in einigen Geschäften nicht mehr zu bekommen.
13:24 Uhr – Israel: Bereits hunderte militärische Ziele im Iran angegriffen
Die israelischen Streitkräfte setzen nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Die Armee habe „hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen“, teilen die Streitkräfte mit. Auch würden „Bedrohungen identifiziert und abgefangen, die vom Iran in Richtung Staat Israel abgefeuert werden“.
13:23 Uhr – Katar: Dritte Angriffswelle abgewehrt
Der Iran hat offenbar mehrmals den wichtigen US-Verbündeten Katar angegriffen. Man habe eine „dritte Angriffswelle“ erfolgreich abgewehrt, teilt das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf „mehrere Gegenden“ in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. Größere Schäden oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht.
13:13 Uhr – Israel ruft Notstand aus
Israel ruft nach den iranischen Raketenangriffen den Notstand aus. Verteidigungsminister Israel Katz warnt die Bevölkerung vor weiteren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Öffentliche Versammlungen sind verboten, Schulen und Arbeitsstätten geschlossen. Krankenhäuser verlegen Patienten in unterirdische Schutzräume. Das Militär hat Zehntausende Reservisten einberufen, um unter anderem die Grenzen zu verstärken. Die Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab.
12:43 Uhr – „Bin seit anderthalb Stunden im Bunker“
12:39 Uhr – Bericht: 40 Tote bei Angriff auf Mädchenschule im Iran
Nach einem Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans ist die Zahl der Todesopfer iranischen Medien zufolge weiter gestiegen. Mindestens 40 Schülerinnen seien dort ums Leben gekommen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
12:32 Uhr – Bitcoin fällt unter 64.000 Dollar
Bitcoin und andere Kryptowährungen sind stark gefallen, nachdem die USA und Israel mit Angriffen auf Ziele im Iran begonnen hatten, was zu Turbulenzen bei risikoreichen Anlagen führte.
Bitcoin fiel um bis zu 3,8 % auf 63.038 Dollar, bevor es sich um 6 Uhr morgens in New York bei etwa 64.000 Dollar stabilisierte. Ether, der zweitgrößte Token, fiel um bis zu 4,5 % auf 1.836 US-Dollar. Nach Angaben von CoinGecko verlor der Marktwert digitaler Vermögenswerte unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht rund 128 Milliarden US-Dollar.
12:31 Uhr – Kreise: Angriffe auf Iran dürften mehrere Tage andauern
Die Angriffe auf den Iran dürften noch mehrere Tage andauern. Das sagt eine mit den militärischen Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur AP. Die Operation sei von den USA und Israel monatelang geplant und abgesprochen worden, sagt die Gewährsperson, die anonym bleiben wollte, weil sie nicht zur Weitergabe dieser Informationen befugt war.
12:28 Uhr – Kiewer Außenministerium: Stehen an der Seite des iranischen Volks
Die Ukraine betont ihre Unterstützung für das iranische Volk. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilt das Kiewer Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien.
12:25 Uhr – Berliner Polizei mobilisiert mehr Beamte
Die Berliner Polizei mobilisiert nach der jüngsten Eskalation in Nahost mehr Einsatzkräfte in der deutschen Hauptstadt. Mit Blick auf eine für den Nachmittag angekündigte Iran-Demonstration in Berlin-Mitte sowie für die gesamte Lage in Berlin seien vorsorglich Einsatzkräfte mobilisiert worden, sagt eine Sprecherin der Polizei.
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12:22 Uhr – Iranische Medien berichten von Angriffen in vielen Landesteilen
Die iranischen Staatsmedien haben Angriffe im ganzen Land bestätigt. Neben der Hauptstadt Teheran seien auch Ziele in Isfahan, Schiras und Tabris getroffen worden, berichten iranische Medien. Detonationen wurden auch aus mehreren Städten im Westen des Iran sowie aus Hafenstädten am Persischen Golf gemeldet, die für den Ölhandel des Iran von entscheidender Bedeutung sind, darunter Assaluje.
