Ein kleiner Landkreis macht vor, was im Großen bisher nicht gelungen ist:

Fast ein Drittel der Flüchtlinge im thüringischen Saale-Orla-Kreis hat wegen der dort eingeführten Arbeitspflicht jetzt einen regulären Job.

Das ist ein Erfolg für den dortigen Landrat Christian Herrgott!

Wer in Deutschland Zuflucht sucht und Unterstützung will, muss dafür auch etwas tun. Ein regulärer Job ist dabei besser als jede bürokratische „Eingliederungs-Maßnahme“. Zugleich stärkt eine Arbeitsstelle auch das Selbstvertrauen und das Gefühl, gebraucht zu werden.

Der Erfolg in Thüringen zeigt, was auch auf Bundesebene möglich ist. Im Frühjahr hatte Arbeitsminister Hubertus Heil sich bereits offen für eine Arbeitspflicht gezeigt. Passiert ist leider bisher so gut wie nichts.

Eine verpasste Chance!

Deshalb, Minister Heil: Nehmen Sie sich ein Beispiel an Landrat Herrgott.