12:15 Uhr – Iran: Zahl der Todesopfer in Mädchenschule auf 24 gestiegen
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans ist die Zahl der getöteten Schülerinnen in einer Grundschule nach iranischen Angaben auf mindestens 24 gestiegen. Der staatliche Rundfunk bezieht sich bei seiner Meldung auf den Landrat in dem betroffenen Kreis Minab.
12:04 Uhr – Russland: Rückkehr zur Diplomatie im Iran-Konflikt nötig
Russland fordert eine sofortige Rückkehr zu einer politischen und diplomatischen Lösung. Die internationale Gemeinschaft müsse diese „verantwortungslosen Handlungen“ objektiv bewerten, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Besondere Sorge bereite die Serie destabilisierender Schläge, die die USA in den vergangenen Monaten gegen die Grundlagen der Weltordnung geführt hätten. Russland sei weiterhin bereit, bei der Suche nach friedlichen Lösungen auf Basis des Völkerrechts zu vermitteln.
11:56 Uhr – Insider: Hegseth und Generalstabschef bei Trump in Mar-a-Lago
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine überwachen den Einsatz gegen den Iran einem Insider zufolge vom Anwesen Mar-a-Lago in Florida aus. Dort halte sich auch Präsident Donald Trump auf, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
11:55 Uhr – Von der Leyen: Entwicklung im Iran äußerst besorgniserregend
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet die Entwicklung als „äußerst besorgniserregend“. „Wir rufen alle Parteien auf zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten“, schrieb sie auf X. Die EU setze weiter auf Stabilität und Diplomatie. EU-Ratspräsident António Costa erklärte, die EU werde EU-Bürger in der Region unterstützen und rief ebenfalls zu Zurückhaltung auf.
11:41 Uhr – EU-Spitzen rufen zu maximaler Zurückhaltung auf
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa rufen angesichts der Angriffe auf den Iran alle Beteiligten zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, teilen die beiden Spitzenvertreter in einer gemeinsamen Erklärung mit. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde zudem alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
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11:44 Uhr – Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.
11:32 Uhr – Mindestens zwei Tote bei Angriff auf Stützpunkt pro-iranischer Gruppen im Irak
Auch im Irak ist ein Stützpunkt pro-iranischer Gruppen bombardiert worden. Dabei seien zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden, heißt es aus Kreisen der pro-iranischen paramilitärischen Katajeb Hisbollah. Laut der Gruppe Hasched-al-Schaabi, die die Opferzahl bestätigt, ist es unklar, ob es sich um einen Angriff der USA oder Israels handelte.
11:30 Uhr – Bericht: Ein Toter in Emiraten bei iranischem Gegenangriff
Nach dem Beginn iranischer Gegenangriffe auf Israel und Stützpunkte des US-Militärs am Persischen Golf ist ein erstes Todesopfer gemeldet worden. Eine Person sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach einem iranischen Raketenangriff von Trümmerteilen getötet worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur WAM.
11:29 Uhr – Israel mobilisiert 70.000 Reservisten
Israel will für den neuen Krieg mit dem Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter sagt, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. „Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben“, sagt er Journalisten. Die Armee sei auf „verschiedene Szenarien“ vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten des Irans auf Israel. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagt er: „So lange wie notwendig“.
11:09 Uhr – Iran: Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilen
Nach Beginn israelisch-amerikanischer Angriffe auf den Iran droht dessen Militär mit einer entschlossenen Reaktion. „Wir werden Israel und den USA eine Lektion erteilen, wie sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben“, zitiert der staatliche Rundfunk den Sprecher des Generalstabs der Streitkräfte.
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach von einem „offenkundigen Verbrechen“. Irans Erwartung an andere Länder sei, dass sie nicht gleichgültig blieben, sagte der Sprecher laut dem Rundfunk. „Auch der Sicherheitsrat muss unverzüglich eine Dringlichkeitssitzung einberufen.“
11:00 Uhr – EU: Marine-Mission im Roten Meer in Alarmbereitschaft
Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission „Aspides“ im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagt Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten.
10:57 Uhr – Journalist: Starke Explosionen in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad zu hören
Nach Beginn der Angriffe auf den Iran sind in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad starke Explosionen zu hören gewesen. Das berichteten zwei Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort. Sie sprachen von einem lauten Knall und mehreren Explosionen. Der Iran hatte zuvor Vergeltung für die US-israelischen Angriffe angekündigt, in der Folge wurde unter anderem ein US-Stützpunkt in Bahrain getroffen.
10:49 Uhr – Israel: Angriff auf militärische Ziele von Irans Führung
Israels Luftwaffe führt Militärangaben zufolge derzeit einen „großangelegten Angriff“ auf „militärische Ziele“ der iranischen Führung im Westen des Irans aus.
10:46 Uhr – Iran attackiert US-Verbündete in Golfregion
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtet.
10:44 Uhr – Merz: Regierung vorab über Angriff auf Iran informiert
Die Bundesregierung ist vorab über den Militärangriff auf den Iran informiert worden und beobachtet die Entwicklung der Lage in der Region genau. Das teilen das Auswärtige Amt sowie der Sprecher von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Stefan Kornelius, mit.
10:41 Uhr – Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft
Der Iran fordert die Weltgemeinschaft zum Handeln auf. In einer Mitteilung des Außenministeriums fordert die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es. „Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vaterland zu verteidigen und der militärischen Aggression des Feindes entgegenzutreten“, heißt es in der Erklärung. „So wie wir zu Verhandlungen bereit waren, sind wir mehr denn je bereit, die Existenz Irans zu verteidigen. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran werden mit Entschlossenheit auf die Aggressoren antworten.“
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10:32 Uhr – Linke kritisiert Angriffe Israels und der USA
Die Linkspartei kritisiert die Angriffe auf den Iran. „Das Völkerrecht spielt dabei mal wieder keine Rolle“, sagte Fraktionschef Sören Pellmann der dpa. „Damit legen die USA und Israel die Lunte an das Pulverfass eines Krieges, der verheerende Folgen für den Mittleren Osten und darüber hinaus haben wird.“ Es gelte jetzt auf internationaler Ebene, diese Eskalation zu verhindern, um die Zivilbevölkerung in der gesamten Region zu schützen. „Hier steht auch die Bundesregierung als enger Partner Israels in der Pflicht.“
10:28 Uhr – Explosionen in Doha zu hören – Angriff auf Militäreinrichtung in Irak
Aus mehreren Nachbarländern des Iran werden Angriffe gemeldet. Ein Reuters-Mitarbeiter berichtet von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha, auch aus Abu Dhabi werden laute Geräusche gemeldet. Bei einem Luftangriff auf einen Stützpunkt des irakischen Militärs kommt ein Mensch ums Leben, wie ein Stützpunktsprecher sagt. In Kuwait sind Sirenen zu hören. Bahrain bestätigt der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge, dass es Ziel von Angriffen war.
10:25 Uhr – US-Stützpunkt in Bahrain bei „Raketenangriff“ getroffen
Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran ist ein US-Stützpunkt in Bahrain bei einem „Raketenangriff“ getroffen worden. Dies teilt die Regierung des Golfstaates in einer Erklärung mit. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hatten kurz zuvor Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama gemeldet.
10:20 Uhr – Bundesregierung ruft Krisenstab zusammen
Die Bundesregierung ruft den Krisenstab zusammen. Das Treffen sei für 12 Uhr (MEZ) im Auswärtigen Amt angesetzt, teilt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mit. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region.
10:16 Uhr – Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk.
09:57 Uhr – Netblocks: Internet im Iran fast vollständig ausgeschaltet
Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X.
09:54 Uhr – Huthi-Miliz kündigt neue Attacken auf Schiffe an
Die mit Teheran verbündete Huthi-Miliz im Jemen kündigt neue Attacken auf den Schiffsverkehr in der Region an. Die Huthi würden Schiffe auf dem Weg durch das Rote Meer und auch Israel selbst angreifen, um damit den Iran zu unterstützen, sagen zwei Huthi-Funktionäre der Nachrichtenagentur AP. Der erste Angriff könnte noch am Abend stattfinden, kündigt einer von ihnen an.
09:46 Uhr – Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuert
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine erste Welle an Raketen und Drohnen auf Israel gefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer „Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners“, wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorgeht.
09:35 Uhr – Kiesewetter: Angriff auf Iran ist berechtigt und hat „Aussicht auf Erfolg“
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hält den Militärangriff auf den Iran für berechtigt. „Der Iran hintergeht seit Jahren das internationale Atomabkommen und vermittelt den Eindruck, militärische Nuklearmacht zu werden“, sagt er „t-online“. Zugleich erkenne der Iran Israels Existenzrecht nicht an, sondern wolle das Land vernichten. „Der sorgfältig über Wochen geplante und begrenzte Militärschlag hat damit eine Berechtigung.“
09:34 Uhr – Lufthansa setzt Flugverkehr nach Israel, Libanon, Oman und Dubai aus
Die Lufthansa streicht alle Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten. Der Flugverkehr von und nach Dubai sei am Samstag und Sonntag unterbrochen, sagt ein Sprecher. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut und dem Oman würden bis zum 7. März gestrichen.
09:31 Uhr – Agentur: Luftabwehr in Teheran aktiviert
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge die Luftabwehr aktiviert. Die Abwehrsysteme bekämpften „feindliche“ Ziele im Stadtzentrum und in anderen Teilen der Metropole.
09:25 Uhr – Explosionen im Norden Israels
Nach der Attacke Israels und der USA auf den Iran hat Teheran einen Gegenangriff begonnen. Im Norden Israels sind Explosionen zu hören, wie Bewohner berichten. Das israelische Militär teilte zuvor mit, iranische Geschosse würden mit dem Raketenabwehrsystem abgefangen.
09:24 Uhr – Iran meldet massive Cyberangriffe
Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen Irna und Isna. Die Agentur Fars steht den Revolutionsgarden nahe.
09:22 Uhr – Israel: Iran beginnt Gegenangriff
Der Iran hat nach israelischen Angaben Raketen auf Israel abgefeuert. Die Armee erklärt, sie habe Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert worden seien, und in mehreren Regionen des Landes Luftschutzalarm mit Sirenen und Handy-Warnmeldungen ausgelöst. Die Menschen sind aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen.
09:20 Uhr – Netanjahu: Angriff soll Bedrohung durch iranisches Regime beseitigen
Israel und die USA wollen nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die „existenzielle Bedrohung durch das iranische Regime“ beseitigen. Der Militärschlag werde die Bedingungen schaffen, dass das iranische Volk sein „Schicksal in die eigenen Hände nehmen“ könne. Man dürfe nicht zulassen, dass der Iran die Atombombe bekomme.
09:11 Uhr – Iran: Präsident Peseschkian am Leben
Irans Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäußert. Die Polizei teilt mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge.
09:10 Uhr – Israelisches Militär warnt vor iranischem Raketenangriff
Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel ab. Über das israelische Mobilfunknetz werden Warnungen verschickt, dass Raketen entdeckt worden sind.
09:00 Uhr – Israel nennt Operation gegen Iran „Brüllen des Löwen“
Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten den Namen „Brüllen des Löwen“ gegeben. Dies berichten israelische Medien unter Berufung auf den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation „Rising Lion“ – auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heißt: „Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe.“
08:50 Uhr – US-Militär rechnet mit mehrtägigem Einsatz gegen Iran
Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:36 Uhr – Trump: Haben großen Kampfeinsatz im Iran begonnen
Die US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen großen Kampfeinsatz im Iran begonnen. Ziel sei es, „unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime“ auszuschalten, sagte Trump in der Nacht auf Samstag (Ortszeit). Den iranischen Streitkräften stellte Trump „Immunität“ oder den „sicheren Tod“ in Aussicht, der iranischen Bevölkerung versprach er die Chance auf Freiheit.
„Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk dadurch zu schützen, dass die unmittelbare Bedrohung durch das iranische Regime eliminiert wird“, so Trump. Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und andere Länder bedrohten. „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Boden gleichmachen.“ Die USA stellten zudem sicher, dass der Iran keine Atombombe erhalte. „Wir werden ihre Marine auslöschen.“
Trump rechnet damit, dass US-Soldaten bei dem Einsatz ihr Leben verlieren könnten. „Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Todesfälle haben, wie es oft in Kriegen passiert, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine ehrenwerte Mission.“
08:28 Uhr – Iran nach Israels Angriff: „Wir haben Euch gewarnt“
Der Iran reagiert nach Beginn der Angriffe mit drastischen Worten. „Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt“, sagt der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi.
08:25 Uhr – Iranischer Insider: Bereiten Gegenschlag vor
Der Iran bereitet einem Insider zufolge einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:22 Uhr – US-Regierungsvertreter: Haben von Luft und See aus angegriffen
Die US-Angriffe auf den Iran erfolgen von der Luft und von See aus. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:19 Uhr – Angriffe auf mehrere Ministerien, berichtet iranischer Regierungsvertreter
Im Süden Teherans sind mehrere Ministerien angegriffen worden. Dies sagt ein iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:15 Uhr – Lange Schlangen an Teherans Tankstellen
In der iranischen Hauptstadt Teheran bilden sich an den Tankstellen lange Schlangen. Zudem verlassen zahlreiche Menschen die Stadt, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters berichten.
08:13 Uhr – Irak schließt seinen Luftraum
Der Irak schließt seinen Luftraum. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur am Samstag unter Berufung auf das Verkehrsministerium.
08:10 Uhr – Explosionen in mehreren iranischen Städten
Auch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah werden der Nachrichtenagentur Fars zufolge Explosionen gemeldet.
08:01 Uhr – Insider: Irans Revolutionsführer an sicheren Ort
Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist einem Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
08:00 Uhr – Mobilfunkdienste im Iran unterbrochen
Mobilfunkdienste in Iran nach israelischem Angriff unterbrochen.
07:58 Uhr – Luftalarm in Israel, Luftraum für zivilen Luftverkehr geschlossen
In Israel wurde Luftalarm ausgelöst, um die Bevölkerung vor einem möglichen Gegenschlag des Iran zu warnen, wie das israelische Militär mitteilt. Der heimische Luftraum wurde demnach für den zivilen Luftverkehr geschlossen. Er werde wieder freigegeben, „sobald es die Sicherheitslage erlaubt“, teilte die Flughafenbehörde mit.
Die US-Botschaft in Katar verhängt für alle Mitarbeiter eine Ausgangssperre. Sie empfiehlt allen Amerikanern, dies bis auf Weiteres ebenfalls zu tun.
07:53 Uhr – Zwei dicke Rauchsäulen über Teheran
Über der iranischen Hauptstadt Teheran sind zwei dicke Rauchsäulen zu sehen. Auch zwei laute Explosionen waren zu hören, wie AFP-Journalisten berichten. Die iranische Nachrichtenagentur Isna meldet, dass eine der Rauchsäulen in der Nähe eines Viertels im Zentrum zu sehen sei, in dem sich die Residenz des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, sowie das Präsidentenamt befinden.
07:52 Uhr – Militärschlag mit den USA laut Insider abgestimmt
Der Militärschlag gegen den Iran ist israelischen Verteidigungskreisen zufolge mit den USA abgestimmt. Die Aktion sei seit Monaten vorbereitet worden, das Datum des Angriffs stehe seit Wochen fest.
00:20 Uhr – „Iran will nicht sagen: ‚Wir werden keine Atomwaffen haben‘“, sagt Trump
Nachdem sich US-Präsident Donald Trump unzufrieden über den Verhandlungsstand mit dem Iran gezeigt hat, gibt er weitere Einblicke in die derzeitige Lage: „Sie wollen die entscheidenden Worte nicht sagen: ‚Wir werden keine Atomwaffen haben‘“, sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor einer Veranstaltung in Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas. Deshalb sei er mit dem Status quo der Verhandlungen nicht zufrieden, unterstrich Trump. Nachdem die jüngste Verhandlungsrunde am Donnerstag in Genf ohne Einigung zu Ende gegangen war, hatte sich der US-Präsident deutlich enttäuscht gezeigt. Er sei nach wie vor offen für eine Vereinbarung, schließe militärische Gewalt aber nicht aus, so Trump.
